Mittwoch, 31 März 2004 | 38.14.091

Dritte Internationale Afghanistan-Konferenz in Berlin

u.a. mit Colin Powell

Deutschland wird also aktuell mal nicht nur am Hindukusch verteidigt.
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Dienstag, 30 März 2004 | 38.14.090

Monatelanger Emissions(Kuh)Handel

... und dann nochmal fünf Stunden Verhandlungen, bei Nacht und Nebel, bis morgens fast um drei, 'Krisengespräche ...';

abgesehen davon, daß das eher ans Hornberger Schießen erinnert als an einen sinnvollen Kompromiß, geschweige denn eine halbwegs akzeptable Lösung :

was soll nun damit bewiesen werden ?

etwa wie aufopferungsvoll unsere politische Führung den Dienst für's Volk wahrnimmt ?

solche spektakulären Sitzungen sind ebenso unsinnig wie unnötig, weil sie schlicht und einfach unprofessionell, vor allem aber verfassungswidrig sind.



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Bertelsmann Bilanzpressekonferenz

Man könnte auch sagen : 'Warum ein Unternehmen ein Unternehmen ist ...' !

was Johannes Rau in klein, als Individuum (s. Mo 30 März),
das ist Bertelsmann in groß, als Unternehmen, als Konzern, 'en gros',
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Montag, 29 März 2004 | 38.14.089

'Den Sozialstaat erhalten ...'

Manchmal sieht es so aus, als wollte die politische Führung ihn vor allem für sich selbst erhalten;

welche Kompetenz haben eigentlich unsere Spitzenpolitiker, wenn man bedenkt, daß, z.B., des Kanzlers und des Bundespräsidenten in spe Verwandte von der Sozialhilfe leben ?

bzw., andersherum gefragt, wenn die Leute in den höchsten Ämtern, die unser Gesellschaftssystem zu vergeben hat,

nicht in der Lage sind, ihre persönlichen Verhältnisse halbwegs selbständig und eigenverantwortlich zu regeln,

wie sollen sie dann in der Lage sein, halbwegs sinnvoll und vernünftig die 'politischen' Verhältnisse zu regeln ?

es ist doch irgendwie idiotisch, wenn ausgerechnet solche Leute dann von 'sozialer Verantwortung ...' reden.

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'Weil der Mensch ein Mensch ist ...' - z.B. Johannes Rau

Johannes Rau zieht die Bilanz seines 50-jährigen Politikerlebens;

so einfach ist das also, wenn man die aktuellen Schwächen der Politik erklären,
die historischen Defizite entschuldigen,
gar die mangelnde Zukunftsfähigkeit der Politik rechtfertigen ... will,

geradezu postulieren will, daß man, entgegen aller christlichen Nächstenliebe und BruderJohannes-Attitude, geschweige denn verfassungsmäßigen Pflichten und Verantwortung ...

am besten nur an sich selbst denkt, wenn man es zu etwas bringen will
bzw., gewissermaßen, die Personifizierung des Prinzips: wenn jeder für sich selbst sorgt, ist für alle gesorgt.
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Sonntag, 28 März 2004 | 38.13.088

Thomas Gottschalk - und zum hundertstenmal 'Wetten, daß ...' ?

Das wäre doch so'ne tolle Gelegenheit, mit der Sendung, mit der Veranstaltung, zumindest in der bisherigen Form aufzuhören,

oder es wenigstens mal mit einem neuen Moderator bzw. einer Moderatorin zu versuchen;

die Luft, und offenbar auch die Lust ist raus, von Schalk, und gar im Nacken, ganz zu schweigen;

zweifellos werden wir im Herbst nicht einfach erfahren, daß man auf den Beginn einer zweiten Hunderter-Serie vorsichtshalber doch verzichtet hat,

aber vielleicht könnte man sich bis dahin mal überlegen, wie man der Sendung wieder etwas Leben einhaucht, Sauerstoff ...,

bevor uns da nur noch Alzheimer zugemutet wird.
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Vom Eise befreit ...
- und jetzt ist auch der Kanzler befreit

s. Regierungserklärung im Bundestag
s. Landesparteitag in Bayern ...

kommt jetzt gar ein politischer Frühling ?

leider eben nicht, das erscheint leider völlig ausgeschlossen,
weil hierzulande ja praktisch alles wider die Natur läuft,
weil die Politik ganz anders spielt als die Natur,
weil Natur eben Gottes Werk, Politik aber Menschenwerk ist

- was aber jetzt auch nur eine Erklärung sein soll, keine Entschuldigung, geschweige denn ein Trost;

rein theoretisch könnte die Sache, wie bei der CDU, eventuell dann besser werden, wenn man sich entschließen würde,

nicht nur Parteivorsitz und Kanzleramt zu trennen, sondern eine konsequente, also 'drei'-einige Gewaltenteilung zu praktizieren,

also Partei-Vorsitz, Parlaments- bzw. Fraktions-Vorsitz und (Schatten)Kabinetts- bzw. Regierungs-Vorsitz bzw. Kanzler(Kandidat);

praktisch dann aber auch erst dann, wenn diese drei sich zu einer un-ge-teilten (!), d.h. gemeinsamen Verantwortung bekennen,

und das wiederum auch erst dann, wenn jeder für sich seinen speziellen Teil der Verantwortung auch wirklich 'trägt' (und nicht immer nur einfach 'übernimmt'),

wenn also der Kanzler (...) die Richtlinien der Politik auch wirklich be-stimmt,

- a priori (!), und nicht immer nur hinterher, also auf der zweiten Ebene 'entscheidet', was nun als Richtlinie gelten soll

oder, dritte Ebene, gar nichts tut; s. z.B. Emissionshandel -

und das aber auch erst dann, wenn dabei gewisse natürliche Gegebenheiten nicht außeracht gelassen werden, geschweige denn versucht wird, sie geradezu auf den Kopf zu stellen;

es ist nunmal, naturgegeben, schöpfungsbedingt ... so, daß ein Mann zwar daran 'mitwirken' muß, wenn eine Frau ein Kind kriegen will ...,

- oder beide sich darin einig sind, daß sie es kriegen soll (weitere denkbare Varianten hier mal außen vor gelassen) -

aber das Kind wirklich kriegen muß doch dann die Frau, das funktioniert doch nicht (auch) umgekehrt, allem Spaß zum Trotz, den, laut Radio Eriwan, Versuche in dieser Richtung im Einzelfall vielleicht machen;

entsprechend ist es so, daß so genannte Arbeit-nehmer daran mit-wirken müssen, wenn Unter-nehmer Wirtschaft machen wollen ...,

- oder man sich darüber einig ist, daß sie es machen sollen ... -

aber Wirtschaft wirklich machen müssen doch dann die Unternehmer, das funktioniert doch nicht auch umgekehrt, allem Spaß zum Trotz ... (Politik soll ja, grundsätzlich, Spaß machen ...);

es ist also objektiv völlig unnatürlich, widernatürlich, es ist schlicht und einfach pervers ...,

wenn SPD und Gewerkschaften, geschweige denn auch noch die Grünen selbst versuchen, Wirtschaft so zu machen,

daß die Interessen von Arbeitnehmern oder gar der Natur, also dieser göttlichen Schöpfung (!) dabei gewahrt bleiben;

m.a.W.: SPD ... Regierungen sind praktisch eine permanente, teils versuchte, teils vollendete Vergewaltigung ...

und daß dann irgendwann eine Frau völlig kaputt ist, bzw. eben 'die Wirtschaft',

das ist doch so klar wie Kloßbrühe !

und das trifft, leider, zwar zunächst die Wirtschaft, aber nicht nur,

es trifft auch, allgemein ...

die Gesellschaft, Rückgang, Schwund der Bevölkerung ...
die Finanzen, Verflüchtigung, Flucht des Geldes ...
die Kultur ... !

de facto ist es also bei uns so, trotz einer hervorragenden Verfassung, trotz Demokratie, trotz Rechtsstaat etc.,

daß sich niemand wirklich und richtig 'kümmert' ...,
weder um die Interessen der Unter-nehmer noch um die der Arbeitnehmer

- und um die der Arbeits-losen und Obdach-losen und der sonst Mut-losen und Hoffnungs-losen ja schon gar nicht;

die Parteien, genauer gesagt eben nur eine Handvoll von Machtgierigen und ... 'Politik ist geil'-Besessenen reißen sich einfach so für sich persönlich den Staat unter den Nagel,

über dessen mit Ämtern und Einkommen verbundenen organisatorischen Strukturen ..,

und die Demokratie, über eine so genannte 'demokratische Legitimation', die in der Verfassung so jedenfalls gar nicht vorgesehen ist.
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Samstag, 27 März 2004 | 38.13.087

Landesparteitag der SPD in Bayern

Was hat Ludwig Stiegler, was Franz Maget, der Herr Hoderlein und/oder Renate Schmidt nicht haben oder hatten ??

mit diesem Trio Stiegler, Schröder, Müntefering wird sich nichts verbessern, weder in Bayern noch in der Republik, weder für das Volk noch für die bzw. dessen Demokratie.
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Freitag, 26 März 2004 | 38.13.086

Abgeltungssteuer komt (vorerst) nicht

Hans Eichel hat das Bürokratenbeschäftigungsprogramm 'Abgeltungssteuer auf Zinserträge' gestoppt;

jetzt darf man gespannt darauf warten, wie lange dieses Damoklesschwert, das viele Unternehmen in ihrer Existenz berdroht hätte

- neben all den anderen, wie die Ausbildungsplatzabgabe ... -

wohl in der sozialistischen Klamottenkiste verschwindet.
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Donnerstag, 25 März 2004 | 38.13.085

Helmut Schmidt feiert seinen 85. Geburtstag

... und das ist auch gut so, könnte man im Grunde genommen neidlos sagen, angesichts achtenswerter geistiger und körperlicher Verfassung;

gleichwohl, und bedauernswert, ist es aber so, daß seine im wahrsten Sinne des Wortes altklugen Anmerkungen zur Lage der Nation die Sache auch nicht besser machen,

(1) und soweit verwertbar bzw. to whom it may concern ... niemand richtig hinhört geschweige denn sich danach richtet

(2) weil der Jubilar selbst ja auch wiederum und wie immer nur so daherredet und es auch nur an der geringsten Konsequenz in seinem persönlichen Handeln und Verhalten fehlen läßt;

d.h.: wiedermal nur l'art pour l'art ...,
die Leute feiern letztlich immer wieder nur sich selbst.
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Mittwoch, 24 März 2004 | 38.13.084

'Deutschland - Der Abstieg eines Superstars
... Ein Nachruf'

Gabor Steingart hat ein durchaus dankenswertes Buch geschrieben - und bei Piper veröffentlicht,

das man Politikern nicht nur unters Kopfkissen legen, sondern regelrecht um die Ohren hauen müßte,

und was passiert ?

Franz Müntefering hält die laudatio, und macht sich gleich auch mehr oder weniger lustig über das Buch !

das ist eben genau einer jener Widersprüche, die Teil des beklagten Systems bzw. Problems sind

und die dazu beigetragen haben, daß die Dinge so sind, wie sie sind, daß 'das Modell Deutschland aufgehört hat, zu funktionieren'

und weswegen es eben auch keinen Neuanfang, geschweige denn einen Wiederaufstieg geben wird - zumindest so nicht !
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Dienstag, 23 März 2004 | 38.13.083

Attentat auf Hamasführer Ahmed Jassin

Das ist so bescheuert, daß sich jeder ernsthafte Kommentar dazu verbietet.
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Montag, 22 März 2004 | 38.13.082

SPD-Sonder-Parteitag

Ohne jede Perspektive ! wie soll ein solcher Haufen armer Irrer Deutschland jemals wieder in eine halbwegs sinnvolle und sichere, berechenbare Zukunft führen ?
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Sonntag, 21 März 2004 | 38.12.081

Was tut sich am Sonntag Lätare ?
Welt-Gipfel zur Nachhaltigen Entwicklung

Was machen die Götter ... ? sie schauen wahrscheinlich mehr oder weniger amusiert nach Miami,

weil, das Einzige, was, offensichtlich, nachhaltig von diesen Menschen, die sich die Erde unterthan machen sollen, dürfen ..., entwickelt wird,

ist der Versuch, Macht-Politik gegen Demokratie und Menschenrechte durchzusetzen.



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Samstag, 20 März 2004 | 38.12.080

Arbeit in der Wissens- und Informations-Gesellschaft

Microsoft, Siemens und Telekom versuchen am Rande von CeBIT Antworten auf 'die' drängendste Frage unserer Zeit zu finden.
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Freitag, 19 März 2004 | 38.12.079

Stadtentwicklung und Wirtschaft - neue Kooperationsformen

Darüber wird beim DIHK, dem Deutschen Industrie und Handels Kammer Tag 'veranstaltet';

Stadtplanung und Stadtentwicklung ist Politik und insbesondere auch Teil der Wirtschafts-Politik ...

und Wirtschaft wird in der Wirtschaft gemacht; daran hat sich an sich nichts geändert,

das heißt, 'die Wirtschaft' erwartet keine Kooperationsformen ...,

sondern eben sinnvolle, vernünftige, professionelle und verfassungsmäßige Politik - nicht mehr, aber auch nicht weniger !
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Donnerstag, 18 März 2004 | 38.12.078

Anforderungen an moderne Integrations-Politik

Darüber macht sich der Bundesverband der Freien Wohlfahrtspflege Gedanken, speziell in Bezug auf Partizipation und Chancengleichheit:

das sind doch unabdingbare, immanente Elemente von Demokratie ...

und insofern jedweder sinnvoller und professioneller, verfassungsmäßiger Politik bzw. politischen Handelns und Verhaltens, politischer Gestaltung.

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Mittwoch, 17 März 2004 | 38.12.077

Wie nachhaltig, wie zukunftsfähig ist Europa ?

Darüber diskutiert man bei der Berliner Vertretung der Europäischen Kommission;

im Grunde genommen gar keine politisch relevante Frage,
sondern eines dieser typisch unsinnigen Themen, mit denen solche Veranstaltungen bemüht, erfunden und beschäftigt werden,

ohne daß das den geringsten Einfluß auf das eigentliche politische Handeln, Tun und Unterlassen ... hat,

eine Frage, die in den Bereich der Prphetie gehört.
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Dienstag, 16 März 2004 | 38.12.076

Gesine Schwan

Politiker könnten nicht besser sein, als die Gesellschaft, die sie vertreten ... ,

das ist eben genau der falsche Ansatz und Ausgangspunkt ausgerechnet für das höchste Amt im Staate :

'Wie der Herr so's Gescherr'

heißt die diesbezügliche uralte Volksweisheit - nicht umgekehrt !

unsere Demokratie ist deshalb so schlecht, weil unsere Politiker so schlecht sind,
nicht weil das Volk so schlecht ist - ganz im Gegenteil, gnädige Frau !!!
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Was macht eigentlich guten Journalismus aus ?

... ist das Thema beim 'Berliner Gespräch' des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger;

die Frage ist doch zunächst: was will ich mit dem Mittel des Journalismus machen, worauf will ich hinaus, was will ich erreichen, tun ..., was ist das Ziel ...
und dann : was ist da-für dann gute journalistische Arbeit, Einstellung, was ist gutes journalistisches Verhalten ...

und was eventuell nicht,

bzw. was ist ein glatter Mißbrauch des Journalismus bzw. von Journalisten bzw. der Pressefreiheit ... ???
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Links von links, röter als rot - was 'schwant' denn da ?

Die Verhältnisse spitzen sich zu, in immer mehr Bereichen läuft alles auf eine Art Zerreißprobe hinaus, unter anderem, aber insbesondere auch bei der SPD:

nach Personalwechsel, Strategiewechsel, Politikwechsel etc. droht jetzt ganz generell der Parteiwechsel,

hin zu einer Partei links von links, oder einfach linker als links, sozialer und gerechter auf noch höherem Niveau, und so;

der SPD laufen die Delegierten weg, die Mitglieder sowieso, und erst recht natürlich die Wähler;

es kann ganz gut sein, daß die SPD einfach eine Klasse überspringt, also das 'Projekt 18', und schnurstracks auf die 5%-Hürde zuläuft;

wenn der Horst Köhler so tatendurstig ist, warum nutzt die CDU dann eigentlich nicht die Chance und stellt eine sinnvolle Regierungsmannschaft, bzw. Frauschaft, mit ihm auf
mit der berets avisierten Angela Merkel als Bundeskanzlerin

und, das wäre doch endlich mal 'der' Knüller, wählt die Gesine Schwan mit als Bundespräsidentin.

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Montag, 15 März 2004 | 38.12.075

Menschenrechts-Konferenz in Genf

Im Grunde genommen 'das' Musterbeispiel dafür, wie existenzielle Fragen zum reden, diskutieren und streiten etc. mißbraucht werden,

nur um zu vertuschen, daß diejenigen die die Macht und die Gelegenheit, die Möglichkeiten haben bzw. Auftrag, Pflicht und Verantwortung ...

gar nicht daran denken, tatsächlich auch nur halbwegs sinnvoll, professionell und verfassungsgemäß politisch zu handeln.
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der / die / das Bundespräsidentinum

Wenn er so weitermacht, der Horst Köhler, dann wird er nicht nur nicht gewählt, sondern dann wirft er vorher auch noch das Handtuch;

so einfach ist das nun auch wieder nicht, Bundespräsident zu werden, und 'Vater sein' bekanntlich erst recht nicht;

der Herr Kandidat ist auf dem besten Wege, dafür zu sorgen,
daß der nächste Bundespräsident eine Frau
und die nächste Bundeskanzlerin ein Mann wird;

die Äußerungen von Herrn Köhler sind, in mehrfacher Hinsicht, objektiv eindeutig;

was daran 'überparteilich' sein soll, also 'über' der CDU stehend, oder gar CDU und CSU, geschweige denn den Parteien überhaupt,

läßt sich, soweit es nachvollziehbar ist, nur so erklären, daß die Damen und Herren, die sich dahingehend geäußert haben,

offensichtlich, bildlich gesprochen, rückwärts vom Stuhl gefallen sind, als sie das gehört haben, und dabei auf den Kopf gefallen sind.

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Sonntag, 14 März 2004 | 38.11.074

Das Wort zum Sonntag Okuli
Trauer mit den Opfern in Spanien

Natürlich bezeugen auch Vertreter unserer Regierung Trauer, Anteilnahme, Mitgefühl ...

- und sie solidarisieren sich doch nur scheinheilig und verlogen mit den Opfern ihrer eigenen Politik !

während sich der Terror professionalisiert !!

objektiv ist der Terror im Vormarsch, es scheint fast so, als würde er jetzt erst so richtig in Bewegung kommen,

und das kann ja nur heißen, daß nach wie vor zu wenig und vor allem nicht das Richtige gegen den Terror unternommen wird.


******

Was machen unsere Götter, unsere ABC-Waffen im Kampf um Erweiterung und Vertiefung, wenn nicht gar Globalisierung ...,

im Kampf gegen den Terror (?)

was also machen Allah, Buddha, Christus eigentlich so untereinander, miteinander und überhaupt,

geistlich, sportlich, administrativ ... ?
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Samstag, 13 März 2004 | 38.11.073

Zur so genannten Reform der Bundeswehr

Was muß eigentlich noch passieren, bis diese sozialistische Bundesregierung begreift, was wir sinnvollerweise tun müssen,

um nicht Verteidigungs- geschweige denn Kriegs-Politik,
sondern Friedens- und Sicherheits-Politik betreiben zu können ???

was aktell nach Art und Umfang an Bedrohung auf uns zukommt,
und was in Zukunft weiter in dem Maße zunehmen wird,

in dem es unsere superschlauen westlichen Superregierungen versäumen, demokratische Strukturen und Prinzipien zu praktizieren,

können wir nur steuern, wenn alles, was wir haben und aufbieten können an Polizei- und Bundeswehr ...

konsequent ausgebaut und integriert wird, etwa wie Kirchen und Pfarrhäuser ...,

in Wirtschaft und Gesellschaft, in das Stadt- und Landschaftsbild, in (Städte)Bau-Planung und (Bundes)Raum-Ordnung ...
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Freitag, 12 März 2004 | 38.11.072

Endlos sinnlos reden - anfanglos sinnvoll handeln

oder : nicht endend ... dauernd nur reden, diskutieren, streiten ...
nicht anfangend ..., wirklich etwas zu tun, zu handeln, umzusetzen ...

Es gibt so ein paar Gegensatzpaare, die ebenfalls endlos, unermüdlich als Beschäftigungsprogramm und Therapie bemüht werden,

um sicherzustellen, daß dieses Quatschbudengequassel immer weitergeht, die man angeblich 'abwägen' müsse, damit man immer wieder neue Ausreden findet, um sich vor dem konkreten Handeln zu drücken; das sind unter anderen

Vorteile und Nachteile
Chancen und Risiken
Nutzen und Schaden
Wohl und Wehe

im Grunde genommen aber auch Regierung und Opposition
sowie, neu im Programm :
(bringt das mehr) Segen und (oder macht das mehr) Sorgen

durch unsere Verfassung ist aber festgelegt, daß jemand Richtlinien der Politik bestimmen und da-für die Verantwortung tragen soll;

das heißt: Sinn und Inhalt so genanter politischer Verantwortung liegt doch gerade darin,

Chancen, Nutzen, Vorteile, Wohl ... zu realisieren
und die damit verbundenen Nachteile, Risiken, Schäden oder auch nur Wehwehchen tunlichst zu vermeiden ...,

und genau das findet bei uns eben nicht statt,
sondern es wird einfach endlich diskutiert und nach irgend einem idealen Rezept, Konzept, Programm oder sonstwas gesucht,

das es aber allem Wissen und aller Erkenntnis nach, nicht mal allem Glauben nach in diesem unserem Gottes großen Kinder- Tier- und Irrgarten nach gar nicht gibt und auch nicht geben kann,

ohne daß nicht der ganze Sinn und Inhalt dieser göttlichen Schöpfung ebenfalls entfiele.

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Donnerstag, 11 März 2004 | 38.11.071

Terror ... in Madrid, in Spanien, in Europa ...

Jetzt ist gleich alles, berufsmäßig, wieder 'entsetzt und schockiert ...'
wegen des Anschlags in Madrid

und natürlich ist das, in der offiziellen Sprachregelung, wieder 'ein Anschlag auf die Demokratie' ...;

in Wirklichkeit ist das nur wieder eine neue Folge in diesem vorerst anscheinend unendlichen Trauerspiel,

daß eine mehr oder weniger selbsternannte, angeblich demokratische Regierung bzw. überhaupt politische Führung

unfähig ist, auch nur zu erkennen, geschweige denn zu praktizieren,

was Demokratie an und für sich ist
- und wie man das macht !
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Köhler bei Kerner

... und das geht ja nun jeden Tag so weiter, mit Maybritt Illner und Sandra Maischberger,
und am Sonntag wird er dann geadelt durch Sabine Christiansen,

naja, und der Rest wird dann auch so peu à peu abgearbeitet;

und es ist immer wieder dasselbe : da stellt sich Horst den albernen Fragen von Johannes B., ohne jeden Sinn und Zusammenhang, geschweige denn Ziel ...

- und redet sich um Kopf und Kragen !

jetzt hat die Opposition einen Kandidaten, der dem Volk sagen will,
was für eine tolle Regierung es hat,

und warum sollte man die dann bei der nächsten Wahl nicht auch wieder wählen ?

und die Regierung kann nicht mal auf diesen Zug aufspringen, weil sie
eine eigene Kandidatin hat und der nun auch nicht einfach so in den Rücken fallen kann;

das wird spannend ...

bis dieser Film am 23. Mai dann Gegen die Wand fährt !



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Mittwoch, 10 März 2004 | 38.11.070

Verfassung und Verantwortung

Laut Verfassung trägt der Bundeskanzler die Verantwortung ...
- dafür, daß Politik gemacht und wie sie gemacht wird;

aber: anscheinend beschäftigt sich der Kanzler mit (fast) nichts anderem, als wie er diese Verantwortung nach Möglichkeit ganz einfach ignorieren

oder wenigstens auf andere abschieben kann;

bezüglich der Ausbildungsplätze z.B. soll 'die Wirtschaft' ihrer Verantwortung nachkommen,

bezüglich der Kreditvergabe für die Investitionspläne der Unternehmen sollen 'die Banken' ihrer Verantwortung nachkommen,

etc., usw.;
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Dienstag, 09 März 2004 | 38.11.069

Die Bundesagentur für Arbeit

bietet zum Thema 'Neue Kooperationen auf dem Arbeitsmarkt'
die 'Moderne Personal-Vermittlung über das Internet' an,

das heißt, sie versteht sich nach wie vor als 'Vermittler' auf dem so genannten Arbeitsmarkt,

obwohl es doch ganz klar darum geht, diesen Arbeitsmarkt überhaupt erstmal herzustellen, funktionsfähig zu machen, zu erhalten,

quantitativ zu erweitern, zu vertiefen ...
qualitativ zu verbessern, zu vervollkommnen ...

- so wie die verfassungsmäßige Ordnung überhaupt.
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Montag, 08 März 2004 | 38.11.068

Zum Internationalen Frauentag

Das scheint ja eine richtige Zerreißprobe zu geben, die nächste Bundespräsidentenwahl:

gleich zwei Kandidaten, die darauf aus sind, sich zum Liebling der Nation zu entwickeln:

die eine, indem sie sich insbesondere für Frauen, Bildung und Kulturen ... profiliert,

der andere, indem er sich speziell für die männliche Domäne Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Steuern ... engagiert;

und wie das auch alles so gekommen ist :

erst präsentiert die Union jemand aus dem eigenen Lager
- und der wäre dann wohl von rot/grün mitgewählt worden,

dann präsentiert sie einen Kandidaten, der fast schon mehr dem Lager rot/grün zuzurechnen ist, oder das eigentlich ganz gut findet, was die so machen, oder zumindest nicht so schlecht ...,

- und den wollen die dann plötzlich nicht, und stellen eine Gegenkandidatin auf, auf Biegen oder Brechen, oder doch nur zum (ab)zählen ?

Alles erreicht ? Politischer Einfluß ? Berufliche Karrieren ? Was bleibt zu tun ... ?

solche und ähnliche Fragen beherrschen die aus gegebenem Anlaß stattfindenden Veranstaltungen;

das Problem ist aber zumindest nicht der politische Einfluß, denn da, wo Frauen politischen Einfluß haben, verhalren sie sich erstaunlicherweise, aber durchaus nachvollziehbar, genau so wie Männer - wenn nicht, manchmal, eher noch schlimmer ! '... da werden Weiber zu Hyänen';

was bleibt zu tun, was es zu erreichen gilt, ist doch ganz einfach, daß die Interessen von Frauen erkannt und anerkannt werden,

in ihrer speziellen und spezifischen Situation und Würde als Mensch bzw. eben als Frau mit dem Anspruch (Recht) auf ein eigenständiges Leben, Bildung, Beruf etc., auch unter den Lebensbedingungen als Partnerin, Ehefrau, Mutter etc.,

sowie das Ermöglichen, das Eingehen auf bestimmte Herausforderungen und Wünsche.
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Sonntag, 07 März 2004 | 38.10.067

Sonntagsfragen - Reminiscere

Was machen unsere Götter, unsere ABC-Waffen im Kampf um die Erweiterung und Vertiefung ... wenn nicht gar Globalisierung ..., was machen Allah, Buddha, Christus ... eigentlich so untereinander ?

und was hat Ferrari - was wir nicht haben ?
unsere Audis, BMWs und merCedes ?

und warum spielen die anderen besseren Fußball ?

und wieso läuft bei denen die Wirtschaft besser ?

und weshalb haben die eine bessere Beschäftigungslage ?

und woran liegt das, daß die ihre Schulden besser im Griff haben ?
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Samstag, 06 März 2004 | 38.10.066

Verfassung - Demokratie - Menschenrechte - Politische Führung

Was ist Demokratie ? - und wie macht man das ??

Demokratie kann nur funktionieren, wenn einer führt ... und bestimmt ... und auch die Verantwortung dafür übernimmt;

'Gewalten'teilung nach dem Prinzip : na fein, von dem Kuchen Demokratie ...

hätten wir (Politiker ...) gern die Macht
wir (die Wirtschaft ...) das Geld
und wir (die Medien ...) die Mehrheiten bzw. Quoten ...

kann nicht funktionieren,

- und mit einer Teilung oder gar ganz ohne Verantwortung ... schon gar nicht.
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Freitag, 05 März 2004 | 38.10.065

AGENDA 2 0 0 4

Es gibt ja nicht nur die agenda 2010, sondern, z.B. auch eine
'Agenda für ein wachsendes Europa'
- damit soll 'die Leistungsfähigkeit des Wirtschaftssytems der Europäischen Union gesteigert' werden;

Tatsache ist doch aber, noch : die Wirtschaft Europas ist so leistungsfähig, daß sie vor Kraft kaum laufen kann;

was dringend gesteigert und verbessert werden muß, ist die Leistungsfähigkeit des politischen Systems, des politischen Managements, des politischen Personals ...

bzw. ganz speziell die Kompetenz und Professionalität der Führungsspitzen, die bestimmen ... und die Verantwortung da für tragen sollen;

dieser Knackpunkt ist doch im Grunde genommen das einzige Problem,das wir haben.



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Donnerstag, 04 März 2004 | 38.10.064

Dutroux

Der Fall hat offensichtlich zumindest die Qualität kollektiver Scham;

wenn man nicht endlich anfängt, solche Fälle nicht (nur) als individuelle Tat und/oder Schuld einzelner oder mehrerer 'Täter' zu behandeln,

sondern als politisches bzw. gesellschaftliches Problem aufzuarbeiten,

wird man der kriminellen Dimension nicht gerecht, und den Opfern schon gar nicht.
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Mittwoch, 03 März 2004 | 38.10.063

Nach PISA läßt jetzt PEKING grüßen

Da unsere politische Klasse sich völlig aufreibt im Kampf um die Ämter,
hat sie natürlich keine Zeit, sich um die an sich zu leistende Arbeit zu kümmern;

Politik findet einfach nicht mehr statt;

im Streit um 'Leistung muß sich lohnen' findet Leistung einfach nicht mehr statt;

im Streit allgemein um Steuer- oder speziell um Maut- etc. Systeme ...
finden Einnahmen finden einfach nicht mehr statt;

jetzt haben wir zwar seit längerem, gewissermaßen, Ruhe und Frieden im Lande,
weil wir ja 'nur noch von Freunden umzingelt sind';

inzwischen scheint nicht nur die Sonne über der Ruhr, sondern überhaupt :
'über allen Wipfeln ist Ruh', weil wir allmählich von Freunden umzingelt werden,
die schneller denken und schneller arbeiten als wir;

das Problem ist ja längst schon nicht mehr, daß irgendwas (noch) ins Ausland abwandert,
Kapital, Know-how, Märkte ... - wie jetzt wieder die Werkzeugmaschinen nach China ... -

sondern daß hier nichts mehr hergestellt, geschaffen, generiert, erzeugt und gezeugt, geboren ... wird,

daß wie besessen immer mehr 'Zukunftspreise' (?) verliehen werden
- wie jetzt wieder der von der CDA an Hubert Burda -

daß aber immer weniger Zukunft stattfindet.

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Dienstag, 02 März 2004 | 38.10.062

www.bundespräsident.de

Wieso streben eigentlich so viele Leute danach, ein Amt anzutreten,

die offensichtlich weder selbst noch dessen derzeitiger Inhaber beabsichtigen,

diesen hirnverbrannten Schwachsinn um die Nachfolge zu unterbinden ?


wie kann man ein Amt 'beschädigen', das offensichtlich nur als Position auf dem Gehaltszettel
irgendeiner Institution existiert ??

- das zeigt oder hebt gar doch eher gerade umgekehrt 'den Wert' des Amtes !


und wie können irgendwelche Personen irgendwelche anderen Personen 'beschädigen',

die alle zusammen offensichtlich nicht mehr alle Tassen im Schrank haben ???

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Montag, 01 März 2004 | 38.10.061

X Y Z ... for President

Es wurde ja schon festgestellt, daß die Zahl der noch nicht Genannten immerhin schon kleiner wird;

viel größer dürfte die Zahl der Genannten also nicht mehr werden;

vielleicht hat ja jemand Strichlisten gemacht, vielleicht läßt sich inzwischen 'charttechnisch' darstellen, wie sich die Chancen der Genannten auf und ab bewegen;

wie auch immer : im Moment steht Wolfgang Schäuble wiedermal hoch im Kurs (...);

das eigentlich Reizvolle an dieser Lösung wäre, daß, durch die Umstände bedingt,
seine Frau eine wesentlich intensivere Rolle als die bisherigen Präsidenten-Gattinnen übernehmen könnte,

zu seiner Erleichterung, Ergänzung, Vertretung (?) - so daß wir, eventuell, wenigstens so halbwegs, (doch ..., auch...) eine Bundespräsidentin bekämen.

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