Samstag, 31 Juli 2004 | 38.31.213

'Vereinte Nationen' - das globale Gegenstück zum 'Aufbau Ost'

UN - VN - WN - XYZN,

eine Spielwiese, um nicht zu sagen eine Spielhölle der Mächtigen und Gewaltigen, der brutalst-möglich Rücksichtslosen geschweige denn Vorausdenkenden oder auch nur schauenden ...

zu Lasten der Ohnmächtigen, Friedlichen, Duldenden, Hungernden, Leidenden ...,

vor allem aber auch zu Lasten all jener 'Werte', die gleichwohl wie hirnverbrannt gebetsmühlenartig Tag für Tag bei Wahlveranstaltungen und sonstigen passenden und unpassenden Gelegenheiten runtergebetet werden, päpstlich und teilweise noch päpstlicher als der Papst ...

und 'beschworen ...' werden, präsidial, alters-präsidal, ehren-präsidial, multi-präsidial ...,

wie Menschenrechte und Menschenwürde, das Miteinander bzw. den Umgang miteinander,
wenigstens halbwegs demokratisch, sozial, solidarisch, gerecht, fair ...;

Musterbeispiel (u.v.a.) Sudan, immer wieder neu, anscheinend endlos, bzw. wie so'n Endlosband, bei dem der Anfang einfach immer wieder gelöscht, vergessen, verdrängt ... wird;

bloß nichts lernen, schon gar nicht aus der Geschichte, geschweige denn konsequent danach handeln,

aber ansonsten 'lebenslanges Lernen' predigen ..., um selbst umso ungestörter (Partys, Jubiläen ...) feiern und auf die (Kriegs- und Streit- bzw. Volksverdummungs-, verarmungs-, verkrankungs- und beseitigungs- ...) Pauke hauen zu können.
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Freitag, 30 Juli 2004 | 38.31.212

John F. Kerry

Der ist ja noch schlimmer in seine sozialistischen Wahnvorstellungen, als Gerhard Schröder, wenn er sagt:

'wir wollen das machen ...
'wir werden das machen ...
'weil wir es machen müssen ...
'weil wir es nicht anders können ...'
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Donnerstag, 29 Juli 2004 | 38.31.211

Polizei-Staat, im Vierten wie im Dritten Reich

Gravierend, beängstigend zunehmend erledigt mehr oder weniger geheime Staats-Polizei inzwischen hierzulande die Dinge,

die dilettantische politische Führung und unfähige bürokratische Verwaltung nicht nur nicht hinkriegen, sondern immer weiter noch schlimmer machen :

eine Arbeitsmarktpolizei soll die Schwarzarbeit beseitigen

eine Beschwerdepolizei soll Fehlentwicklungen bei der Arbeitslosigkeit aufdecken

eine Sozialpolizei soll die Arbeitsämter schützen wegen der befürchteten Ausschreitungen

eine Razziapolizei führt eh schon fast täglich irgendwo irgendwelche Büro-/Haus-/Wohungs-durchsuchungen durch und sucht nach irgend etwas, was die an sich zuständigen Politiker bzw. Behörden vergammelt haben

die Verkehrspolizei schreibt praktisch nur noch Knöllchen und läßt abschleppen bzw. läßt es blitzen und donnern, bis es kracht ..., bloß für die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs tut kein Mensch was,

etc.
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Mittwoch, 28 Juli 2004 | 38.31.210

Der Kündigungsschutz soll abgeschafft werden

Na endlich, kann man da nur sagen :

wenn jetzt lauter Pakte geschlossen werden, nach denen immer hinreichend viele Asbildungsplätze und Arbeitsplätze zur Verfügung gestellt werden,

brauchen wir keinen Kündigungsschutz mehr.
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Dienstag, 27 Juli 2004 | 38.31.209

Gefahrenabwägung

Was birgt nun eigentlich die größere Gefahr in sich : die Art und Weise wie der Terror praktiziert wird
oder die Art und Weise, wie die so genannte Demokratie praktiziert wird ?

offensichtlich sind auch in den so genannten Demokratien die Regierungen, die Machthaber ... zu praktisch allem fähig, was auch in den Nicht-Demokratien gemacht wird;

statt den Rest der Welt gegen den Terrorismus zu mobilisieren, wird praktisch der Rest der Welt gegen die Demokratie mobilisiert;

Demokratie und Kooperation haben gegen Diktatur und Gewalt nur dann eine Chance, wenn sie einerseits stark und wach genug sind zu eigenständiger Existenz, sich zu wehren, wenn sie angegriffen werden, zu verhindern, daß sie überhaupt angegriffen werden ...

und andererseits selbstbewußt und fair genug, alles, was notwendigerweise an einer politischen Willensbildung mitwirken muß, auch tatsächlich einzubinden.



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Montag, 26 Juli 2004 | 38.31.208

Lagertheorien

Jetzt also Flüchtlingslager bzw. 'Auffanglager für Asylsuchende ...;

das ist wie mit dem Geist aus der Flasche : wenn er erstmal draußen ist, ist er praktisch nicht mehr zu beherrschen, geschweige denn wieder in die Flasche reinzukriegen.
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Sonntag, 25 Juli 2004 | 38.30.207

Global Prayer - am 7. Sonntag nach Trinitatis

Gottes Wille - und die politische Willensbildung sind doch so weit gar nicht von einander entfernt !
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Samstag, 24 Juli 2004 | 38.30.206

Global Culture

Von weither strömt ab diesem Wochenende wieder alles, was Rang und Namen hat oder einfach Geld und, natürlich Interesse ... nach Salzburg und nach Bayreuth; wer es diesmal wohl bereut ?
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Freitag, 23 Juli 2004 | 38.30.205

Vetternwirtschaft, Partnership, Selbstbedienung ...

Die Verfassung der Bundes Republik unterscheidet sich natürlich von derjenigen der Weimarer Republik;

worin sie sich praktisch nicht unterscheiden, das ist die Art und Weise, wie sie, heute wie damals mißachtet, mißbraucht, pervertiert und ad absurdum geführt wird für alle möglichen 'Ermächtigungen', mit und/oder ohne Gesetz;

die Schrecken unserer Zeit inclusive der substanziellen Defizite, Opfer, Pleiten, Verluste, Zusammenbrüche ... werden von der Gesellschaft im allgemeinen wie von den speziellen Bereich - Wirtschaft, Gewerkschaften, Kirchen ... -

genauso akzeptiert wie unter Hitler der Krieg ...;

und im Grunde genommen stört sich kein Mensch daran, daß die politische Führung sich in ihrem Dilettantismus immer wieder selbst überbietet; s. Reaktionen auf das Mannesmannurteil.



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BDI und DIHK legen ihre Konjunkturberichte vor

Angeblich geht es mit der Wirtschaft wieder aufwärts !

als ob das unser Hauptproblem wäre !!

objektiv hängen Industrie und Mittelstand weiter in der Luft, weil schlicht und einfach die Basis fehlt !!!

das ist doch so klar wie Klossbrühe, daß hierzulande 'Einiges', und auch durchaus nicht wenig 'gut läuft';

das Problem ist, daß es nicht genug ist, daß die Marke 'halb voll / halb leer' nicht erreicht wird, daß wir unterhalb der 50% bleiben, unter unserem Niveau, unter unseren Möglichkeiten, unter halbwegs zufriedenstellenden und akzeptablen Ergebnissen, Zuständen, Entwicklungen ...

und daß das niemanden der Verpflichteten und Verantwortlichen 'geniert',
daß nichts 'unternommen' wird, jedenfalls nichts im Sinne der professionellen Herstellung, Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung einer verfassungsmäßigen oder wenigstens halbwegs sinnvollen Ordnung.
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Donnerstag, 22 Juli 2004 | 38.30.204

Laut Verfassung sind wir eine Demokratie ... !

Demokratie ist an sich ein Schatz, ein Wert, etwas höchst Kostbares ...
oder vielleicht doch nur ein Glaube, ein Ideal, eine Vorstellung ...
oder gar (nur) ein Ziel, am Ende eine Fata Morgana ... ???

laut Verfassung sind wir auch ein Rechtsstaat, ein Sozialstaat, ein Bundesstaat ... !

das sind an sich alles Teile eines eigenständigen, soweit nicht 'büro'kratischen Herrschaftssystems :

es 'herrscht' das Recht ..., oder zumindest Ordnung ...
bzw. diejenigen, die der Rechtspflege ... dienen bzw. für Ordnung .. sorgen

- der Pflege der Demokratie dient eben niemand
und um die Demokratie sorgt sich offensichtlich auch niemand,
zumindest nicht diejenigen, die dazu speziell verpflichtet und vereidigt werden bzw. auch feierlich versprechen, das zu übernehmen und die Verantwortung dafür zu tragen !

was im Sozialstaat herrscht, sieht man drastisch an den Formularen für die Sozialhilfe,

insbesondere aber, wenn auch mehr nach dem Prinzip, daß man vor lauter Bäumen den Wald nicht sieht ...,

am Zusammenbruch des Arbeitsmarktes, des Gesundheitswesens, der Altersvorsorge ...

bzw. eben überhaupt der Wirtschaft, der Gesellschaft, der Kultur ..;

geistige Leere, Unterhaltung, Masse, Quantität, Brot und Spiele ...
verdrängen, ersetzen immer mehr kulturellen und wissenschaftlichen Anspruch, Bildung, Individualität, Qualität, Niveau ...;

und im Bundesstaat herrscht (u.a.) die Subsidiarität ..., das heißt, da wird alles, was allen und dem Ganzen nützen, dem Wohle dienen, geschweige denn seinen Nutzen mehren ,,, (!) könnte ...

wieder neutralisiert oder zumindest reduziert auf's Kleinkarierte, Provinzlerische, Hinterwäldlerische ...;

na, und dann wirken ja noch die Parteien bei der politischen Willensbildung mit, direkt,

und alles Mögliche andere faktisch,
Gewerkschaften und Kirchen, Verbände, Vereine, Organisationen, NGOs ...;

mit anderen Worten :
der Staat, also wir (fast) alle zusammen, sind fest im Griff von ein paar, also relativ wenigen Leuten, die da nur rummischen und mitmischen und sich einmischen und reinmischen ...,

um für sich selbst zu sorgen ...,
und zwar eben nicht nur einfach so im Sinne selbständigen und eigenverantlichen Handelns, also das, was Demokratie auf das Individuum übertragen ist,

sondern indem sie eben diese anderen bzw. 'das Volk', das doch angeblich auch selbständig und eigenverantwortlich 'herrscht', das heißt seine Interessen wahrzunehmen, sich Wünsche zu erfüllen sucht ...

be-herrschen, ausnutzen und ausbeuten nach allen Regeln der Kunst bzw. Macht ausüben unter dem subtilen Einsatz krimineller Intelligenz und Energie;

es ist also geradezu idiotisch ...,
anzunehmen ..., daß ... wo Demokratie draufsteht auch Demokratie drin ist !


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Sicherung und Versicherung

Die Gesellschaft für Versicherungs Wissenschaft und Gestaltung äußert sich zu den Perspektiven einer verbesserten Vorsorgeinformation in der Alterssicherung;

mal sehen, ob die dabei auch auf die Grundsätze stoßen, an die sich jede private Versicherung jeden Tag halten muß.

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Mittwoch, 21 Juli 2004 | 38.30.203

20. Juli ... (II)

also wie wäre das weitergegangen, das Attentat hätte nicht stattgefunden, und der Graf Stauffenberg wäre natürlich auch nicht standrechtlich erschossen worden ...,

sondern hätte sich mit den Damen und Herren vom Sozialpsychiatrischen Dienst und vom Bundeskriminalamt, oder wie das damals hieß, unterhalten ...

und hätte dabei ja auch sicher einen halbwegs passablen Eindruck gemacht, so daß die Damen und Herren zurückgeschrieben hätten :

Lieber Führer ...,
der Mann ist schon in Ordnung, das ist ja eigentlich einer Ihrer unterthänigsten Diener, der will Ihnen ja nur helfen ...; Bericht folgt;

und darauf hätte der Führer dann wiederum geantwortet : na, dann ist's ja gut, ich dachte schon, der wollte ein Attentat auf mich ausführen,

aber, wenn das so ist, dann kann ich ja so weitermachen wie bisher, und :
dann gewinne ich den Krieg ja doch noch !

und die Damen und Herren ... hätten gesagt : na fein, dann können wir uns den Bericht ja sparen ..., und sind, weil's auch grad so schön heiß war, in den nächsten Biergarten gegangen

und dann ging die Geschichte so weiter wie seinerzeit im Hofbräuhaus nach dem > ...luja sag' I < - was ja auch, im weitesten Sinne eine Geschichte des Widerstands ist,

das heißt, Hitler konnte bzw. wollte ja auch gar nicht profitieren von den göttlichen Ratschlägen ...,

und das wiederum gilt im entsprechend übertragenen Sinne auch für die heutigen Machthaber :

es ist auch heute so, daß, wenn die derzeitige politische Führung nicht unverzüglich, sofort (!) ... zu einer verfassungsgemäßen Regierung findet,

dann werden bis zu dem sich erneut abzeichnenden totalen wirtschaftlichen, gesellschaftlichen, kulturellen, wissenschaftlichen ... Zusammenbruch noch mehr Opfer, Schäden und Verluste zu beklagen sein, als bis heute entstanden sind.

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Angela Dorothea 50

Die CDU-Chefin feierte ihren Geburtstag im Anschluß an einen Vortrag zum Thema

'Das Gehirn, ein Beispiel für die Selbstorganisation komplexer Systeme';

warum wendet sie das nicht auf die Strukturen ihrer Politik an, dann wäre doch schon viel geholfen !
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Dienstag, 20 Juli 2004 | 38.30.202

20. Juli 2004 - Der Tag der unbeschreiblichen Scheinheiligkeit

Nun hat sich also, eh man sich's versah, die etablierte politische Klasse des 20. Juli 1944 bemächtigt, um, statt sinnvolle Richtlinien der Politik ... die political correctness zu bestimmen und anzupassen bzw. vorzugeben;

was da in den letzten Tagen an Widersprüchen zusammengetragen worden ist in den offiziellen Reden, in den Kirchen, in den Expertenrunden ..., das geht wiedermal nicht auf die sprichwörtliche Kuhhaut;

das verfassungswidrige Einverständnis, die kriminellen Absprachen zwischen CDU und SPD in ihren jeweiligen Konstellationen als Regierung bzw. Opposition,

stehen dem in nichts nach, was um das Jahr 1933 herum zunächst zwischen National-sozialisten und dem sonstigen insbesondere adeligen Führungspersonal abgesprochen war und, wenn man so will, auch bis zum letzten bitteren Ende wenn nicht noch selbst darüber hinaus erhalten blieb;

auf diese Kuhhaut paßt aktuell beispielsweise auch nicht der Kuhhandel, der gerade wieder in Strasbourg in Bezug auf die Präsidentschaft des Europäischen Parlaments zu Lasten der Demokratie geschlossen wurde;

die Bedeutung des 20. Juli 1944 liegt in erster Linie, an vorderster Front ... nicht darin, dauernd darüber zu reflektieren, was und wie das damals war und was die sich vielleicht damals dabei gedacht haben,

sondern darin, daß wir heute denken und nachdenken und vorausdenken ... und überlegen müssen,

was wir für Gegenwart und Zukunft daraus lernen, anwenden und 'umsetzen' müssen
- und da herrscht hier absolut tote Hose.


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20. Juli - Erinnerung - Mahnung - Auftrag ... (I)

Man stelle sich das nur mal illustriert vor, daß unter Hitler quasi-demokratische Zustände etwa der Art geherrscht hätten, wie wir sie heute haben,

dann hätte der Graf Stauffenberg ja nicht das Attentat ausgeführt,

sondern er hätte , aller nachvollziehbaren Voraussicht bzw. wohl eher Rücksicht nach dem Adolf einen Brief geschrieben, oder so, also etwa

Lieber Herr Hitler,
vielleicht sogar Heil Hitler ...,
oder Mein Führer ...,

Sie versuchen ja jetzt schon eine ganze Weile vergeblich, die Arbeitslosigkeit zu beseitigen ...

- nein, nein, nein, das war ja gerade das, womit der Adolf einen so nachhaltigen (!) Erfolg hatte -

also, nochmal:

Sie versuchen ja jetzt schon eine ganze Weile vergeblich, den Krieg zu gewinnen ...

und wenn man das auch nur halbwegs objektiv sieht, dann kann daraus doch eigentlich nichts mehr werden;

ich empfehle Ihnen daher, in aller Bescheidenheit, dieses Vorhaben unverzüglich aufzugeben

und - ich habe mir da mal ein paar Gedanken gemacht ... -
ich kann Ihnen, in aller Unbescheidenheit ..., auch sagen, wie es dann halbwegs 'friedlich, freiheitlich und gerecht ...' in unser aller Interesse weitergehen könnte;

ich grüße Sie herzlich
und in aller Hochachtung,

C.S.G.S.


daraufhin hätte also in einem ordentlichen Staat, das heißt in einem Staat, in dem es jede Menge Ordnung bzw. Ordnungen gibt, von der Abgabenordnung bis zur Zivilprozeßordnung etc.,

bloß eben keine verfassungsgemäße bzw. demokratische Ordnung ...,

daraufhin hätte also Hitler diesen Brief an das zuständige Bezirksamt weitergeleitet, Abteilung Sozial-Psychiatrischer Dienst, mit dem Vermerk : Guckt Euch den doch mal an, ich glaub', der hat nicht mehr alle Tassen im Schrank !

und das Bezirksamt hätte dann den Grafen auch pflichtgemäß angerufen und gesagt:
'Lieber Graf, komm'Se doch mal vorbei, wir möchten uns nur mal so mit Ihnen unterhalten'.


naja, soviel für heute;
wie es weitergegangen wäre, erzähle ich Euch morgen.







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Montag, 19 Juli 2004 | 38.30.201

1944 / 2004 : damals ! - und heute ?? - oder gar morgen ???

Die Täter von damals herrschen, ohne zu leiden, im Grunde genommen auch heute, zumindest be-herrschen sie die Medien ..;

an zweiter Stelle be-herrschen die Nachkommen der 'Vertriebenen' die Szene, mit Gedenktagen und Gedenkstätten aller Art, und obwohl die eigentlich längst auch nicht mehr leiden ...;

erst an dritter Stelle kommen die eigentlichen Opfer bzw. deren teilweise immer noch leidenden Nachkommen ...;

'dann noch so'n bißchen Widerstand ...'

sowie die Sachschäden, Kunst und Kultur, geistig, seelisch, körperliches Erbe ..., hier und da wird noch ein Haus renoviert, eine Kirche neu aufgebaut ... - aber was bedeutet das schon in einer Zeit, in der Kirchen geschlossen oder gar abgerissen werden,

und dann hört es praktisch einfach auf ...;

von Verarbeitung und Aktualisierung, gar von Konsequenzen, die man aus all dem ziehen könnte und müßte für unsere Gegenwart ..., kein Gedanke, keine Spur,

und von bauen und aufbauen, steuern und ausbalancieren ... für die Zukunft ... erst recht nicht.


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Sonntag, 18 Juli 2004 | 38.29.200

'Anschlag auf den sozialen Frieden'

Das ist so ähnlich wie mit den so genannten 'Reformen' am (z.B., u.a.) so genannten 'Arbeitsmarkt' :

es gibt diesen 'Markt' de facto doch gar nicht, sondern nur als etwas, worüber dauernd geredet wird;

was real nicht existiert, kann man auch nicht reformieren;

entsprechend gibt es auch diesen sozialen Frieden doch schon längst nicht mehr, und auf etwas, was real nicht existiert, kann man auch keinen Anschlag ausüben;

längst haben sich hierzulande wieder Herrschaftsverhältnisse etabliert, die mit 'Demo'kratie nichts mehr zu tun haben

und die mit denen vor 1945, wenn man die Extreme wegläßt, fast schon wieder identisch oder zumindest vergleichbar sind.

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Samstag, 17 Juli 2004 | 38.29.199

Zur Finanzierung unseres Gesundheitswesens

Viele Köche verderben bekanntlich den Brei, und inzwischen zerbrechen sich soviele den Kopf über die Kopfpauschale, daß da auch nichts Vernünftiges bei rauskommen kann;

immerhin hat man doch im Strafrecht bereits erkannt, daß eine 'gerechte' Strafe nicht die ist, wenn jeder für das gleiche Delikt dasselbe 'zahlt',

sondern wenn jeder nach seiner Leistungs- bzw. Zahlungs'fähigkeit' soviel zahlt,

daß alle halbwegs gleich 'bestraft' sind;

das kann ja dann im Gesundheitswesen bzw. bei 'gleichen Krankheiten' nicht anders sein;

was für den so genannten Rechtsstaat gilt, muß ja dann, wenn alles nach derselben Verfassung geht, auch für den sozialen Staat gelten.
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Freitag, 16 Juli 2004 | 38.29.198

Linke greifen Linke an

Die traditionellen Gesellschaftsmuster stehen anscheinend kurz vor der Auflösung;

die beiden großen Parteien verstehen es einfach nicht, in hinreichender Anzahl Mitglieder und Wähler für sich zu begeistern;

nach Mitgliedern und Wählern oder sonst Sympathisanten, Besuchern etc. löst sich alles mehr oder weniger auf: Parteien, Gewerkschaften, Kirchen ...,

nur Golf Clubs und Kaninchenzüchtervereine etc. nehmen ständig zu !

Wehe wenn all diese frustrierten Nichtwähler sich bei irgend einer Wahl dann doch mal entschließen, wählen zu gehen ...

und dann wählen, wie es die etablierten Bornierten dann schon gar nicht gern haben.



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Donnerstag, 15 Juli 2004 | 38.29.197

Merkel greift Union an

Das soll noch einer verstehen : der CDU-Chefin fehlt in der Union an Geschlossenheit und Klarheit !

wenn es das wäre (worauf es ankäme), müßte sie sch doch selbst an ihr schönes Näschen fassen

und sich fragen (lassen), welchen Sinn dann ihre ganze Arbeit überhaupt noch macht (?)

eine Partei, die sich weigert, an der aktuellen politischen Willensbildung mitzuwirken und dafür zu sorgen sich zu kümmern ..., daß verantwortliche Politik gemacht wird,

die sich statt dessen darauf konzentriert (?), im Jahre 2006 die Regierung (??) übernehmen zu wollen (???),

verhält sich schlicht und einfach verfassungswidrig und müßte sofort verboten werden, oder so,

das heißt, da müßte jemand hingehen und sagen : 'habt Ihr eigentlich noch alle Tassen im Schrank ?'

zum Beispiel der Bundespräsident, oder sonst jemand aus der organisierten, gewaltengeteilten politischen Verantwortungslosigkeit!
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Mittwoch, 14 Juli 2004 | 38.29.196

John F. Kerry greift George W. Bush an

Kerry wirft Bush vor, die amerikanische Öffentlichkeit bezüglich des Irak-Krieges getäuscht zu haben;

er kann sich doch aber selbst kaum zu denen rechnen, die sich möglicherweise getäuscht fühlen:

warum hat er dann nichts zur Aufklärung dieses eventuellen Täuschungsversuchs getan ? mitgegangen ist doch mitgefangen !

und selbst wenn: auch heute noch ist die entscheidende Frage doch nicht, ob (damals) getäuscht oder nicht,

sondern ob die Entscheidung für den Krieg richtig war oder falsch

und selbst wenn sie 'falsch' (?) gewesen sein sollte, welche Politik denn dann heute (!) gemacht und entschieden werden muß,

damit morgen die Situation besser ist als heute und es wieder eine positive, hoffnungsvolle Perspektive gibt;

nichts hindert Herrn Kerry, aus seiner Sicht und Position an der dafür erforderlichen politischen Willensbildung mitzuwirken;

das wird aber von seiner Seite nicht mal angedacht, geschweige denn angehandelt.
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Dienstag, 13 Juli 2004 | 38.29.195

Was haben Gewerkschaften und Medien gemeinsam ?

Hugo Müller-Vogg beklagt in BILD die Stellungnahme von Ursula Engelen-Kefer zu Hartz IV mit den Worten:

'Nur über die Mitverantwortung der Gewerkschaften für die heutige Lage wird die Dame nichts sagen';

ist doch klar ! genau so wenig, wie Hugo Müller-Vogg über die Mitverantwortung der Medien, soweit nicht gerade seine persönliche etwas sagen, geschweige denn etwas tun wird.
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Montag, 12 Juli 2004 | 38.29.194

Horst Köhler kritisiert Unternehmer und Manager

Der fängt jetzt schon an, sich ständig zu wiederholen, weil ihm nichts Neues mehr einfällt;

die Gehälter DER Manager ... sind Teil der Entwicklungen, die der Markt hervorbringt, die kann man also, sinnvollerweise, politisch auch nur mit Mitteln des Marktes beeinflussen, und notfalls korrigieren ...,

aber nicht mit Mitteln der Gewalt, also durch Eingriffe von oben, oder von außen, oder von sonstwoher;

und den Vorwurf 'Unternehmer ... sollten Vorbilder sein, indem sie Maß und Mitte halten ...',

den muß sich doch gerade die politische Führung, deren vornehmster Teil er ist, selbst hinter den Spiegel stecken.

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Sonntag, 11 Juli 2004 | 38.28.193

Local Prayer - an Bischof Wolfgang Huber
Vorsitzender des Rates der EKD

Sehr geehrter Herr Vorsitzender,
lieber Bischof Huber,

Sie lassen sich zitieren mit den Worten:

'Die Kirche hilft den Menschen, Christ zu bleiben oder zu werden,
die auf ... Gottes Ja ... ihr Amen ... sagen;

lieber Bischof Huber,

ich rechne mich zu den Menschen, die praktisch uneingeschränkt in diesem Sinne
ihr 'Amen' sagen;

ich sehe aber nicht, daß 'die Kirche' im allgemeinen oder gar Sie persönlich im besonderen
mir (dabei) helfen

und ich sehe mit Sorge - anscheinend mit größerer als Sie selbst bzw. Ihre anderen Kirchen-Verpflichteten und Verantwortlichen ... -

daß die nach wie vor zunehmende Zahl von Kirchenaustritten und so genanntem Gottesdienst ... - also nicht etwa Gott ... Verweigerern, dafür spricht,

daß das offensichtlich vielen anderen 'Menschen' bzw. 'Christen' genau so geht;

ich grüße Sie herzlich
und in aller Hochachtung.



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Backstage - Aus den Hinterzimmern der Politik
Anmerk(el)ungen, Glos(s)en und And(e)res ...

Die CDU braucht bekanntlich kein Neuhardenberg,
Die CDU hat Angela Dorothea Merkel;

die große Vorsitzende läßt sich mit den Worten zitieren :
'Insgesamt gehen wir verantwortlich mit unserer Verantwortung um';

das ist dieser typische 'schwarzer Rappe (sch)wei(z)ßer Schimmel Käse',
mit dem das Volk dauernd an der Nase herumgeführt wird;

Verantwortung kann man nur entweder tragen - oder nicht tragen ...,

aber nicht ein bißchen mehr oder weniger ... verantwortlich oder schwanger oder sonst was in der Art ... !

aber, Neu-Angela hin oder Hardenbergel her : der Schwachsinn hat Methode !

das Problem ist, daß sowohl CDU als auch SPD dauernd bestimmte 'Regeln' der Verfassung ausnutzen, um Wahlen zu gewinnen bzw. für gewonnen zu erklären, um sich eine so genannte demokratische Legitimation zu erschleichen ...,

um anschließend im Widerspruch zu den eigentlichen und wesentlichen 'Werten' der Verfassung bzw. deren Vorgaben, Aufgaben, Aufträgen ...,

das heißt verfassungs'widrig' (!)
'ihre' (???) Politik machen zu können;

die Erklärungen von Kanzler und Vizekanzler, nun erst recht so weiter zu machen und 2006 erneut die Regierung anzustreben,

sind eine Kriegserklärung an das Volk bzw. an Verfassung und Demokratie in dieser Republik

und Frau Angela, die einzige, die das wenigstens auf halbwegs verfassungsgemäße und demokratische Weise ändern bzw. verbessern könnte,

hat dazu nicht anderes zu bieten, als dieses völlig hirnverbrannte Gequatsche;

es ist einfach grotesk bzw. es ist einer dieser vielzitierten Treppenwitze der Weltgeschichte, daß sich dadurch, historisch gesehen und außerhalb des Rahmens bzw. des Auftrags unserer Verfassung bzw. von Demokratie ...

rot/grün letztlich tatsächlich als das kleinere Übel erweisen könnte,

wie, in doppelt grotesker Weise, z.B. auch der Irak-Krieg;

irgendwann stirbt diese unsere Welt an so einer Art 'multiplem Organversagen ...',

weil niemand bereit ist, sich in die Pflicht nehmen zu lassen, Führung und damit Pflichten zu übernehmen

und auch die Verantwortung dafür zu tragen !




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Samstag, 10 Juli 2004 | 38.28.192

Gerhard Schröder lobt Rußlands 'entschlossene Wirtschaftspolitik'

nach dem Prinzip : bloß nicht hingucken oder gar ansprechen, was nicht nur nicht lobenswert, sondern essentiell tadelnswert, wenn nicht existenziell wichtig wäre;

und so lobt er ja auch Chinas Wirtschaftspolitik, und er würde sich ja - was kümmern uns Menschenrechte und/oder Umweltschutz etc. - vor Lob geradezu überschlagen, wenn die Chinesen von sich aus und einfach so, also ohne daß dafür noch extra Politik gemacht werden müßte ...,

noch etwas rapider bestimmte Trans-port oder sonstige Verkehrs-Mittel und Wirtschaftsgüter bestellen würden,

damit er mit noch mehr Export über den tendenziell zusammenbrechenden Binnenmarkt bzw. insbesondere Arbeitsmarkt hinwegtäuschen kann.
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A B C

X Y Z
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Chancen über Chancen

Die SPD tagt, Klausur hin, Globalisierung her, natürlich nicht nur in Neuhardenbrg, sondern, zum Beispiel in Saarbrücken,

zum Thema 'Zukunft Bildung und Innovation - Chancen für unsere Kinder';

bei dem Arbeitsstil und -Tempo der SPD, ob als Regierung oder Opposition - demnächst gar außerparlamentarisch (?) - dürfte das dann allenfalls unsere Urenkel betreffen,

und was machen die dann mit 'Chancen', wo konkrete Aufgaben und Aufträge gefragt wären ?

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Freitag, 09 Juli 2004 | 38.28.191

Neuhardenberg und andere Hürden

An Bundespräsident, Bundestagspräsident, Bundeskanzler, Bundesverfassungsgerichtspräsident, Bundesratspräsident
und die verehrte Frau CDU-Vorsitzende

Hallo,

na, Sie wissen ja ! das Land, das Volk, die Wirtschaft, die Gesellschaft ... erwarten sich Einiges von der neuen Zeit, vom neuen Bundespräsidenten, vom neuen Bundesratspräsidenten, auch wenn das der alte ist, von Neuhardenberg, neue Signale et.;

wenn man den Beginn der Amtszeit des neuen Bundespräsidenten als Zäsur nimmt:
noch ist das ja überschaubar, was da seit dem 1. Juli an Reden, Regierungs- und sonstigen Erklärungen, Konferenzen, Interviews etc. vorliegt;

ich biete Ihnen an, einen Arbeitsprozeß in Gang zu bringen und mit mir abzusprechen,
der die Aufarbeitung und Abarbeitung dieser Äußerungen ... zum Gegenstand hat

und in dessen Rahmen mir Gelegenheit gegeben wird, auf die Umsetzung dieser wie auch der sonstigen, seit mehreren Legislatur- und Präsidenten-Perioden mehr oder weniger unverändert gehaltenen Reden bzw. der darin verbreiteten Erkenntnisse

zu dringen und zu zeigen wie man das verfassungsgemäß, das heißt insbesondere demokratisch und professionell macht;

es kann objektiv kein Zweifel daran bestehen, daß die zwischen Regierung und Opposition, in welcher Konstellation auch immer praktizierte Rollenverteilung

(im Laufe der Jahre) völlig abgehoben hat gegenüber dem, was die Verfassung im allgemeinen und die Voraussetzungen eines demokratischen und sozialen Bundesstaates im besonderen vorgeben;

solange an dieser Rollenverteilung nichts geändert wird, also im Sinne eines professionellen politischen Handelns entsprechend dem professionellen unternehmerischen bzw. handwerklichen Handeln ...,

kommen wir nicht nur nicht mehr heraus aus dem Schlamassel, sondern zieht sie uns immer tiefer hinein;

wie sagte Wolfgang Clement heute :
'Wir können so nicht weitermachen, niemand kann das verantworten !'

ich grüße Sie herzlich
und in aller Hochachtung.


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Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier ...

dann steht der Hartz doch vor der Tür; naja;

'fördern und fordern ...' (?)
das eine hat doch mit dem anderen direkt gar nichts zu tun,
das ist wie mit Äpfeln und Birnen ...,
das ist wie mit Chancen und Risiken ...,

das heißt : jedes für sich ist eine Medaille mit jeweils zwei Seiten !
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Donnerstag, 08 Juli 2004 | 38.28.190

Bürokratie abbauen ! - aber wie ??

Das politische Handeln in diesem unserem Lande ist von einer Reihe von grandiosen Irrtümern und Mißverständnissen geprägt,

zum Beispiel die Annahme, man bräuchte 'politische' Aufgaben nur zu 'privatisieren' - und schon wäre alles in Ordnung,

oder, ähnlich der Erfahrung, daß Unternehmer Mitarbeiter entlassen, wenn die Kasse nicht mehr stimmt ...,
man bräuchte nur ein paar Bürokraten zu entlassen - und schon läuft der Laden wieder.



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Mittwoch, 07 Juli 2004 | 38.28.189

China - und das Waffen-Embargo

Die Bundesregierung hält es für begründet, über die Fortdauer bzw. eben die Aufhebung des Waffen-Embargos zu sprechen, weil sich die diesbezügliche Situation in China inzwischen entsprechend verändert bzw. verbessert habe;

wo ist auch da wieder die, in diesem Fall sogar speziell sozialdemokratische bzw. speziell rot-grüne Logik ??

die 'Beherrschung' von Entwicklung und Produktion, Handel, Vertrieb und Verkauf von 'Waffen' ist eine ähnlich wichtige und schwierige Aufgabe wie die Beseitigung der Risiken der Nukleartechnik bzw. allgemein der Umweltschutz bzw. die Bewahrung der Schöpfung ...;

gerade wenn sich die Situation in China entspannt hat, wäre es begründet, darüber zu sprechen, wie man dem Waffen-Embargo einen Waffen-Entwicklungs- und Produtkions-Stopp ... folgen lassen

und die Welt von dem bereits vorhandenen Kriegsmaterial, Minen etc. befreien könnte

bzw. China in die Beherrschung bzw. Bewältigung eventuell verbleibender militärischer Risiken in der Welt einbinden könnte.


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Dienstag, 06 Juli 2004 | 38.28.188

SPD-Linke verlangen 'gemeinsame' Strategie ...

Teile der an sich ja schon linken SPD, insbesondere auf der exponierten linken Seite um Andrea Nahles verlangen eine 'gemeinsame Strategie' (?) von SPD und Gewerkschaften und eine 'Allianz der Vernunft' (??);

Vernunft hin oder her: wo bleibt da die Logik ? was soll das bringen ??

die Strategie der SPD ist negativ und die Strategie der Gewerkschaften ist negativ !

minus plus minus bleibt aber minus ! auch wenn man das zu einem noch so 'vernünftigen' sozialistischen Einheitsbrei verrührt;

Frank Bsirske : Gerhard Schröder ist gescheitert !
- daran kann ja objektiv kein Zweifel bestehen !

Gerhard Schröder : Frank Bsirske hat inhaltlich nichts anzubieten !
- das ist doch auch gar nicht seine Aufgabe !

nach der Verfassung bestimmt der Bundeskanzler die Richtlinien der Politik, und trägt dafür die Verantwortung ... - und nicht irgendein Gewerkschaftsführer !!

wir haben es hier praktisch mit einer Auflösung unseres verfassungsmäßigen, demokratischen politischen Systems zu tun :

die CDU Angela Merkel, Friedrich Merz, Horst Köhler ... könnten zwar, wollen es aber nicht ..., nämlich verfassungsgemäß regieren,

die SPD, Gerhard Schröder, Franz Müntefering, Gesine Schwan ... wollen zwar, können es aber nicht !

die Gewaltenteilung führt sich selbst ad absurdum, weil niemand bereit ist, die Gewalt, die Macht bzw. eben die Aufgaben sinnvoll zu verteilen bzw. eben zu erledigen ...,

geschweige denn tatsächlich und wenigstens gemeinsam die Verantwortung zu tragen,

die 'Vierte Gewalt' hat ebenfalls kein Interesse daran, eine sinnvolle Rolle im demokratischen System zu spielen, eine sinnvolle Aufgabe zu übernehmen, geschweige denn Verantwortung zu tragen,

'die Wirtschaft, die Unternehmer, die Reichen, das Kapital ...' haben und folgen ihren eigenen 'Gesetzen'

und alles was sonst so Macht und Einfluß, Verpflichtungen und Möglichlichkeiten hätte, sich um die Probleme konkret zu kümmern und politische Verantwortung einzufordern,

redet zwar dauernd vom bürgerschaftlichen Engagement, macht das aber nur, solange und soweit es den eigenen Interessen dient;

die Linken sind nicht mal in der Lage, sich auf ihrer Seite halbwegs zu vereinen, die Rechten ebenso wenig auf ihrer rechten Seite;

wie soll daraus eine größere Einheit werden, Deutschland, oder gar Europa,

wenn dem fehlenden Aubau Ost der konkrete Abbau West folgt,
wenn auf dem immer größer werdenden '... Gefälle' jedweder Art letztlich alles ins Rutschen kommt und demnächst in irgend einem Schlund verschwindet (???)
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Montag, 05 Juli 2004 | 38.28.187

Horst Köhler bei den Obdachlosen
Ruanda zurück ins Leben

Unser neuer Welt-Ökonom kurbelt (immerhin) die (Wohltätigkeits) Wirtschaft an;

der Bundespräsident gefällt sich schon darin, die Suppe zu verteilen, die die anderen auslöffeln sollen;

wer hat ihm denn nur den Tipp gleich wieder verraten ?
gibt es ein größeres Klischee ?
mit einer schlimmeren Symbolik kann man so ein Amt kaum beginnen !
Horst Köhler: der Mooshammer der Republik !



Ruanda zurück ins Leben

Das BMZ kündigt eine Ausstellung an mit dem Titel : Zehn Jahre nach dem Völkermord durch Bundesministerin Wieczorek-Zeul ...;

fast denkt man sich gar nicht mal was dabei, wenn man das so liest;

es wäre in der Tat die Mühe wert, mal herauszuarbeiten, durch welche Art der Beihilfe und der Unterlassenen Hilfeleistung, wenn nicht gar der Anstiftung und/oder sonstiger Ermöglichung etc. derjenigen, die sich hinterher immer damit brüsten, was sie alles Gutes getan hätten, solche Greuel im Grunde genommen erst verursacht werden.
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Sonntag, 04 Juli 2004 | 38.27.186

Global Player - Global Prayer

Ob die Kirchen vor dem Global Prayer (nicht) genau sowiel Angst haben, wie sie den Mühseligen und Beladenen dauernd vor den Global Playern weismachen wollen ? irgendwo steckt doch da ein fundamentaler Widerspruch !
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Samstag, 03 Juli 2004 | 38.27.185

Play global - pray global - think global ...

Während die Alten schon den Aufstand proben, begnügen sich die Jungen Unternehmer noch mit der Internationalisierung des Mittelstandes;

'Bescheidenheit ist eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr';
irgendwann spricht sich das sicher auch beim Mittelstand mal rum, gewissermaßen naturgemäß, denn die werden ja auch alle mal älter !

dazu paßt dann das Thema der Jahrestagung der Heinrich Böll Stiftung:
'Wir werden alt - wir werden weniger - na und ??'
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Freitag, 02 Juli 2004 | 38.27.184

Es bewegt sich was,
zumindest die Junge Europäische Bewegung

Viele so genannte Politiker versuchen sich ja weniger darin, wählbare Politiker zu sein, als darin, wählbare Unterhaltungskünstler zu sein,

zum Beispiel mit so Sprüchen wie
'Wer nicht kämpft, hat schon verloren'

oder : 'Wer sich als erster bewegt, hat schon verloren ...'
etc.;

dadurch läßt sich die Junge Europäische Bewegung nicht nur sowohl anspornen als auch inspirieren, sondern auch weder abhalten noch entmutigen,

zum Beispiel auf der Suche nach neuen Pespektiven für Europa
- als ob wir nicht genügend alte, noch nicht aufgearbeitte hätten -

oder 'Auch nach der Verfassung geht es weiter' ...;
auch das ist natürlich wieder typisch, denn dieser Titel soll ja wieder nur verdecken, daß es an sich auch ohne Verfassung 'weitergeht';

das Erstaunliche ist ja gerade, daß, trotz aller Verfassungen die wir haben, es zwar immer weitergeht, wir aber nicht weiterkommen,

und damit das nicht so auffällt, wird dann irgendwann wieder eine neue (Ver)Fassung gemacht, von der man dann aber, noch bevor sie überhaupt richtig in Kraft ist, schon sagt, 'auch danach wird es schon wie bisher weitergehen' !









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Donnerstag, 01 Juli 2004 | 38.27.183

Meineidleistung des neuen Bundespräsidenten

Leistung soll sich ja bekanntlich lohnen; man darf gespannt sein darauf, welchen Lohn dieser Präsident dann irgendwann für seine 'Leistung' beansprucht, während von der Eidesleistung erfahrungsgemäß nie wieder jemand spricht.
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