Mittwoch, 31 Dezember 2003 | 38.01.365

Ein Wort zu Sylvester

Abhaken !
| Seite drucken

Dienstag, 30 Dezember 2003 | 38.01.364

Der Sozialstaat wird umgbaut, um ihn zu erhalten ???

Welchen Sinn macht eigentlich ein Sozialstaat, wenn wir doch alles selbst bezahlen müssen ?

Jetzt sollen z.B. die Angehörigen die Kosten der Pflege pflegebedürftiger Menschen übernehmen; das hatten wir doch irgendwie schon mal:

damals hieß es - im Grunde genommen ohne Not: da braucht Ihr Euch nicht zu kümmern, das bezahlt der Staat - obwohl der damals schon kein Geld hatte;

aber das war halt gut für den Wahlkampf;

jetzt sollen 'die Menschen' immer mehr selbst bezahlen - obwohl immer mehr jetzt ebenfalls kein Geld haben.

| Seite drucken

Montag, 29 Dezember 2003 | 38.01.363

Der Countdown läuft, unaufhaltsam

Letzte Vorbereitungen, letzte Einkäufe, Konzentration auf die Guten Vorsätze für das Neue Jahr
| Seite drucken

Sonntag, 28 Dezember 2003 | 38.52.362

Das Wort zum Sonntag zwischen den Jahren

Irgendwie steht die Zeit still bzw. scheint still zu stehen;

das ist wie mit den alten Bahnhofsuhren, wenn der Sekundenzeiger auf die 60, also auf die volle Minute springt und man denkt, jetzt springt er gleich weiter auf die 1, auf die erste Sekunde der nächsten Minute

und (man denkt und wartet und denkt ...) der Minutenzeiger springt auf die nächste Minute ...,

tun sie aber nicht, weil da, gewissermaßen 'zwischen den Minuten', auch, theoretisch, so'ne Pause, Atempause, Ruhepause ... dazwischen geschaltet ist, technisch gesehen, oder virtuell ...;

praktisch und real läuft natürlich alles seinen Gang;

aber es ist, als würde man auf irgend etwas warten, damit es weitergeht, wie auf einen Knall ... - na, vielleicht den der Sektkorken !
| Seite drucken

Samstag, 27 Dezember 2003 | 38.52.361

Toll Collect - ein tolldreistes Tollhaus

Wann unser anscheinend von jedem Intellect verlassenes LKW-Mautsystem wirklich in Betrieb geht, steht z.Z. offensichtlich völlig in den Sternen;

damit hat nun endlich auch der Verkehrsminister ein Thema, einen Dauerbrenner, mit dem er nach Belieben darüber spekulieren kann, wann sich da auf jeden Fall etwas tun müßte - und warum es dann doch wieder nicht geklappt hat;

was voraussichtlich noch vor dem tollen Mautsystem 'collected' wird, ist, daß die Polizei an bestimmten Stellen einfach die Kennzeichen aller Autos scannt, mit Kameras, die das dann mit dem Fahndungscomputer vergleichen und gegebenenfalls sofort Alarm schlagen;

was voraussichtlich kommt, spätestens nachdem das Mautsystem dann vielleicht doch irgendwann mal funktioniert, ist, daß wir alle so einen Chip hinter die Ohren bekommen, oder als Clip ans Ohr, oder so,

damit wir für diejenigen, die uns beherrschen - obwohl wir doch als Demokratie, als Volk, eigentlich selbst herrschen - wirklich jederzeit und überall zu fassen sind.
| Seite drucken

Freitag, 26 Dezember 2003 | 38.52.360

Zuwenig, immer weniger ... Arbeitsplätze, Ausbildungsplätze, Schulanfänger ...

Unser Super-Arbeits-Markt-Wirtschafts-Minister baut schon wiedermal vor und prognostiziert einen eventuellen Rückgang der Arbeitslosenzahlen frühestens für Ende nächsten Jahres;

das Ausbildungsplatzangebot sinkt derweil auf einen geradezu historischen Tiefststand;

und ganz doll treibt's das Statistische Bundesamt zusammen mit der Kultusministerkonferenz, die davon ausgehen, daß die Zahl der Schulanfänger aus demographischen Gründen bis zum Jahr 2015 ständig zurückgehen wird,

obwohl doch, wenn man jetzt mal einen ordentlichen Zwischenspurt einlegen würde
- statt Babypause mal ein Babyprogramm
- statt autofreiem Sonntag jeden Monat einen stromfreien Sonntag

wenn man also den Pillenknick mal knacken würde, bereits im nächsten Jahr wieder soviel Kinder auf die Welt kommen könnten,

daß bereits ab dem Jahr 2010 dieser zweifellos bestehende Trend umgekehrt werden könnte;

aber daran hat anscheinend bei der agenda 2010 niemand gedacht.
| Seite drucken

Donnerstag, 25 Dezember 2003 | 38.52.359

Weihnachten - die Zeit der guten Botschaften

Die Zeit der Verkündigungen und Versprechungen, der guten Nachrichten - wie eigentlich jeden Tag, schließlich läßt sich jede Nachricht sowohl als gute als auch als schlechte verstehen, das ist nicht mal eine Frage des Standpunktes;

alle Politiker versprechen jetzt die ganz große Steuerreform;
erfahrungsgemäß bleibt das dann bei den ganz großen Versprechungen !

Johannes, der Bundespräsident fordert von allen Deutschen mehr Zuversicht; es wäre sicher besser, er würde sie 'fördern' !

Karl, der Kardinal Lehmann macht allen Deutschen Mut, weil, wenn sich alle schön lieb haben, dann ist doch alles gar nicht mehr so schlimm !

und Paul, der Papst, fordert gar von Gott, daß er uns von allen Übeln befreie, insbesondere von Gewalt, Krieg und Terror;

da lacht sich der liebe Gott sicher wiedermal halb tot und sagt: na dann, Fröhliche Weihnachten !
| Seite drucken

Mittwoch, 24 Dezember 2003 | 38.52.358

Das Wort zum Heiligen Abend - Weihnachtsgeschenke ...

Egon Krenz ist vorzeitig aus der Haft entlassen worden - und prompt regt sich alles darüber auf, daß der nach wie vor keine Worte des Bedauerns, des Erklärens, der Entschuldigung ... findet, geschweige denn Versuche zu einer Art tätiger Reue und Buße oder gar Wiedergutmachung erkennen läßt;

damit war nach dem bisherigen Verlauf der Geschichte aber auch nicht zu rechnen;

nur: wo soll denn sowas auch herkommen, wenn sich niemand in diesem Sinne um den Mann kümmert ?

wenn die Politik sollche Leute immer wieder sich selbst überläßt, nachdem die Justiz mit ihnen fertig ist, braucht man sich nicht zu wundern, wenn sich an der Betrachtungsweise dieses Herrn nichts geändert hat;

m.a.W.: um irgendwie den Mann zur Einsicht zu bringen und um Weiteres und eventuell sogar Schlimmeres zu verhindern,
hätte, seit der Mann seine Gefängnisstrafe angetreten hatte,

jemand dafür verantwortlich sein müssen und die Frage mit ihm diskutieren müssen : Herr Krenz, was machen Sie, was machen wir mit Ihnen, wenn sie da wieder rauskommen (?)

| Seite drucken

Dienstag, 23 Dezember 2003 | 38.52.357

(1) Helmut Schmidt wird 85 - aber kein bißchen weiser
(2) An die Bundespressekonferenz

(1) Helmut Schmidt wird 85 - aber kein bißchen weiser,

... obwohl der Mann dauernd über seine Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft reflektiert;

also wem, wenn nicht ihm und wenigen anderen in einer vergleichbaren Situation könnte es denn überhaupt gelingen,

Defizite und Versäumnisse vrgangener Tage aufzuarbeiten und über wirklich altkluge Besserwisserei hinaus einen Beitrag zur Bewältigung der Altlasten und Folgen bzw. eben der aktuellen Gegebenheiten und Entwicklungen zu leisten (?)

Krisenmaager bleibt eben Krisenmanager, bzw. Krisenmanagement ist eben Krisenmanagement und nicht sinnvolle, verantwortliche, kompetente, professionelle, verfassungsgemäße und demokratische Politik (!)

den von ihm immer wieder gern apostrophierten Raubtierkapitalismus gibt es in dieser Form bei uns gar nicht,

und zu einer ernsten, einer inzwischen schon fast Demokratie- und Lebens-bedrohlichen Gefahr für die Gesellschaft wird nicht der rücksichtslose Machtgebrauch von Managern in der Wirtschaft,

sondern der hirnverbrannte und kriminelle Machtmißbrauch der Spitzenkräfte in der Politik.


<i>(2) An die Bundespressekonferenz
10117 Berlin, Schiffbauerdamm 40

Sehr geehrte Damen und Herren,

beste Dank für Ihre mail;

aus mener Sicht kann es sich dabei wiederum nur um ein Mißverständnis handeln

und ich bin mir durchaus unsicher, woran das liegt, d.h., nach dem Prinzip 'Es gibt immer (nur) zwei Möglichkeiten' :

drücke ich mich so mißverständlich aus - oder bringe ich das einfach nicht rüber ...
bzw. können Sie mich nicht verstehen oder wollen Sie mich nicht verstehen ???

also, m.a.W., nur der Ordnung halber, als Gegendarstellung oder was auch immer:

ich verstehe mich jedenfalls nicht als Privatinitiative ...
und ich bitte Sie auch nicht um Unterstützung ...,

ich biete Ihnen doch einfach nur eine Information an, inclusive weiterer Ergänzung und Erläuterung, zu Ihrem Selbstverständnis als 'Presse',

und dazu können Sie sagen: ja das interessiert uns, da wüßten wir gern mehr darüber ...,

oder eben auch nicht;

für diesen Fall wüßte ich dann gerne, warum nicht,
warum interessieren Sie grundsätzliche und existenziell wichtige Fragen es Journalismus und der Freiheit der Presse bzw. der Demokratie, in die das alles letztlich eingebettet ist, nicht ??

mir geht es speziell Ihnen gegenüber als der noch am ehesten konkreten Personifizierung der Institution 'Presse' um die Frage:

Welchen Sinn macht eine menschenrechtlich und grundrechtlich, verfassungsmäßig etc. apostrophierte und geschützte Pressefreiheit,

wenn 'die Presse' sie in einer Art und Weise nutzt, daß es deswegen

keinen einzigen Arbeitslosen weniger gibt ...
kein einziger zum Tode Verurteilter weniger gehenkt ... wird
Krieg nicht verhindert oder auch nur gemildert ... wird, geschweige denn Terror ...,

um nur mal diese wenigen Aspekte aus dem ganzen ABC der infrage kommenden Tatbestände anzusprechen

bzw., wenn man sich das also konsequent fortdenkt,

dann wäre im so genannten Dritten Reich unter den Bedingungen so genannter Pressefreiheit

kein einziger Nicht-Arier weniger vertrieben worden ...
kein einziger Inasse der Konzentrationslager weniger ums Leben gekommen ...
der Krieg keinen Tag früher zu Ende gegangen ...

geschweige denn ... - oder soll man wirklich sagen: im Gegenteil ! möglicherweise wären die Mißverhältnisse dadurch eher noch stabilisiert, ausgeglichen und ausbalanciert ...

und irgendwann eben auch ungeniert mehr oder weniger angeblich, vorgeblich ... 'zur Information' wenn nicht einfach zur Unterhaltung des werten Publikums mißbraucht worden ???

wenn das Göbbels gewußt hätte !
der würde sich ja heute noch im Grabe rumdrehen, wenn er sich fragen müßte, warum er nicht auf die Idee mit den 'embedded journalists' gekommen ist !

also nochmal : ich bin keine Privatinitiative
und ich brauche auch keine Unterstützung;

ich habe, wenn schon, keine Botschaft für andere ..., sondern für Sie !

die Dinge werden sich hier nur zum Guten bzw. Besseren wenden, wenn in diesem Lande ein Mindestmaß an Führung stattfindet,

wenn also z.B. Sie, als gewissermaßen journalistische bzw. eben 'Presse'-Führung einerseits wie auch speziell als Interessenvertretung für Journalisten andererseits

zu einem anderen Selbstverständnis Ihrer Arbeit finden - so halbwegs parallel zur gewaltengeteilten politischen Führung ...;

solange (auch) Sie, wie die politische Führung - von Kirchen und Gewerkschaften etc. also ganz abgesehen - immer nur sich selbst genug sind

un sich nicht um das 'A ud O' Ihres Arbeits-, Aufgaben-, Handlungs-, flichten- und Verantwortungsbereichs 'kümmern',

Ausbildung, Fortbildung, Weiterbildung, Heranziehung, Förderung des Nachwuchses, Weiterentwicklung der Arbeit der Aktiven ...

Organisation der Problemfelder, Arbeitsplatz-Wechsel und Alternativen bzw. Arbeitslosigkeit sowie die Altersversorgung ...,

kann sich hier, wie gesagt, nichts zum Guten bzw. Besseren wenden;

die Presse soll frei und unabhängig sein;

die Unter-nehmer-Seite hat damit kein Problem, weil sie sich auf vorhandene, eben unternehmerische, wirtschaftliche, Management ... -Strukturen stützen kann, u.U. koste es was es wolle,

aber was ist mit der Arbeit-nehmer-Seite ? Können Sie mir Beispiele nennen, wo Sie strukturell, also von eventuellen Einzelfällen abgesehen, die Unabhängigkeit von Arbeitnehmern, also von abhängig beschäftigten Journalisten gefördert hätten ?

es nützt nunmal für sich gesehen nichts, wenn Freiheit und Demokratie einfach so in der Verfassung stehen;

Feiheit und Demokratie müssen professionell und verantwortlich gemanagt werden

und zwar oberhalb der Ebene, auf der sich Unternehmer um die Interessen ihres Unternehmens und Parteivorsitzende oder Vereinsvorstände um die Interessen ihrer Vereine kümmern;

Freiheit und Demokratie sind, jeweils für sich, ein Zweifrontenkrieg, d.h. auf der einen Seite kann und muß man sie nutzen, gewissermaßen gebrauchen und auch aufbrauchen,

auf der anderen Seite muß man aber auch darum kämpfen, sie verteidigen, sich um Erhaltung und Zuwachs bemühen;

wenn alle nur nutzen und Spaß haben wollen,
und niemand mehr kämpfen und verteidigen, erhalten und mehren will,

wird das unweigerlich irgendwann zu irgendjemandes Beute ..., das ist dann nur eine Frage der Zeit;

ich grüße Sie herzlich,
aus den gegebenen Anlässen mit meinen besten Wünschen.
| Seite drucken

Montag, 22 Dezember 2003 | 38.52.356

Arbeit als Zumutung ? - Politik als Zumutung ??

Wilde Gedanken macht sich die politische Klasse derzeit über das, was in Zukunft als Arbeit 'zumutbar' sei;

leider denkt niemand darüber nach, was und wie lange uns eigentlich noch als Politik zugemutet werden kann;

außerdem muß man abwarten, ob und inwieweit auch hier die Rechnung nicht ohne den Wirt gemacht ist, soll heißen: ohne die Dritte Gewalt;

diese verwegene Interpretation der Zumutbarkeit, die zu dieser geradezu fatalen Entwicklung der Arbeitslosigkeit geführt hat, ist schließlich eine Erfindung der Justiz;

hätte man seinerzeit unverzüglich auf diese erkennbare Entwicklung politisch reagiert, wäre uns viel erspart geblieben.
| Seite drucken

Sonntag, 21 Dezember 2003 | 38.51.355

'In Deutschland bewegt sich was ...'

trotz aller Schwierigkeiten, klingt es wiedermal fast unisono durch die veröffentlichte Meinung;

was soll das ? auch ein Spielball von Wind und Wellen ... 'bewegt sich';

nur Bewegung als solche, nur Aktionismus etc. bringt doch nichts;

was soll aus Deutschland werden, bei solchen Schlagzeilen,
oder bei solchen, aus den gleichen Quellen zur gleichen Zeit :

Milliardenverschwendung beim Kindergeld

Neunjährige von Kinderschändern verschleppt

Zum Fest wird im Fernsehen deart gemetzelt, gemordet und geköpft, daß Kardinal Lehmann zum Fernseh-Boykott aufruft

Kampfhund auf Kinder gehetzt

Kein Ausweg aus dem Flammeninferno nach Aufprall eines Reisebusses

Während eines Appells bricht deutscher Offizier zusammen

Marine-Soldatin von Kameraden erwürgt

Neo-Nazi ersticht drei Disco-Kids

aber, wie heißt es ? Deutschland bewegt sich !

und außerdem: der Kanzler will ja jetzt die Steuerflüchtlinge 'gesellschaftlich ächten';

viel wichtiger wäre, Politiker zu ächten, die davor flüchten, halbwegs sinnvoll, professionell und verfassungsgemäß Politik zu machen;

und der Kanzler will ja auch, daß schlechte Manager weniger Geld bekommen;
bloß, davon hätte in der Regel niemand einen nennenswerten Vorteil;
unter schlechten Politikern, egal was sie an Geld bekommen, leiden wir dagegen alle,
die Unternehmer, die Arbeitnehmer, die Wirtschaft, die Finanzen
die Gesellschaft, die Kultur, das Volk, die Demokratie

und der Kanzler meint ja auch, daß Deutschland davon lebt, daß das Ausland sich unsere Produkte leisten und sich weiter entwickeln kann;

das ist eben diese so grandiose wie ignorante Weltfremdheit:

Deutschland lebt nur dann wirklich, wenn wir uns unsere Produkte leisten können
und wir uns weiterentwickeln, und nicht ständig immer weiter zurückfallen bzw. uns geistig, seelisch, körperlich mehr oder weniger auflösen.
| Seite drucken

Das Wort zum 4.Advent
Kommt jetzt der Reform-Super-GAU ??

Das Christkind wird's wohl nicht mehr schaffen, aber das Neue Jahr könnte einiges bringen angesichts der neuen, die Gunst der Stunde nutzenden bzw. die Gelegenheit ausnutzenden Einigkeit der Parteien;

immer ungenierter tönt es jetzt aus der politischen Kaste von links bis rechts:

wir brauchen eine 'Staatsreform' (!???)
nötig sind Veränderungen im System (!???)
der Staat muß wieder handlungsfähiger werden (!???)

das läuft erneut auf nichts anderes hinaus, als die Beseitigung unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung bzw. eben der verfassungsmäßigen Ordnung;

es ist doch nicht 'der Staat', der nicht handlungsfähig ist, sondern es sind die führenden Politiker, die nicht handlungs'fähig' sind,

zum einen Teil, weil sie völlig hirnverbrannt und zurechnungsunfähig sind,

zum anderen Teil, weil sie nicht handlungswillig, nicht 'guten Willens' sind, halbwegs professionell und verfassungsgemäß zu regieren,

sondern böswillig und kriminell.
| Seite drucken

Samstag, 20 Dezember 2003 | 38.51.354

Bundeswehr - Affaire = Struck - Desaster

'Unter dem Strich werde ein großes Plus bleiben ...', meint der Verteidigungsminister treuherzig zu der so genannten Beratung durch Roland Berger;

als ob das das Problem wäre;

wir haben es doch hier nicht (nur) mit einem Unternehmen bzw. mit Wirtschaft zu tun, sondern mit (der) Politik !

die Frage ist also,

warum wird eine Institution wie die Bundeswehr, die der Inbegriff des 'think global, act local' sein müßte,

aus demokratischer Sicht, d.h. aus der Sicht, aus der Interessenlage ... des Volkes (!)

nicht so 'ge-führt', daß sie, umgekehrt, die natürlichen Widrigkeiten, Schwankungen, Stürme, Flauten ... der gesellschafts- und insbesondere wirtschaftspolitischen

sowie noch vor verteidigungspolitischen vor allem der friedenspolitischen Wege und Routen, Entwicklungen und Ziele ... ausbalanciert und ausgleicht ?

warum wird nicht intern soviel Sachverstand aufgebaut, daß man, umgekehrt,

(1) interne Probleme am besten selbst löst

(2) mit externem Sachverstand konkurrieren und im Einzelfall eher noch abgeben kann

(3) und wo bleibt da der 'soziale Staat ?
| Seite drucken

Freitag, 19 Dezember 2003 | 38.51.353

Wohin das alles führt ? - Wir sind doch längst da , im Nirwana !

So wie sich 'die Presse' heute verhält, kann man sich schon wieder vorstellen,

daß, wenn Göbbels auf die Idee mit der Pressefreiheit gekommen wäre, dann wäre deswegen kein einziger Insasse der Konzentrationslager weniger ums Leben gekommen, dann wäre der Krieg keinen Tag früher zu Ende gewesen,

dann hätten, natürlich im entsprechend relativierten und übertragenen Sinne die gleichen Leute abends in den Talkshows gesessen und sich selbst bzw. den Unsinn gerechtfertigt, den sie tagsüber verzapft hatten

bzw. sich nach allen Regeln der Kunst korrumpiert und prostituiert und sich ebenso willfährig wie absichtsvoll zum Gegenstand völlig hirnverbrannter Interviews ... machen und mißbrauchen lassen;


entsprechend besteht auch zwischen den Parlamentariern von heute und damals
- cum grano salis, von Ausnahmen abgesehen, s.o. ... -

im Grundsätzlichen kaum ein nennenswerter Unterschied


und wenn Edmund Stoiber jetzt eine 'Staatsreform' (???) fordert,
damit 'der Staat wieder handlungsfähig wird' (???),

dann besteht da zum Wahnsinn Hitler'scher Art, also in der Anlage ..., ebenfalls kein nennenswerter Unterschied.

| Seite drucken

Scharping - Gerster - Struck - et al ...
Die SPD - Dilettanten im Beratungs - GAU

'Das ist ja der Hammer' kann man da schon gar nicht mehr sagen, das ist ein Vorgang aus der Kategorie GAU !

man muß sich das mal illustriert vorstellen : eine Institution, die zwei (!!) eigene Hochschulen, Universitäten betreibt - von allem anderen, was es da noch zur Ausbildung, Fortbildung und Weiterbildung, zum rechnen, lesen, schreiben können etc. gibt also mal ganz abgesehen -

gibt Millionen für externe Beratung aus, um, zugestandenermaßen, die Treibstoffkosten unter Kontrolle zu halten,

also einen Service, den Treibstofflieferanten und Kreditkarteninstitute, u.a., also Unternehmen, die ein eigenes Interesse an der Sicherheit und Leichtigkeit von Lieferung und Bezahlung etc. haben, so nebenher und umsonst bieten;

offensichtlich haben wir eben doch nicht nur ein Handlungsdefizit, sondern auch ein Erkenntnisdefizit ...,
und die Frage ist nur, was wann wo und bei wem bzw. in welchen Abläufen bzw. in welcher Reihenfolge etc.;

aber vielleicht ist das auch wieder nur wie mit der Henne und dem Ei.
| Seite drucken

Donnerstag, 18 Dezember 2003 | 38.51.352

Ist Altersarmut vermeidbar ?

Diese Frage, die von im übrigen ganz netten, liebenswerten und natürlich auch intelligenten Menschen, Wissenschaftlern ... ernsthaft gestellt, diskutiert und ebenso umfassend wie umständlich untersucht wird

- ein Vorgang, der insofern eben auch typisch ist für den gesamten politischen Betrieb bzw. dafür, daß dauernd wie wild 'Politik' gemacht wird, aber nicht nur nichts vorangeht, sondern alles immer noch schlimmer wird -

hat, ungefähr - alle Vergleiche hinken - den gleichen Stellenwert wie etwa die Frage:
'Ist das Überlaufen des Wassers vermeidbar ' ...,

wenn einer Wasser in die Badewanne laufen läßt und, statt das an sich Nötige wie Mögliche zu tun, d.h. den Hahn zuzudrehen, wenn genügend Wasser drin ist,

fasziniert vor der Wanne stehen bleibt und zuguckt, wie die Wanne immer voller und schließlich über läuft

und, statt wenigstens dann den Hahn zuzudrehen, nun weitere Überlegungen und Untersuchungen darüber anstellt - dann geht's also erst richtig los ! -

ob und welcher Schaden nach Art, Umfang und Höhe daraus wem wohl entstehen könnte
und ob der beseitigt und getragen bzw. bezahlt werden kann
oder ob das alles gar nicht so schlimm ist, weil der Schaden versichert ist
oder weil das überlaufende Wasser ohne weiteres abgeleitet werden kann

und weil man eh eigentlich gar nicht baden, sondern duschen wollte
und wenn jemand anderer baden will, dann soll der halt woanders hingehen

und wo das Wasser herkommt und was allein das bereits kostet, interessiert auch niemand, denn das Wasser kommt ja, wie der Strom, aus der Wand, man braucht nur einfach aufzudrehen - und schon läuft alles.
| Seite drucken

Mittwoch, 17 Dezember 2003 | 38.51.351

Bloß nicht nochmal ' the same procedure as every year '

Lebenszeichen - Positionsbestimmung - Standortbeschreibung

Hi Fans ..., Hallo Freunde ..., Geliebte ...,
liebe Gemeinde, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger ...,

ein ebenso aufregendes und spannendes wie anstrengendes und auch aufreibendes Jahr liegt sicher, das wissen wir, für jeden von uns immerhin hinter uns

und das kommende Jahr, das nächste Jahr, die Zukunft ... liegt, wie immer, auch das wissen wir, nicht nur vor uns, sondern vor allem auch 'in den Sternen' - das ist das, was wir (noch) nicht wissen;

ich persönlich sitze (?) z.Z. nicht nur zwischen allen Stühlen, sondern stehe (?) auch nicht mal mehr mit dem Rücken an der Wand, weil hinter mir kraft mehrerer Haftbefehle die Polizei steht,

obwohl ich mich auch, eigenartigerweise - Die Polizei, Dein Freund und Helfer - nicht wirklich ganz verlassen, geschweige denn verraten und verkauft fühle;

meine bisherigen Möglichkeiten sind wiederholt abgearbeitet und voll genutzt, und meine Mittel sind restlos erschöpft, m.a.W.: ich bin völlig pleite;

gleichwohl leiste ich weiterhin Widerstand
gegen die Beseitigung der verfassungsmäßigen Ordnung
durch unsere politische Führung;


nun kann man auch Widerstand nur leisten gegen etwas, was vor einem ist, bzw. man kann auch nicht einfach aufgeben oder weglaufen oder zurückgehen ... (das ginge wie gesagt gar nicht, s.o.);

insofern bleibt mir nur, in die Offensive zu gehen und die Flucht nach vorne anzutreten,
denn ich will ja nicht 'da rein', sondern 'da raus';

in diesem Sinne :

I'll do my very best - und ich hoffe, mir fällt noch was ein zu dem Motto :

bloß nicht nochmal 'the same procedure as every year' !

ich denke an Euch in aller Liebe
und wünsche Euch Frohe Ferien-, Fest- und Feiertage,
eine erholsame, besinnliche Zeit 'zwischen den Jahren' bis zu Sylvester,
einen 'Guten Rutsch' dann ins Jahr 2004
und Alles Gute ..., das Bessere ... da-für


Im Dezember 2003 ... - Euer Eugen
| Seite drucken

Eine politische Pleite folgt der anderen !
Was soll eigentlich dieser hirnverbrannte Quatsch ?

Neben der Statistik der in diesem Jahre rund 40.000 Unternehmens- bzw. Unternehmer-Pleiten
müßte man eigentlich eine weitere Statistik über die politischen Pleiten dieser sozialistischen Bundesregierung bzw. des Bundeskanzlers führen,

in den letzten Tagen allein drei :

in Berlin hat der Kanzler gegen Merkel und Stoiber verloren,

in Brüssel u.a. gegen Aznar und Miller

und in Bagdad gegen Bush und, wenn man so will, Saddam;

und alles nur for show, statt professioneller Politik; die Probleme, um die es an sich geht, bleiben immer ungelöst:

von dem Kuhhandel in Berlin hat 'die Wirtschaft' nichts, geschweige denn die Arbeitslosen bzw. 'das Volk',

Brüssel hat Europa bzw. die Europäer ... eher zurückgeworfen, geschweige denn weitergebracht

und für das Volk im Irak wird sich in absehbarer Zeit auch nicht viel verbessern.



| Seite drucken

Dienstag, 16 Dezember 2003 | 38.51.350

Der Vermittlungs - Poker ist zu Ende

... und natürlich ist das nun wieder ein Erfolg sowohl für die SPD als auch für die CDU,

aber alle anderen haben wiedermal verloren; das ist wahrscheinlich die so genannte 'Gegenfinanzierung' - und die wird allmählich ganz schön teuer;

es ist nur wiedermal alles durcheinandergebracht, kräftig rumgerührt und völlig verwirrt worden; jetzt weiß wiedermal kein Mensch Bescheid;

'die Hälfte der Politik ist Psychologie' - das mag ja sein,
aber doch nur, wenn die andere Hälfte voll eingebracht wird;

'es ist gelungen, die Weichen für Deutschland zu stellen' - das mag ja vielleicht sogar so sein,
aber das Problem war und ist doch nicht, ob irgendwelche Weichen gestellt sind, sondern daß der Wagen oder der Zug, die Karawane ... sich nicht bewegt;

es geht im Kern auch nicht um den Schutz von Arbeitnehmerrechten,
sondern es geht um Arbeit (!) für Arbeitnehmer;

ein besseres Ergebnis konnte nicht erzielt werden, 'weil die Machtverhältnisse so sind, wie sie sind' - das mag ja sein,
aber daran, daß die Machtverhältnisse so sind, wie sie sind, sind doch die Parteien selbst schuld.




| Seite drucken

Montag, 15 Dezember 2003 | 38.51.349

Die katholischen Bischöfe als Sachverständige für den Sozialstaat

Nach dem Vorbild der Wirtschaftsweisen sollen so genannte Sachverständige auch den so genannten Sozialstaat überprüfen;

das ist nun wirklich mal wieder einer der tollsten Vorschläge, die von inkompetenter Seite zu diesem Thema je gemacht wurden;

die Wirtschaftsweisen können sich schon kaum noch halten vor Lachen und stellen selbst den Sinn ihrer Tätigkeit in Frage,

weil inzwischen schon über Jahrzehnte die Politik offensichtlich nicht bereit ist, selbst in einem so halbwegs konkreten Bereich wie der Wirtschaftspolitik den verfügbaren Sachverstand zu berücksichtigen

und dann sollen ausgerechnet in dem Bereich, in dem die Politik sich eh schon völlig ungeniert und ganz konkret nicht nur unprofessionell, sondern regelrecht verfassungswidrig bewegt, Sachverständige weiterhelfen (??)

was weiterhelfen würde, wären allenfalls Sachverständige, die mal untersuchen, in welchem Umfang sinnvolle politische Entwicklungen und Entscheidungen durch Religionsfanatiker auch in diesem unserem Lande behindert und verhindert werden;

die Frage, geschweige denn das Problem ist doch nicht, ob Eigenverantwortung oder nicht, sondern daß, wie auch immer, dann eben entspechend Politik dafür gemacht werden muß.



| Seite drucken

Sonntag, 14 Dezember 2003 | 38.50.348

Was kommt nach Harald Schmidt ?

Bezeichnenderweise, muß man praktisch schon sagen, wird jetzt die Harald Schmidt Show eingestellt wird;

objektiv kann kein Zweifel daran bestehen, daß man diese Sendung auch ohne weiteres ersatzlos aus dem Programm nehmen könnte;

daß demgegenüber die Einstellung der Sendung selbst von höchsten und offiziellen Stellen lebhaft bedauert wird

- u.a.: der Bundeskanzler soll Harald Schmidt retten wie seinerzeit Philipp Holzmann

- damit würde die einzige noch halbwegs intelligente Sendung aus dem Programm verschwinden ...

beweist wiedermal nichts anderes als die Dekadenz unserer politischen Führung,

deren bemerkenswertestes und dauerhaftestes Symbol inzwischen der schiefe Turm von PISA ist;

technisch wäre es heutzutage ohne weiteres möglich, den Turm wieder aufzurichten;

es macht aber durchaus Sinn, ihn in seiner Schieflage zu stabilisieren, weil es wiederum keinen Sinn macht, späteren Generationen von Einheimischen und Touristen einen aufrechten Turm zu zeigen und dauernd zu sagen: seht Ihr, das war mal der schiefe Turm;

umgekehrt macht es aber durchaus Sinn, der Nachwelt eine halbwegs intakte und funktionierende, ausgeglichene und ausbalancierte, um nicht zu sagen 'aufrechte' Welt zu hinterlassen - und auch das wäre heutzutage technisch bzw. professionell und verfassungsgemäß durchaus möglich !

daran gemessen versucht eine völlig hirnverbrannte und kriminelle politische Führung aber offensichtlich nur, herauszufinden, wie weit sie die Schieflage bewußt und vorsätzlich noch treiben und ausreizen kann, selbst auf die Gefahr hin, daß dann alles noch umfällt bzw. zusammenbricht.
| Seite drucken

Samstag, 13 Dezember 2003 | 38.50.347

'Die Wirtschaft' wächst wieder - sagen 'die Experten'

Wie gebannt, oder doch schon eher wie besessen starrt alles darauf, ob diese an und für sich tote Wirtschaft nun doch bald so'ne Art Wiederauferstehung feiert

und sich dann weiter belebt und erholt, stabilisiert, wächst, blüht und gedeiht ..., als ginge es einfach so um den nächsten Frühling,

ob die Inlandsnachfrage steigt, aber möglichst auch die Auslandsnachfrage,

ob die Investitionen sich erhöhen, die Zinsen aber möglichst nicht,

ob der Euro stabil bleibt und eventuell noch teurer wird, damit die Importe billiger werden, aber auch nicht wieder zu teuer, damit die Exporte nicht auch zu teuer werden ..., etc., etc.;

und da wird dann immer so getan, als sei dann, wenn nur erst dieser Zustand wieder erreicht ist, von dem man dann sagt : 'Na, Gott sei Dank, die Wirtschaft floriert wieder', alles andere in Ordnung;

ist es aber eben nicht !

nicht ein einziges kleines Fortschrittchen, geschweige denn ein Ziel wird erreicht in dieser unserer Welt, ohne daß es nicht auch irgendwie be-zahlt oder gar geopfert werden müßte

oder daß nicht irgendwer (Menschen ...) und/oder irgendwas (Umwelt ...) dafür ausgenutzt, ausgebeutet, ausgeraubt ... werden würde;

diese, als so genannte 'Gegenfinanzierung' inzwischen an sich hinlänglich bekannte Tatsache bewirkt, daß 'alles andere' eben gerade nicht (auch) floriert, wenn man sich niht gerade darum auch ganz speziell und adäquat und in seinen Abhängigkeiten darum 'kümmert' (!)

bekanntlich kann eine Rechnung, die ohne den Wirt gemacht ist, nicht aufgehen, und ohne mehrere solcherart Beteiligte schon gar nicht;

entsprechend kann so genannte und angebliche 'Wirtschafts'-Politik nicht funktionieren, wenn sie nicht eingebunden ist in eine wenigstens halbwegs sinnvolle Politik für einen eigenständigen Arbeitsmarkt, für Bildung, Ausbildung, Fortbildung, Weiterbildung, für Gesellschaft, Kultur und Umwelt, für Frieden, Freiheit und Sicherheit und, last but not least, für eben das 'Finanzwesen', (s.o.);

das heißt, solange diese Politikfelder von der politischen Führung weiter derart dilettantisch und stiefmütterlich behandelt oder auch einfach ignoriert, wenn nicht geradezu 'bekämpft' werden,

wird, wenn es überhaupt zu einer nennenswerten Zunahme, einem Wachstum an wirtschaftlicher Substanz kommen sollte,

dann liegt, beim Stand der Dinge, die 'Gegenfinanzierung' in der Abnahme, wenn nicht im zumindest teilweisen Verlust insbesondere an beschäftigungs-, gesellschafts- und kultur-politischer Substanz,

also der speziell auf den Menschen, auf Menschenrechte und Menschenwürde bezogenen Teil der Natur, der Schöpfung.
| Seite drucken

Freitag, 12 Dezember 2003 | 38.50.346

Vermittlungs-Poker im Reform-Ausschuß

Wenn alles mit halbwegs rechten Dingen zuginge, dann müßte dieser so genannte Vermittlungsausschuß so glatt scheitern, glatter geht's nicht;

denn das ist ja pervers, das ist schizophren, das ist idiotisch ..., daß eine Opposition, die selbst an die Regierung will und eben auch dringendst sollte,

die Hand dazu reichen soll, daß die anderen an der Regierung bleiben;

es geht hier eben nicht darum, ob diese vorgezogene 'Steuerreform' jetzt kommt und ob sie so kommt,

sondern es geht darum,

daß wir eine 'Regierungs'-Reform bekommen, und zwar so schnell wie möglich und egal wie

und daß diese hirnverbrannten Vermittlungs-Anstalten und Ausschüsse etc. endlich abgeschafft werden

zugunsten von Leuten, die sich an ihren Schreibtisch setzen (...) und überlegen:

wie mache ich mehr Wirtschaft

bzw. wie finde ich die Nischen und Mosaiksteinchen einer intakten Wirtschaft, für die ich alles was verfügbar ist als Unternehmer und/oder als Arbeitnehmer interessieren kann ?
| Seite drucken

Donnerstag, 11 Dezember 2003 | 38.50.345

Bundestagsdebatte zum so genannten Antisemitismus

Der Bundestag hat's heute mit der Religion :

christlich - antichristlich bzw. der Gottesbezug in der Europäischen Verfassung

semitisch - antisemitisch bzw. welchen Schutz genießen Minderheiten, welcher Art auch immer und manche im besonderen eigentlich nach unserer Verfassung ?

das Problem ist doch nicht der Antisemitismus also solcher, der ist doch einfach da, weiß der Himmel warum, der ist eine Tatsache, ist Teil des Ganzen, Teil der Schöpfung ...;

das Problem ist, daß außer schlaue Reden halten nichts getan wird;

wir haben nach wie vor keinen Informations- bzw. Aufklärungs-Bedarf,
sondern Handlungs- und Aktions- und wenigstens Re-aktions-Bedarf !

es ist doch grotesk, daß es immer wieder gerade diejenigen, die die schlauen Reden halten, sind, die, kaum daß sie das letzte Wort gesprochen haben, zur Tagesordnung übergehen

und, wenn man sie darauf anspricht, das nun auch in die Praxis umzusetzen, sagen: naja, so ernst habe ich das nun auch wieder nicht gemeint;

es ist nunmal 'die politsche Führung, die in diesem unserem Lande die 'politische Verantwortung' trägt,

und nicht die Medien oder die Wirtschaft oder die Gewerkschaften oder die Kirchen etc.
| Seite drucken

Mittwoch, 10 Dezember 2003 | 38.50.344

Vermittlungs-Ausschuß zwischen Bundestag und Bundesrat

Mit diesem 'Vermittlungs-Ausschuß' (für Rat und Tag, aber offensichtlich nicht für Tat ...)

verhält es sich so ähnlich wie mit der 'Vermittlungs-Anstalt' für Arbeit;

die einen sehen den Sinn ihrer Tätigkeit darin, Arbeitsplätze zu vermitteln, und je weniger es zu vermitteln gibt,

desto mehr wird dauernd an der Verbesserung der Vermittlungsfähigkeit und Technik 'gearbeitet' und vorsichtshalber die Büros besser ausgestattet, mehr Computer gekauft, größere Autos und die Gehälter verdoppelt etc.;

die anderen haben eigentlich auch nichts zu vermitteln, und wollen auch gar nichts vermitteln;

es ist doch so :

laut Verfassung - wir sind ja eine Demokratie - sollen die Parteien bei der Willensbildung des Volkes mitwirken, im Hinblick auf die Gestaltung der Politik;

tun sie aber de facto nicht; jede Partei will immer nur ihre eigene Meinungs- und Willensbildung zum Maßstab der allgemeinen Politik machen;

laut Verfassung - wir sind ja ein Bundesstaat - sollen die Länder bei der Gesetzgebung des Bundes mitwirken; tun sie aber de facto nicht;

jedes Land will immer nur das zum Maßstab seiner Politik machen, was seiner parteipolitischen Färbung entspricht;

daraus folgt, daß all diese Sitzungen im Grunde genommen keinen tieferen Sinn haben, sondern nur Ausdruck der Rituale dieser politischen Klasse auf der politischen Bühne sind.
| Seite drucken

Dienstag, 09 Dezember 2003 | 38.50.343

Elisabeth II - und Johannes I Heesters

Die britische Königin eröffnet in Nigeria einen Commonwealth-Gipfel gegen AIDS und Armut, gegen Durst und Hunger, gegen Krieg und Terror;

Jopi geht, wie man sieht, auch mit 100 Jahren noch ins Maxim - und da ist gut so !

aber, wie's aussieht, wird Lizzy ebenfalls mit 100 noch solcherlei Gipfel eröffnen und/oder sich sonst an ihrem Thronsessel festhalten - und das wird nicht gut sein !

denn bis dahin wird - aller Voraussicht nach - noch mancher, nicht nur Commonwealth-Gipfel stattfinden

und trotzdem wird alles immer noch schlimmer werden, weil sich am Prinzip, aller Voraussicht nach, bis dahin nichts ändern wird,

nämlich daß immer diejenigen, die an bestimmten Fehlentwicklungen und schließlich Zuständen schuld sind, diese am meisten beklagen;

es ist doch einfach grotesk, daß ausgerechnet diejenigen, die, wenn überhaupt, an nichts anderes denken und sich auch mit nichts anderem beschäftigen, als daran (damit),

wie sie ihren Reichtum sichern und vermehren und ihre Traditionen pfegen können,

dann derartige Konferenzen abhalten, obwohl sie nicht mal in der Lage sind, halbwegs vernünftige Wahlen in ihrem Einflußbereich durchführen zu lassen.
| Seite drucken

Montag, 08 Dezember 2003 | 38.50.342

Steuer-Kompromiß

Fauler Kompromiß !? - um nicht zu sagen : Fauler Zauber !?

es drängt sich immer wieder der Eindruck auf, daß diese Republik von einem Haufen Geisteskranker regiert wird;

unser Hauptproblem ist und bleibt, daß diese politische Führung sich weigert, darüber nachzudenken, wie man so genannte Arbeitslose sinnvoll beschäftigen bzw. ausbilden, weiterbilden und fortbilden kann

und daß rund 200.000 'Beschäftigte' in einschlägigen 'Anstalten' bzw. neuerdings 'Agenturen', Ministerien und Ämtern etc.

sich praktisch mit nichts beschäftigen, außer mit sich selbst bzw. damit, wie sie dieses Nichtstun, diese Scheinbeschäftigung, diese Proforma-Beschäftigung, diese Show ... so angenehm und 'arbeitslos' wie möglich gestalten können.

| Seite drucken

Sonntag, 07 Dezember 2003 | 38.49.341

Unheilige Allianzen in der Heiligen Zeit

Man weiß immer wieder nicht, worüber man sich mehr wundern, was man mehr beklagen soll :

die brutalstmögliche kriminelle Intelligenz unserer politischen Führung
oder die entwaffnend umwerfende kindliche Naivität der wirtschaftlichen Führung (?)

im allgemeinen reicht ja die korrupte Grundhaltung unserer politischen Führung allein schon aus, dafür zu sorgen, daß hier nicht nur nichts mehr voran geht, sondern alles immer noch schlimmer wird;

besonders heikel aber wird es, wenn Wirtschaft und Politik sich verbinden und eine geradezu unheilige Allianz bilden;

also wenn z.B. Roland Koch bei den Arbeitgebern spricht, dann ist das so wie wenn einer, der ein Haus besitzt und davon lebt, daß er Wohnungen und Geschäftsräume gewinnbringend über einen Hausverwalter verpachtet, vermietet, instand hält, in Ordnung hält ...

unter Umständen, bei denen dieser Hausverwalter objektiv seinen Job nicht professionell und vertragsgemäß wahrnimmt bzw. eine oder mehrere der einfachsten und grundlegendsten Vorgaben und Pflichten nicht erfüllt und ständig zunehmend absichtlich und mutwillig verletzt ...

statt diesen Hausverwalter zur Rechenschaft zu ziehen und ihn zu entlassen oder ihn wenigstens, wenn's nicht anders geht, zur Ausbildung, Fortbildung, Weiterbildung zu schicken ...

ihn bei einem Familienfest freundschaftlich zu einem Vortrag einlädt, etwa zu dem Thema : Die Verantwortung der Hauseigentümer in Wirtschaft und Gesellschaft.

| Seite drucken

Samstag, 06 Dezember 2003 | 38.49.340

S P D = N S D A P ?

Gibt es eigentlich etwas Hirnverbrannteres als
- im Jahre 58 der neuen deutschen Markt-Wirtschafts-Wunder-Medien-Demokratie -

den dauernd beschworenen Wirtschafts-Aufschwung anscheinend parallel
- oder proportional ? - oder ist das gar umgekehrt proportional ?? -

zu einem 'gebremsten Anstieg der Arbeitslosigkeit' zu (be)handeln ???

die SPD entwickelt sich, soweit man das überhaupt eine 'Entwicklung' nennen kann,
immer mehr zu einer Neo Sozialistischen Deutschen Arbeitslosen Partei.
| Seite drucken

Freitag, 05 Dezember 2003 | 38.49.339

Wie geht's denn jetzt weiter mit der CDU ?

Na fein ! die CDU hat jetzt wieder nicht nur irgendein sondern ein wenigstens halbwegs bestimmtes Programm, und eine ganz bestimmte Kanzlerkandidatin

- aber, mal ehrlich, was hat 'die Wirtschaft', geschweige denn, was haben die Arbeitslosen, die Bildungslosen, die Chancenlosen, die (Ob)Dachlosen etc. etc. davon,

daß der Herr Merz jetzt weiß, nach seinem Steuerkonzept würde er jetzt statt 48% Steuern nur noch 36% zahlen ??

Na und ? - ansonsten will man anscheinend warten bis 2006 !(???)

bis dahin wird die SPD dann weiter machen, was sie will !
und bei der Wahl werden dann noch weniger Bürger zur Wahl gehen !
und von den abgegebenen Stimmen wird rot-grün wieder die absolute Mehrheit haben !
und vielleicht reicht's ja dann sogar für die PDS auch im Bund !
und die CSU wird ein noch besseres Wahlergebnis erzielen !

und Deutschland wird zum Übernahmekandidaten !
vielleicht haben bis dahin die Chinesen nicht nur die Hanauer Atomkraftanlagen gekauft ...
und brauchen nicht mal mehr die Demokratie zu bemühen,
sie kaufen sich Deutschland einfach, für'n Appel un'n Ei, und so wie das hier läuft, zahlen wir wahrscheinlich selbst dafür dann noch 'Entwicklungshilfe'.
| Seite drucken

Donnerstag, 04 Dezember 2003 | 38.49.338

Ex - R A F - Terrorist Clemens Wagner

... wurde vom Bundespräsidenten begnadigt
und das Spannendste daran ist jetzt wiedermal die Frage :

wer kriegt ihn zuerst zu welchen Bedingungen in welche Talk-Show
und wie oft wird in der jeweiligen Sendung die Frage wiederholt werden '

Na, nun sagen Sie doch mal - wir sind doch hier unter uns (!) :
wer hat denn nun den Herrn Schleyer damals erschossen ?

das heißt, die Medien werden sich in der ihnen eigenen Art und Weise des Falles bemächtigen, ohne Rücksicht auf Verluste - man wird ja mal fragen dürfen, fragen kostet ja nichts ... -

je nachdem, wie weit der Clemens Wagner da mitspielt;

wer sich nach wie vor nicht bewegen wird, ist, wie könnte es anders sein, die Politik

und auch die Familie trifft der Vorgang offensichtlich ebenso unvorbereitet wie unverarbeitet,

geschweige denn, daß die Vorgänge damals bzw. als solche auch nur im Geringsten irgendwie aufgearbeitet worden wären,

im Gegenteil, es wird nach wie vor und wie üblich gebremst und verdrängt, behindert und verhindert ... was nur geht.





| Seite drucken

Mittwoch, 03 Dezember 2003 | 38.49.337

Die Konsequenzen aus dem CDU-Parteitag

Nach dieser, teilweise gar nicht so schlechten Show,
nach dieser 'Auf-Schröder-schimpf-und-Stoiber-veräppel-Show',

einem fast clownesquen Friedrich Merz und einem fast loriotesquen 'Mit einer Nachfahrin des Götz von Berlichingen verheirateten' Roman Herzog,

bleiben eigentlich nur zwei Konsequenzen, und zwar so auch nur jetzt, weil das wieder wie so ein Fenster ist ... :

(1) wirklich ab sofort, ab heute ('Jeder Tag ...') alles unternehmen, was zu einer Ablösung dieser die verfassungsmäßige Ordnung beseitigenden rot-grünen Bundesregierung führen könnte

bzw. der Bildung einer neuen Regierung unter der Führung der CDU bzw. Angela Dorothea Merkel

(2) wirklich ab sofort ... alles unternehmen, was zu einer Ablösung dieses verfassungswidrigen und der Herstellung einer verfassungsmäßigen Ordnung ebenfalls nicht dienlichen, geschweige denn förderlichen Unionsvertrages zwischen CDU und CSU führen könnte

bzw. der Bildung einer einheitlichen, den bundesstaatlichen Gegebenheiten entsprechenden CDU-Präsenz,

d.h., entweder man behält die Trennung bei und die CDU tritt auch in Bayern in Konkurrenz zur CSU, gründet einen eigenen Landesverband ...

oder man behält die Union bei und CDU und CSU vereinen sich auf einer höheren Ebene, Merging statt Acquisition, eventuell mit neuem Namen oder auch in einer ganz neuen, größeren, europäischen ... Dimension, z.B. Europäische Volks-Partei Deutschland, oder so;

es kommt fast schon nicht mehr darauf an, welche so genannte Reform jetzt durchgeführt wird;

Hauptsache wäre, es geht jetzt mit irgend einem System endlich weiter und der ganze Reformwahnsinn hört endlich auf;

dann kann und wird und muß man eh sehen, wie sich's einrenkt;

und wenn das nicht gemacht wird, dann war wirklich mal wieder alles nur 'for show' bzw. 'für die Katz'.
| Seite drucken

Dienstag, 02 Dezember 2003 | 38.49.336

Das Fazit des CDU-Parteitages

Was nützt die beste Verfassung der Welt - bzw. entsprechend das (angeblich) beste Steuersystem oder Sozialsystem oder was auch immer für Systeme, Modelle, Konzepte, Rezepte ..., geschweige denn Gesetze, Verordnungen, Vorschriften ... -

wenn diejenigen Mitbürger, die in die bei 80 Millionen Menschen nun mal notwendigen Führungs-Funktionen und Positionen eingesetzt werden,

diese Positionen und die damit ebenfalls notwendigerweise verbundenen Möglichkeiten und Befugnisse ...

dann eben nicht (!) nutzen im Sinne der Verfassung ...

bzw. im Interesse von Demokratie, Republik, Sozialer Staat, Bundesstaat bzw. eben des Volkes ...,

sondern, praktisch ausschließlich, zumindest aber vorwiegend und vorrangig im Sinne ihrer ideologischen Einbindungen und Verbindungen, oder auch Verblendungen ...

sowie im Interesse ihrer persönlichen Verhältnisse und Zusammenhänge.


Nicht nur dieser Parteitag der CDU, sondern alle letzten Parteitage von Grünen, SPD, FDP und CSU haben wiederum und immer wieder nur eins bewiesen :

wir, also das Volk (!), haben doch gar kein Problem in der Sache oder bezüglich der so genannten Werte etc.,

wir haben praktisch nur ein Personal-Problem,

das heißt : nie waren in Bezug auf Frieden, Freiheit, Demokratie und Menschenrechte die äußeren Bedingungen, die so genannten Rahmenbedingungen ... besser als heutzutage

aber, woran es fehlt bei der politischen Führung, ist das Verantwortungs-Bewußtsein

was fehlt, ist das Bekenntnis zur Verantwortung,

was fehlt, ist der Wille, Verantwortung auch tatsächlich zu übernehmen,

was fehlt, ist der Wille, das vorhandene Know How und das mögliche Can Make, das Machen Können auch tatsächlich zu nutzen,

was fehlt, ist die Kompetenz, die Integrität und die Seriosität der poltischen Führung,

mit diesem kostbaren Geschenk, mit diesem großen Vermögen, das uns die Götter, die Evolution oder sonst die Entwicklung, eine glückliche Fügung oder vielleicht sogar einfach unsere Altvorderen gemacht, anvertraut, hinterlassen haben,

verantwortlich (!) umzugehen;

die entscheidende Frage ist nicht,

wo kriegen wir Konzepte oder Systeme her, mit denen unser ebenso unwilliges wie dilettantisches politisches und administratives Personal halbwegs sozial oder sonst gerecht umgehen kann,

sondern wo kriegen wir das Personal her, das bereit ist, sich hinsichtlich der sich aus der Verfassung ergebenden Aufgaben und Pflichten ...

derart zu professionalisieren, daß die Aufgaben auch abgearbeitet, die Pflichten erfüllt, die Probleme gelöst werden ... !

solange die Führung der Parteien bzw. die weiteren verfassungsmäßigen Funktionsträger sich beharrlich weigern, sich mit der Frage auseinanderzustzen,

was ist eigentlich professionelle und verfassungsgemäße politische Führung in einer modernen Demokratie,

bzw. was ist überhaupt Demokratie ? - und wie macht man das ?

was ist Politik ? - und wie macht man das ?

was ist Führung in einem gesellschafts- und staatspolitischen Sinne ?

was ist Verantwortung für ... eine Partei, ein Volk, einen Staat ... bzw. für (staatliche ...) Organisationen, kommunal, regional, international, global ...,

solange werden wir hier nicht weiterkommen mit der wirtscafts- und arbeitsmarkt- bzw. gesellschafts-politischen Entwicklung, bzw.

solange wird die Entwicklung an uns weiter vorbei und irgendwann wieder über uns hiweg gehen;

ich verweise auf die Vorschläge, die ich zur Lösung der Probleme bisher gemacht habe und auch ständig wiederhole, erläutere, ergänze, erweitere, erneuere, verbessere.




| Seite drucken

Montag, 01 Dezember 2003 | 38.49.335

CDU - Parteitag in Leipzig

Das ist ja grauenhaft, das ist ja noch schlimmer, als SPD und Grüne zusammen !

'Deutschland kann mehr' ! - eben, aber doch nicht mit so einer Führung bzw. eben
'Nicht(!)Führung';

es zeigt sich erneut :

(1) daß biblisch-christliche Nächstenliebe
und verfassungsgemäß-demokratische Verantwortung
für diese Partei anscheinend unüberbrückbare Gegensätze sind

(2) daß die CDU objektiv am ehesten in der Lage wäre, diese politische Führung bzw. also die Verantwortung zu übernehmen;

daß sie es also nicht tut, nicht bereit ist, sich dazu zu bekennen ...,

daraus folgt, messerscharf,
daß das Maß an Verantwortungslosigkeit bzw. an egoistischer, egozentrischer Geschäftigkeit ...

bei der CDU größer ist, als bei den anderen Parteien zusammen;

die Frage für Deutschland ist nicht, wann lernt die SPD ... (?),
sondern : wann lernt die CDU (?),

und : 'wer so stur ist ... ist reformunfähig und regierungsunfähig' - eben, das muß sich doch die Frau Vorsitzende selbst hinter den Spiegel stecken !

es ist unglaublich, daß das immer wieder dasselbe Gelaber ist; so kommen wir doch nie weiter !

es stimmt einfach nicht, daß die CDU selbst aus der Opposition heraus nicht in der Lage wäre, die schlimmsten Ausfälle und Defizite der SPD zu verhindern;

es hilft nicht, ständig auf die Regierung zu schimpfen, statt darüber nachzudenken, warum man denn nicht selbst an der Regierung ist !

es hilft nicht, ständig darüber zu reden, wo wir in 10 Jahren sein wollen - das wäre dann schon die agenda 2013 ! -

statt darüber nachzudenken, warum wir heute 10 Jahre hinter der Entwicklung zurückhängen !

es hilft nicht, zunächst Wartung und Inspektion derart zu vernachlässigen, daß Schäden die Folge sind, die durch fachmännische Reparatur durchaus zu beseitigen wären, durch dilettantische Reparatur aber noch schlimmer werden,

dann zu glauben, man könne diese Schäden durch 'Reformen' beheben, die dann aber genauso dilettantisch angegangen werden ...,

und dann zu sagen : na gut, dann versuchen wir's halt mit einem Systemwechsel, das heißt, statt bewährter Technik eine völlig neue Technologie ... - natürlich auch wieder mit mit fröhlichem, unbekümmerten Dilettantismus;

es geht doch gerade nicht darum, jetzt zu warten ... - 'und wenn die Zeit kommt, dann wird sie uns bereit finden' ...

sondern umgekehrt: wir müssen jetzt bereit sein, alles zu tun dafür, daß die Zeit kommt !

| Seite drucken

Florian Gerster's ... und anderer Schlagzeilen

Florian Gerster glaubt anscheinend : egal was man tut, Hauptsache man tut's schnell !

man kann doch nicht jahrelang praktisch nicht nur nichts tun, sondern auch immer wieder irgend etwas tun, was völlig neben der Sache liegt,

und dann erneut irgend etwas tun wollen, was völlig neben der Sache liegt - und sich dazu dann auf eine angebliche 'Eilbedürftikeit' berufen wollen.


Wolfgang Böhmer kann sich eine Erbschaftssteuer für 'Gutbetuchte' oder zumindest für 'Sehrgutbetuchte' vorstellen - wer und/oder was auch immer das nun wieder ist;

Steuern müssen sach- und/oder handlungsabhängig sein, nicht personalabhängig;
nicht weil jemand 'wer' ist, soll er Steuern zahlen, sondern weil er 'was' tut oder eben auch 'nicht' (!) tut, zu tun unterläßt, was an sich zu tun wäre ...,

bzw. wenn oder weil er Geld wofür einnimmt und/oder ausgibt bzw. vor allem eben auch 'nicht' (!) ausgibt,

entsprechend dem Prinzip:
es kommt nicht darauf an, 'wieviel jemand hat' ... (Geld, Macht ...),
sondern darauf, 'was er damit macht' !


Hans Eichel macht nicht nur nach wie vor, sondern auch immer mehr, zwar durchaus widersprochen, aber eben nicht 'widerstanden' (!!!) Schulden

mit der ebenso verblüffenden wie treuherzigen Beteuerung, diese beim nächsten Wirtschaftsaufschwung wieder zu tilgen zu wollen,

obwohl doch bereits die Erfahrung inzwischen gezeigt hat, daß diese Rechnung nicht aufgehen wird

und auch derzeit nichts absehbar ist, was einen hinreichenden Wirtschaftsaufschwung in Aussicht stellen würde;

wir brauchen nicht mehr Tempo beim Schulden machen, sondern bei der Schulden-Reduzierung, beim Arbeiten, beim Unternehmen ...

und vor allem dabei, das frei verfügbare Geld in den Wirtschaftskreislauf zurückzubringen;

es ist doch gar nicht so, daß kein Geld da wäre; es gibt einfach zuviel Geld, das schläft, Schlaf-Geld, das ähnlich wie sonstige 'Schläfer', 'schlafende Terroristen' etc. eine ebenso unnütze wie gegebenenfalls dann auch unheilige Wirkung entfaltet.

| Seite drucken

Widerstand (...)

Amtsgericht Tiergarten, 313 OWi 1482 / 03

Sehr geehrte Damen und Herren,

in dieser Sache bekenne ich mich zum Empfang Ihres Schreibens vomn 24. November mit dem Beschluß vom 19 August;

ich sehe das nach wie vor so, daß es die politische Führung, die obersten Repräsentanten und Führungsgremien unserer gewaltengeteilten Demokratie bzw. der Parteien...

selbst sind, die 'es unternehmen, die verfassungsmäßige Ordnung zu beseitigen ...'

und daß das nicht zuletzt nur deshalb möglich ist, weil das von den nachgeordneten Behörden, Ebenen ... - zu denen beispielsweise Sie gehören -

auch ebenso widerspruchslos wie klaglos im wahrsten Sinne des Wortes hingenommen, wenn nicht gar noch aktiv und eigenständig betrieben und gefördert wird;

ich leiste daher Widerstand im Sinne von Artikel 20 IV GG,

mit allen Konsequenzen und ohne Rücksicht auf mein eigenes 'Leib und Leben'
;

den aktuellen Stand meiner Bemühungen entnehmen Sie bitte den hier beigefügten und/oder sonst zur Verfügung stehenden Unterlagen

bzw., worum es also geht, ist, und soweit Sie aus Ihrer Sicht sagen :
'Der Betroffene kann die Vollstreckung jederzeit abwenden dadurch daß ...'

sage ich aus meiner Sicht :
Sie können jederzeit erreichen, daß ich meinen Widerstand aufgebe dadurch daß ...

sich die wichtigsten und obersten zehn Repräsentanten unserer Republik mit mir zusammensetzen und sagen :

o.k., wir geben zu, das ist alles nicht ganz so,

wie es nach der Verfassung und den sonstigen Werten, auf die wir uns immer so berufen, an sich vorgesehen ist und durchaus möglich wäre ...,

aber wir wissen, ehrlich gesagt, nicht wie wir das machen sollen;

also bitte, dann sagen Sie, wie es jetzt weitergehen soll.

Die Welt um uns herum entwickelt sich z.Z. derart dynamisch, daß jeder Tag, den mit einer solchen Korrektur des Kurses gewartet wird,

die Rückkehr zu einem verfassungsgemäßen Kurs schwieriger und zeitraubender macht;

ich grüße Sie herzlich und in aller Hochachtung,

Eugen Möller-Vogt


c.c.:

Bundespräsident
Bundestagspräsident
Bundeskanzler
Bundesverfassungsgerichtspräsident
Bundesratspräsident

Angela Merkel, als CDU-Deutschland-BundesVorsitzende
Hans-Gert Poettering, als EVP-FraktionsVorsitzender
Gunter Pleuger, als UNO-Botschafter

Maria Böhmer, für 53% Frauen und eine halbwegs sinnvolle Gesellschaftspolitik
Friedrich Merz, für eine halbwegs sinnvolle Wirtschafts- und Finanz-Politik

oder so;
u.a.
| Seite drucken