Mittwoch, 30 April 2003 | 38.18.120

Gedenken an 60 Jahre Aufstand im Warschauer Ghetto
Jom Ha' Shoa

Dieser Aufstand gilt als einer der wenigen, großen, heroischen Versuche des Widerstands der Juden, wenn nicht überhaupt, gegen das national-sozialistische Schreckensregime, gegen ein schier unausweichlich erscheinendes Schicksal,

im Zusammenhang mit der Frage, mit diesem Phänomen, wie war das möglich, daß sich Millionen von Menschen in dieser Art und Weise vernichten ließen;

gleichwohl, und ohne hier unpassende Vergleiche anstellen zu wollen, einfach um der Frage, um dem Phänomen auf die Spur zu kommen, abstrahiert, sind Parallelen denkbar,

denn annähernd genau so faszinierend ist die Frage, warum sich über Jahrzehnte hinweg Millionen von Arbeitslosen, Erwerbslosen, Obdachlosen ...

von ebenfalls völlig hirnverbrannten, unfähigen und zumindest partiell kriminellen Regierungen derart an der Nase herumführen und geistig wie materiell für dumm verkaufen, verarschen und verarmen zu lassen;

wobei man letztlich nicht mal weiß, was war zuerst da, die Henne oder das Ei, m.a.W.: verhalten sich die Gewalttätigen originär so und sind die anderen derart erstarrt und unfähig zum Widerstand vor dieser Macht- und Gewaltdemonstration

oder rechnen die Gewalttätigen an sich mit Widerstand und verhalten sich dann letztlich nur deshalb so, weil dieser zu ihrer Verwunderung ausbleibt;

praktisch nicht weniger faszinierend ist die Frage, woher eigentlich selbst demokratische Regierungen die Dreistigkeit, Gleichgültigkeit, Unverfrorenheit, um nicht zu sagen Chuzpe nehmen,

die ärmsten und/oder schwächsten Menschen und Mitmenschen, Bürger und Mitbürger derart zu verraten, zu mißbrauchen, zu vernichten ...,

und es gibt ja in der Tat auch Theorien, nach denen die Entwicklungen in Deutschland nach der Machtübernahme von dem, soziologisch gesehen wohlhabenderen, reicheren Teil des Weltjudentums durchaus rechtzeitig, wenn auch nicht in allen Einzelheiten und seinen vollen Ausmaßen erkannt

und unter Verzicht auf eigene Initiativen für bestimmte eigene Absichten, Zwecke, Ziele ... instrumentalisiert worden snd.
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Dienstag, 29 April 2003 | 38.18.119

Politik findet nicht statt Ausbildungsoffensive

Jedes Jahr, in schöner bzw. eher in unschöner Regelmäßigkeit,
im Frühling, wenn eh alles blüht, dann kommt die Zeit,
wo man plötzlich feststellt (auch Weihnachten kommt immer so plötzlich) :

es fehlen jede Menge Ausbildungsplätze bzw. Lehrstellen ...

und kein Mensch, aus dem Kreise derjenigen, die betroffen sind, deren Wünsche und Interessen eben durch Politik, durch politische Führung und Gestaltung
wahrgenommen werden sollen,

seien es diejenigen, die aus-ge-bil-det werden wollen, sollen oder müssen,
seien es diejenigen, die aus-bil-den wollen, sollen oder müssen,

also: kein Mensch versteht, warum die Politik diese sich praktisch ständig in der gleichen Weise wiederholende Leistung immer wieder nicht erbringt,

obwohl doch alle notwendigen Faktoren und Informationen bekannt sind.
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Montag, 28 April 2003 | 38.18.118

Verfassung auf den Kopf gestellt

Jetzt beginnen die Parteien, die laut Verfassung bei der politischen Willensbildung des Volkes mitwirken sollen,

- also bei der Umsetzung des natürlichen, unbefangenen Willens und Wollens, der Wünsche und Interessen des Volkes in Corporate Governance, in manageable, handlebare, handhabbare administrative, organisatorische wie eben politische Gestaltung ... -

praktisch einen Wettlauf, einen Wettstreit um den Abbau sozialer, gesellschaftlicher Errungenschaften;

soziale Errungenschaften, Besitzstände, Meilensteine ..., im Grunde genommen Menschenrechte, Menschenwürde ..., um die hart und hartnäckig genug nun fast zwei Jahrhunderte gekämpft und gerungen wurde,

sollen durch Unfähigkeit und Dilettantismus, Machthunger und Egoismus der politischen Führung praktisch mit einem Federstrich plötzlich gestrichen werden,

und das sowohl 'basta' als auch in seltener Einmütigkeit aller Parteien !

noch verrückter, geisteskranker und hirnverbrannter geht's wohl nicht mehr (!?)

statt bei der Willens-(B)bildung mitzuwirken, betreiben und tun die Parteien zur Zeit alles, was möglich ist, um Bildung und Artikulierung solchen Willens zu verhindern;

wenn der Bundeskanzler z.B. eine Mitgliederbefragung verhindern will, etc., mit dem Argument, es ginge um die Regierungsfähigkeit der SPD,

dann ist das überhaupt kein verfassungsrechtlich relevantes, zulässiges, demokratisches ... Argument;

die Regierungsfähigkeit der SPD ist kein verfassungsmäßig geschütztes Rechtsgut;

entsprechend erweist sich die bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit beschworene, angebliche 'soziale Kompetenz' der SPD ebenfalls als reine Luftnummer;

und an irgend eine Art von wirtschaftlicher Kompetenz glaubt sie ja wohl selber nicht; also: was soll der Quatsch ??

dauernd versucht man sich damit herauszureden, daß sich die Rahmenbedingungen verschlechtert hätten;

diese Rahmenbedingungen haben sich aber doch nur deshalb verschlechtert, weil keine Politik 'für' bessere Rahmenbedingungen gemacht worden ist;

der Trick ist also einfach immer wieder Ursache mit Wirkung zu vertauschen - und auch darin sind sich alle immer wieder einig.



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Sonntag, 27 April 2003 | 38.17.117

Widerstand gegen Agenda 2010

Von allen möglichen Seiten formiert sich der Streit um des Kanzlers Reformen, angeblich, weil diese Reformen bestimmten sozialen Zielen nicht genügten, weil sie sozial nicht ausgewogen seien, weil man mehr 'soziale Gerechtigkeit' durchsetzen will ...;

das kennen wir doch nun schon zur Genüge: immer wenn jemand mehr Demokratie' durchsetzen bzw. auch nur wagen wollte, bedeutete das in der Praxis und per Saldo
die Beseitigung von ein Stück verfassungsmäßiger Ordnung;

so ist das auch mit diesen hirnverbrannten 'Reformen' im allgemeinen und mit dieser Agenda 2010 im besonderen:

statt die Entwicklung um eine Stufe voranzutreiben, den Wirtschafts- und Lebens-Standard um eine Stufe zu erhöhen ...,

fällt die politische Führung in ihrer Hilflosigkeit und Unfähigkeit zunächst zwei Schritte zurück, bevor sie überhaupt merkt, daß irgend etwas nicht stimmt,

legt dann, um die Gemüter zu beruhigen bzw. um zu verhindern, daß sie gleich auf den Mond geschossen wird,

irgend einen von irgend einer Kommission ausgearbeiteten Plan vor, nach dem sie irgend wann in der Zukunft vielleicht doch wieder einen Schritt vorgehen will

und um erneut und zusätzlich weiter von der Sache wie auch von sich selber abzulenken, wird dann endlos darüber gestritten, daß dieser Schritt dann aber sozialen Ansprüchen genügen müsse;

m.a.W.: das ist auch wieder nur so eine Variante der reinen sozialistischen Planwirtschaft, deren Agonie nur etwas differenzierter ist und etwas länger dauert,

für's Volk aber genau so schmerzhaft ist und am Ende auf dasselbe hinausläuft;

da paßt es auch durchaus ins Bild bzw. entspricht in etwa dem gleichen Verhältnis, daß der (neue) Leiter der Bundesanstalt für Arbeit gegenüber dem Vorgänger inzwischen nur die Hälfte leistet, aber das Doppelte verdient

und den Frust darüber, daß er noch nicht einen einzigen Arbeitslosen ab-gebaut hat,
hinter dem Um-bau seines Amtssitzes für rund 2 Millionen Euro verstecken will;

daran kann man in etwa sehen, was unsere ebenso geisteskranke wie sozialistische Bundesregierung meint, wenn sie sagt: um den Sozialstaat zu erhalten, müssen wir ihn 'umbauen' !?!?!?

oder diese hirnverbrannte Idee mit der Heraufsetzung des Rentenalters:

wenn es umgekehrt wäre, d.h. wenn wir händeringend Arbeitskraft suchen würden, Reserven mobilisiert werden müßten, oder so, dann würde das noch Sinn machen,

aber doch nicht jetzt, wo die Regierung eh schon nicht weiß, wie sie die Leute beschäftigen soll;

das ist alles so unbeschreiblich hirnverbrannt, merkt denn das eigentlich sonst keiner ?
nicht mal Violetta von VIVA-BamS ?

solange diese so genannte soziale Gerechtigkeit dauernd im Sinne einer Verteilungsgerechtigkeit interpretiert und behandelt wird, ist und bleibt das ein völlig untauglicher Versuch.
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Samstag, 26 April 2003 | 38.17.116

Halb Deutschland 'fürchtet' ... sich, oder wen, oder was ?

Die BILD-Zeitung, das Zentralorgan des politischen Schwachsinns, verbreitet die Nachricht, 46% der Deutschen würden 'fürchten', daß die SPD an dem so genannten Reformstreit zerbrechen könnte;

traditionell, und so auch bei der letzten Bundestagswahl, stehen aber kaum 20% der wahlberechtigten Deutschen hinter der SPD;

die (ARD)Umfrage dahingehend zu interpretieren, daß dann 46% aller Deutschen herauskommen, die das Zerbrechen nicht nur annehmen, sondern sogar fürchten,

kann also nur ein eklatanter Mißbrauch der Demoskopie sein;

de facto dürfte es eher umgekehrt so sein, daß 80% der Deutschen nichts mehr erhoffen und herbeisehnen,

als daß dieser Laden endlich zerbricht

und diese völlig anachronistische, jeden Fortschritt hemmende, das Vorhandene zerstörende, dilettantische und verfassungswidrige Schreckensherrschaft ein Ende findet;

aber, auch die Medaille Hoffnung hat natürlich zwei Seiten, und das heißt: ohne die Hoffnung, daß die CDU dann wenigstens halbwegs noch die Kurve kriegt, professionell und verfassungsgemäß Politik zu machen, wird's natürlich auch nicht besser.
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Freitag, 25 April 2003 | 38.17.115

Regierungsfähigkeit - was ist das und wie macht man das ?

Da wird dauernd behauptet, daß, wenn das jetzt alles 'nicht' gemacht wird ..., dann 'verliert' die SPD die Regierungsfähigkeit;

??? - Offensichtlich ist aber doch die Frage gerade : wann 'erreicht' die SPD wenigstens annähernd so etwas Ähnliches wie Regierungsfähigkeit ???

oder, z.B., diese so genannte Agenda Zwanzig-Zehn: irgendwie ist das alles ja auch sehr schön, bloß hätte das doch schon mindestens zehn Jahre früher gemacht werden müssen;

das heißt: zwischen 1990 und 2010 liegen zwanzig Jahre, bzw. eine Generation, die nichts davon hat !
und ohne daß dann etwas Sinnvolles dabei herauskommt, denn das sind ja jetzt alles nur Absichtserklärungen,
und im Jahr Zweitausendundzehn sind die Umstände wieder ganz andere, auf die die Rezepte von heute dann gar nicht passen.

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Donnerstag, 24 April 2003 | 38.17.114

Krise 'auf' dem Gipfel oder Krisen-Gipfel ?

Löcher über Löcher, Milliardenlöcher im Staatssäckel, die so genannten Sozialsysteme praktisch bankrott, pleite, nur bedingt noch arbeitsfähig bzw. zahlungsfähig ...;

die Regierung kann sich nur noch retten, weil aktuelle Zahlungen und Fälligkeiten noch aus dem Cash-flow bedient werden können, bald funktioniert das aber auch nicht mehr;

das im Grunde genommen einzige Problem ist: die Regierung hat ein Loch im Kopp !

das ist wie wenn jemand vergißt, den Wasserhahn zuzudrehen und dann wundern sich alle fasziniert und gebannt, wie das Kaninchen vor der Schlange, wieso die darunter stehende Wanne nicht voll bzw. überläuft ... - und keiner merkt, daß die Wanne ein Loch hat;

regelmäßig wird das immer wieder klar, daß bestimmte Aspekte des Regierens (...) nicht gehen ohne die Parteien und ohne die Fraktionen als solche;

trotzdem wird die Funktion des Parteivorsitzenden praktisch nicht wahrgenommen, sie liegt einfach brach, weil die Damen und Herren Kanzler etc. Kandidaten immer wieder glauben, sie könnten diese Funktion nicht ausüben ohne gleichzeitig Parteivorsitzender zu sein;

zwischen den Fraktionsvorsitzenden und der Fraktion bestehen zwar etwas engere Verbindungen, aber auch diese Funktion wird pervertiert zur Funktion eines Zuchtmeisters im Interesse der Partei, soweit nicht des Kanzlers persönlich,

statt auf eine Art Ausbildung und Erziehung hinzuwirken, die in etwa dem Artikel 38 GG Rechnung trägt,
u.a.: die Abgeordneten sind Vertreter des 'ganzen' Volkes, nicht an Weisungen gebunden, geschweige denn Aufträge ..., und nur ihrem Gewissen unterworfen;

in der Praxis ist es also so:

der Kanzler bzw.: die Regierungs- und Oppositions-Chefs regieren am Volk bzw. an den Wählern vorbei,

die Parteivorsitzenden, wer oder was auch immer das ist, an den Parteimitgliedern

und die Fraktionsvorsitzenden mehr oder weniger an den Fraktionsmitgliedern

- und dann wundert man sich über Politikverdrossenheit, geringe Wahlbeteiligung und nicht regierungsfähige 'Mehrheiten',

bzw., das ist es ja gerade, man wundert sich nicht, keiner wundert sich, weil ja keiner merkt, s.o., daß die Wanne ein Loch hat ...,

natürlich merkt das keiner, daß er'n Loch im Kopp bzw. nicht alle Tassen im Schrank hat.
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Mittwoch, 23 April 2003 | 38.17.113

Krise ? - Wer hat sie ? - Wer kriegt sie ?

Wer hat das eigentlich erfunden, dieses Chaos, dieses Desaster, diese Katastrophe ... eine 'Krise' zu nennen ?

angeblich haben wir eine Wirtschafts-Krise und/oder eine Konjunktur-Krise etc.,
und die seien nun an allem schuld :

an der Arbeitslosigkeit ... und den dadurch entstehenden Ausgaben (Arbeitslosensozialhilfegeld), etc.,

an der schwachen Nachfrage, Umsatz, Produktion ... und den dadurch fehlenden Einnahmen (Steuern), etc.;

die Realität ist jedoch ganz anders:

wir haben eine völlig intakte, lebendige, leistungsfähige Wirtschaft, die alles andere als in einer Krise ist,

die einfach nur zu wenig Aufträge und Nachfrage hat,

und wo zu wenig Aufträge, Nachfrage, Produktion, Umsatz ... sind, kann es schon rein logisch keine Konjunktur geben,

und etwas, was gar nicht da ist, kann, ebenfalls rein logisch, auch keine Krise haben;

das heißt: wir haben einen völlig intakten, so genannten 'eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb' (Wirtschaft),

und was wir nicht haben, ist ein adäquates, kompetentes, professionelles Management, das bereit und in der Lage ist, verfassungsgemäß Politik zu machen;

und die Krise, die kriegt allmählich das Volk, der Bürger.
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Dienstag, 22 April 2003 | 38.17.112

'Der' Irak ist, möglicherweise ...
bzw.:wer oder was ist da eigentlich 'besiegt' ?

Also, ein Phänomen ist das schon, wieso, z.B. die Schiiten, zwar ihrem Gott dafür danken, daß er sie befreit hat,

aber den Amerikanern und Engländern nicht nur nicht, sondern einen regelrechten und noch völlig unabsehbaren und unberechenbaren Hass entwickeln auf ihre selbsternannten Befreier;

und das geht dann so von heute auf morgen, daß Millionen von Menschen nach praktisch jahrzehntelanger Unterdrückung sofort wissen, was sie zu tun und zu lassen haben,

sofort wissen, wie sie jahrzehntelang nicht praktizierte Traditionen so wieder aufleben lassen, als wären sie nie unterbrochen worden;

das heißt: mit der Freiheit haben sie anscheinend keine Probleme; aber was ist mit dem Frieden ?

und was ist mit den Sanktionen, und dem Öl für Lebensmittelprogramm, und überhaupt mit dem Öl ?

die Iraker sollen jetzt möglichst schnell in die Lage versetzt werden, ihre Interessen wieder selbst zu regeln;

bloß: wer sind eigentlich jetzt 'die Iraker' ?



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Montag, 21 April 2003 | 38.17.111

Primat der Politik ? - oder des Militärs ?

Im Grunde genommen bleibt sich das gleich,

weil es in jedem Falle eine unheimliche Allianz ist,

weil sich beide letztlich selbst ad absurdum führen,
wie der Irak-Krieg gerade wieder trefflich beweist

und weil sie sich, bei allem offenen oder heimlichen Streit über den Primat

einig sind in der unheimlichen Gleichgültigkeit gegenüber den Menschen, deren Interessen sie doch gerade und besonders wenn nicht überhaupt unter dem Gedanken der Demokratie wahrnehmen sollen

bzw. einig sind darin, mit dem was sie tun im Grunde genommen nur sich selbst und ihren eigenen Interessen zu dienen

bzw. denen einer zum Teil zumindest eher unbestimmten Sonderklasse, politischen Klasse, wirtschaftlichen Klasse, gesellschaftlichen Klasse;

egal, ob nun Politik mit 'was eigentlich für' (?) Mitteln
oder 'Fortsetzung' dieser Politik mit 'anderen' Mitteln,

das Ergebnis bleibt sich, wie gesagt, per saldo, im Schnitt, über Alles ... ziemlich gleich:

im einen Fall arbeitet die Politik, statt unmittelbar, direkt zu helfen, zu steuern, auszubalancieren ... mit so genannten Rahmenbedingungen - die verbessert, reformiert und was sonst nicht alles werden müßten -

bei denen aber gerade diejengen, die es nötig hätten, einfach ausgegrenzt, abgehängt, zurückgelassen werden,

man läßt sie einfach ohne Arbeit, Obdach, Nahrung, Medikamente, Bildung, Ausbildung, Kultur, Zuwendung ...,

man läßt sie - geistig, seelisch, körperlich - einfach verkommen, verdursten, verhungern, verrecken ...,
'die Karawane zieht weiter ...' etc.,

im anderen Fall, also mit Krieg, werden (diese) Menschen praktisch einfach gleich umgebracht

und verspricht man sich gerade davon sogar noch den mangels hinreichender geistiger Anstrengung und intellektueller Bemühungen nicht zuwege gebrachten Wirtschaftsaufschwung und Konjunkturbelebung.
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Sonntag, 20 April 2003 | 38.16.110

Ostern ... - im Irak

Gott sei Dank - und Allah sei Dank - haben die Iraker bzw. zumindest die Mehrheit der Schiiten jetzt gerade auch so etwas wie Ostern

und pilgern alle nach ihrem Mekka, also Kerbela;

da haben sie immerhin etwas Sinnvolles, vielleicht sogar Vernünftiges zu tun, sie sind beschäftigt,

und offensichtlich merken sie sogar, bzw.: sie wissen sofort genau, was man mit Freiheit alles machen kann

- und genau da ist das Problem bzw. beginnen eben auch die Probleme, werden die zwei Seiten dieser Medaille Freiheit (der Schiiten) sichtbar,

nämlich, daß die jetzt nicht nur so frei sind, das zu tun, was den Amerikanern paßt, sondern auch das, was ihnen, also den Amerikanern ..., nicht paßt;

dazu kommt dann die Medaille Freiheit der Sunniten, und die der Kurden ...;

nun könnte man ja sagen: aller guten Dinge sind drei;

aber da kommt dann die UNO und will mitmischen, und die Arabische Liga, und wahrscheinlich auch die Europäische Union ...,

da haben wir schon wieder drei - und ob das dann immer noch gut ist ?

und es kann ja der Frömmste nicht in Frieden leben - egal, was einer glaubt - wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt;

also, z.B., Syrien, Iran, Israel ... - auch schon wieder drei !

und nirgendwo eine Drei-Einigkeit !!!
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Samstag, 19 April 2003 | 38.16.109

Der Kinder-Mord an Sonja und Tom

... ist das aktuell bzw. vorläufig letzte in der Reihe solcher Bestialitäten,
mit Sicherheit aber nicht das langfristig bzw. endgültig letzte,

(1) weil jede Menge potentieller Täter hinsichtlich sexueller Abartigkeit, sexuellen Mißbrauchs, sexueller Gewalt ... ja ständig weiter unter uns leben

(2) weil die zuständigen Damen und insbesondere Herren sich weigern, diesen Bereich als eine der politischen (Haus) Aufgaben zu verstehen und entsprechend zu bearbeiten;

die Chance, daß sich solche Fälle in Zukunft vermeiden lassen, ist also etwa so groß wie die, daß sich z.B. alle (männlichen) Bundestags- und Landtagsabgeordneten an einer Untersuchung beteiligen, die eine Darstellung ihres eigenen sexuellen Verhaltens erlaubt;

und wenn jetzt jemand glaubt, ich wolle damit natürlich nicht sagen, daß ich sowas in der Art (grundsätzlich) auch unter den (männlichen) Mitgliedern der politischen Klasse für möglich hielte - so irrt sich der;

in dem Maße, in dem diese Damen und Herren sich weigern,
wie in anderen Bereichen, den Ursachen auf den Grund zu gehen
und entsprechend politisch gegenzusteuern,

wird sich eben an dieser Situation auch nichts ändern.
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Freitag, 18 April 2003 | 38.16.108

14. Welt-Rund-Schreiben / Enzyklika ... des Papstes

Diese Enzyklika des Papstes konterkariert seine ganzen Friedens-Apostel-Bemühungen
und führt sie geradezu ad absurdum;

gerade noch wird der Mann gewissermaßen als der Erretter der Welt hingestellt und gepriesen,

und kurz darauf entlarvt er sich doch wieder wie schon so oft als eben genau so hirnverbrannt und widersprüchlich

wie er in Bezug auf allgemein gesellschaftliche und politische Fragen schon immer war

bzw. wie die anderen Heerführer und War-Lords der politischen Klasse eben auch sind.
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Donnerstag, 17 April 2003 | 38.16.107

Frieden durch Krieg ? - Die Welt paradox ?

Frieden ... durch Krieg ? Freiheit ... durch Zwang ? Demokratie ... durch Diktatur?

Mit dem Krieg haben die Amerikaner versucht, dem Schrecken ohne scheinbares Ende eine Ende und sei es mit möglichem Schrecken zu bereiten;

da müßte man nur höllisch aufpassen, daß das wirklich der Anfang vom Ende ist und nicht der Anfang von neuem, bisher ungeahnten Schrecken.


Und mit der Freiheit ist es wie mit dem Glück: manche müssen zu ihrem Glück gezwungen werden, bzw. 'müßten, denn vielfach siegt ja letztlich doch die Resistenz;

das heißt: es kann durchaus sein, es ist durchaus logisch, daß es das Eine nicht ohne das Andere gibt.


Jetzt soll ja im Irak die Demokratie herrschen, bzw. also das Volk; und dann wird dauernd von der 'Opposition' gesprochen;

zunächst herrschen aber mal die Amerikaner - und danach hätten die Amerikaner gern, daß diese 'Opposition' herrscht;

also: bisher war es so, daß die Regierung geherrscht hat, ohne Opposition,
und jetzt soll gewissermaßen die Opposition herrschen, ohne die Regierung, oder so;

eigentlich müßten die doch jetzt bei Null anfangen bzw., genauer gesagt, eben beim Volk,
an der Basis,

das heißt, es müßten Strukturen aufgebaut bzw. danach gesucht werden, die regierungsfähig sind, genauso wie nach solchen, die oppositionsfähig sind, weil nur beides zusammen gibt ja wieder ein Ganzes;

vielleicht darf irgendwann das Volk sogar wählen; nur: wen oder was das Volk wählen darf, bestimmen wieder andere:

ist das dann eine andere Form von Diktatur oder von Demokratie ?
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Mittwoch, 16 April 2003 | 38.16.106

Kann 'der Irak' überhaupt noch (weiter) auseinander brechen ?

... und sind die Folge-Schäden nicht jetzt schon größer als die unmittelbaren Schäden duch den Krieg ?

es sieht so aus, als ginge jetzt erst im Irak so richtig alles drunter und drüber,
als bliebe da kein Stein mehr auf dem anderen, als bliebe nur noch Bruch und Dalles;

es ist einfach schrecklich, es ist wiedermal kaum vorstellbar, was das Volk, genauer geagt 'die Völker' in dieser Region in den letzten Jahrzehnten ertragen, erlitten, geopfert ... haben;
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Dienstag, 15 April 2003 | 38.16.105

Die deutsche und die Welt-Wirtschaft

Die wirtschaftswissenschaftlichen Forschungsinstitute erweisen sich wiedermal als eine krisenfeste Branche;

denn wie auch immer das Wirtschaftsgeschehen verläuft und sich entwickelt, es läßt immer genügend Spielraum für die beliebigsten Feststellungen, Behauptungen, Diagnosen, Interpretationen, Hypothesen, Spekulationen, Prognosen etc.;

im aktuellen Frühjahrsgutachten kommen die Forscher z.B. zu dem Ergebnis, daß die Weltwirtschaft sich in einer Schwächephase befindet,

obwohl das doch kein Mensch versteht, wo es doch jede Menge arbeitsfähige und arbeitswillige Menschen gibt in der Welt

und es doch auch jede Menge zu tun gibt in dieser unserer Welt, wo der 'Aufbau Ost' gerade eine völlig neue Dimension bekommt;

trotzdem sind die Aussichten für die Weltwirtschaft nicht gerade ermutigend, und für die deutsche Wirtschaft geradezu katastrophal, gibt es eigentlich keine konkrete Chance, sonern nur eine völlig indifferente Hoffnung,

zumindest solange immer nur so genannte, mehr oder weniger theoretische Rahmenbedingungen Gegenstand der Politik sind, und nicht praktisch verfügbare Arbeitskraft und Kreativität.





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Montag, 14 April 2003 | 38.16.104

S P D - Sonderparteitag

Die Waffen eines Kanzlers :
Regionalkonferenzen, Sonderparteitage, Rücktrittsdrohungen etc.;

diese Rechnung könnte jetzt erstmals viellecht doch nicht (mehr) aufgehen !

das was die SPD-Führung da als Politik verkaufen will, ist so idiotisch und hirnverbrannnt,
daß inzwischen selbst die SPD-Basis merken müßte, wofür sie da mißbraucht und verheizt werden soll;

es geht dabei gar nicht mehr um die Arroganz der Macht, sondern um die Arroganz
- soweit das dann noch den Gesetzen der Logik entspricht -

der Dummheit, der Gleichgültigkeit und Primitivität.
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Sonntag, 13 April 2003 | 38.15.103

Theodor Heuss Preise 2003

Es gibt Zustände in dieser unserer Gesellschaft, die sind ebenso unerklärlich und unglaublich wie unvertretbar und unhaltbar,

wie z.B. der Bildungsnotstand, die Bildungsmisère ..., die sich u.a. mit dem Begriff PISA verbindet;

unerklärlich ist weiterhin, daß konkret nichts unternommen wird, um solche Zustände zu verbessern bzw. konsequenterweise schlichtweg zu beseitigen;

fast noch unerklärlicher ist, daß pro forma gleichwohl alles mögliche um das Problem herum passiert und für diese völlig untauglichen Bemühungen auch noch Preise vergeben werden,

wie jetzt wieder die Theodor Heuss Preise 2003 in Stuttgart;

und noch unglaublicher ist, wieviel Leute wie lange und was nicht alles immer ieder am eigentlichen Problem vorbei reden können,

ohne daß auch nur der geringste Ansatz für eine Verbesserung der Situation dabei herauskommt.
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Samstag, 12 April 2003 | 38.15.102

Beseitigung von Diktaturen
erst im Irak, jetzt in der SPD

Vielleicht schafft das, was die Opposition offensichtlich nicht schafft, die SPD allein,
so aus sich selbst heraus:

ihren Diktator zu beseitigen !

denn es rächt sich wiedermal die Unsitte, daß die Parteivorsitzenden sich immer als die geborenen Kanzlerkandidaten bzw. Fraktionsvorsitzenden ansehen,

bzw., sobald einer Kanzlerkandidat (...) ist, meint, dann müsse er unbedingt auch Parteivorsitzender werden - weiß der Himmel, wieso ? -

wodurch zumindest die beiden großen Parteien mit der Zeit zunehmend zu Kanzlerwahlvereinen mutiert sind und entsprechend mißbraucht wurden,

mit der Folge, daß keiner der beiden Jobs richtig gemacht wird:

es wird nicht professionell regiert, weil man sich ja auch um die Parteifunktionen kümmern muß,

und ebensowenig findet eine sinnvolle Parteiarbeit statt, weil man ja auch noch regieren muß;

was im Grunde genommen hinreichend erklärt, warum wir praktisch überall das Schlußlicht halten.
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Freitag, 11 April 2003 | 38.15.101

Militär Macht Frieden

Permanent, seit Wochen, hört man unsere Super-Spitzen-Politiker das immer wieder vor sich herplappern, ganz unbefangen, so als wäre es der Wetterbericht - grad sagt's wieder Peter Struck, während er zur Europäischen Sicherheitspolitik spricht :

'Einen Krieg nicht verhindern zu können, ist eine Niederlage der Politik !'

... wobei diese Irak-bezügliche Niederlage ja doppelt wirkt:

zum einen, weil nicht verhindert werden konnte, daß George W. Bush den Krieg angefangen hat,

zum anderen, weil nicht verhindert werden konnte, daß Saddam Hussein es darauf ankommen ließ;

ich komme nur nicht dahinter, wieso diese Leute ebenso ungeniert wie ungerührt ihr Versagen zugeben können,

gleichwohl dann aber, einerseits, nicht freiwillig zurücktreten

und wieso, andererseits, das auch niemand einfordert,

die Opposition nicht
das Parlament natürlich erst recht nicht
Dritte Gewalt völlige Fehlanzeige
die Gewerkschaften nicht
die Kirchen nicht
die Wirtschaft nicht
die Medien schon gar nicht
und einen Arzt oder gar 'ne ganze Kommission, die mal bestätigen würde, daß das doch alles Schwachsinn in seiner reinsten Form ist, gibt's auch nicht;

was ist das für eine geheimnisvolle Decke, unter der die alle drunterstecken.


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Donnerstag, 10 April 2003 | 38.15.100

Cola light, Demokratie light ... für den Irak ?

Jetzt wäre man endlich so weit, daß man gewissermaßen 'auf der grünen Wiese' eine Demokratie aufbauen könnte, also eine Demokratie im eigentlichen Sinne ...,

und schon stellt sich heraus, daß da kein Mensch im Ernst dran denkt, geschweige denn Interesse daran hat:

diejenigen, die beglückt werden sollen nicht, weil sie ja gar nicht so recht wissen, womit sie eigentlich beglückt werden sollen,

und diejenigen, die beglücken wollen, erst recht nicht, weil sie ja eigentlich nur eine Spiel-Wiese bzw. eventuell auch eher einen regelrechten (Wüsten)Sand-Kasten suchen,

um ihre alten und bekannten Macht-Spielchen fortsetzen zu können;

offensichtlich wollen und werden diejenigen, die jetzt de facto die Macht haben, sie nicht einfach so wieder aus der Hand geben;

dann gibt es Leute, die wollen zwar nicht selbst die Macht übernehmen, hätten aber gern, daß ganz bestimmte andere Leute sie übernehmen, also z.B. die UNO,

obwohl die doch eigentlich fast eher eine Non-Governmental Organisation sui generis sind und mit der Praxis der Demokratie nun auch keine besonderen Erfahrungen bzw. jedenfalls so ihre Schwierigkeiten haben,

und dann gibt es noch jede Menge Leute, die da jetzt in den Startlöchern sitzen und glauben,
jetzt sei endlich ihre große Stunde gekommen, in denen ihnen irgend ein deus ex machina eine im Grunde genommen in gleicher Weise illegitime Macht einfach so in den Schoß legt;

na, das wird ein Hauen und Stechen geben;

nur, daß das Volk herrscht oder wenigstens danach gefragt wird, das werden wir wohl nicht erleben.



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Mittwoch, 09 April 2003 | 38.15.099

Schlacht verloren - aber nicht den Krieg

... und was ist, wenn die Schlacht, vielleicht, nicht verloren und, sogar, der Krieg gewonnen ?

die Probleme gehen ja jetzt erst los; was heißt Probleme ?
- ein neues Zeitalter bricht an;

bzw.: Krieg gewonnen, aber nicht das Volk ..., den Krieg, der ja angeblich nicht um's Öl, geschweige denn um die Macht geführt wurde,

sondern für das Volk, für Frieden und Freiheit, für Demokratie, Selbstbestimmung und Menschenrechte ...;

die spannende Frage ist ja jetzt: wann beginnt der Frieden ?
denn für den tut ja jetzt voraussichtlich wieder niemand was !

im Gegenteil: unter dem Deckmantel so genannter humanitärer Hilfe versuchen sie
jetzt wieder alle, ihre persönlichen Minderwertigkeitskomplexe auszutoben und abzureagieren,

und vielleicht doch ein Stückchen von dem Kuchen zu ergattern,
den es da zu verteilen geben könnte;

jetzt kommen sie alle wieder aus der Deckung, die Hobby-Köche, und glauben,
sie könnten wieder mitmischen und mitrühren in dem Brei;

obwohl es doch zu den urältesten Lebensweisheiten und Erfahrungen gehört,
daß viele (sich für gleichberechtigt ... haltendende) Köche den Brei nur verderben ...;

jetzt soll das wieder weitergehen,
dieses dumm rumquatschen, reden, debattieren, palavern ...;

m.a.W.: das ganze Problem bestand vorher und besteht auch jetzt wieder darin

- nachdem inzwischen ein Drei-Sterne-General die Kohlen aus dem Feuer geholt hat:

wer, unter den Friedens-Aposteln und Aktivisten übernimmt die Rolle des Drei-Sterne-Kochs, übernimmt die Verantwortung ... für das Ganze, für Küche und Restaurant ...,

wer bringt einen entsprechnden persönlichen Einsatz und koordiniert das,
was die anderen dazu beitragen wollen ...? - ob wir das je erleben ???

so lange kann man also nur hoffen, daß wenigstens der Drei-Sterne-General nicht nur die Fäden in der Hand, sondern auch die Nerven behält;

die Welt bzw. diese göttliche Schöpfung besteht nun mal und funktoniert (nur) nach einem dualen Prinzip;

man muß sich das also mal vorstellen, wie lange und mit welchem Einsatz ...
die Amerikaner (...) auf diesen Krieg hin gearbeitet und ihn letztlich geführt haben;

das ist die eine Seite der Medaille, um die es hier geht;
und die steht nun ein bißchen, um nicht zu sagen, ein bißchen arg schief,

die Entwicklung, die unaufhaltsam voranschreitet, hat Schlagseite;

das läßt sich also nur richten, der Ausgleich, die Balance ... läßt sich nur (dann) herstellen,

wenn einer oder natürlich auch mehrere zusammen unter den Aposteln und Pastorentöchtern bereit ist,

ähnlich lange, hartnäckig, konsequent, zielstrebig ...
und mit vergleichbarem Aufwand, Einsatz, Engagement ...

sich tatsächlich für diesen Frieden ... einzusetzen.
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Dienstag, 08 April 2003 | 38.15.098

Des Volkes Wille ... ist des Kanzlers Himmelreich

Das Volk will Frieden, also sagt der Kanzler: 'Ich bin fuer Frieden ...'
- und das ist genau so naiv und unverantwortlich, wie wenn, z.B.,

die Mutter sich beliebt machen will und fuer die Kinder Eis kauft,

(obwohl der Vater gesagt hatte: Ihr habt heute schon genug Eis bekommen)

und, weil es drei Kinder sind und nur zwei Erwachsene, sich darauf beruft,
die haetten doch die Mehrheit, so sei eben Demokratie !

es mag ja sein: alles ist nichts ohne Demokratie,
aber: Demokratie ist auch (noch) nicht Alles !

Was also hat das (s.o.) mit Verantwortung und Erziehung zu tun ?

absolut nichts ! - im Gegenteil !

bzw. was hat das mit verantwortlicher, verfassungsgemaesser, professioneller Politik und Regierung zu tun

und mit sinnvoller, wohlverstandener, eigenverantwortlicher Selbstbestimmung und Demokratie ?

absolut nichts ! - im Gegenteil !

wenn sowas absichtlich, gar berechnend ... gemacht wird, ist das kriminell !

und wenn es unbeabsichtigt, gar gleichgueltig ... gemacht wird, ist das Schwachsinn !

das Beste waere bestrafen, einlochen, wegschliessen ..., zumindest aber absetzen, buergerliche Rechte aberkennen, nie wieder ein politisches Amt bekleiden duerfen ...;

statt dessen ist diese politische Kaste aber so in sich gefestigt und abgehoben und stark und haelt zusammen wie Pech und Schwefel ...,

dass sie sich - auf Kosten und zu Lasten des Volkes ... -selbst(bestimmt) und in sich selbst zu angeblichen Staatsmaennern (...) hochstilisiert,

mit allen moeglichen Orden und Ehrenzeichen dekoriert

und mit allen moeglichen Preisen ausstaffiert ...;

es gibt nun mal keinen sinnvollen Frieden ohne Freiheit, Sicherheit und Selbstbestimmung,

und es gibt keine sinnvolle Erziehung ohne Wahrung der Interessen ...,

ohne das Hinfuehren, Heranbilden und Ausbilden ... zu selbstaendig denkenden und handelnden Menschen,

aber auch nicht ohne Grenzen (...) aufzeigen

und eben auch nicht ohne aufpassen, aufpassen, aufpassen ... (dass nix passiert).
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Montag, 07 April 2003 | 38.15.097

Wollt Ihr es total ? - was auch immer ?

Gerhard Schroeder ist natuerlich nicht dasselbe wie Adolf Hitler
- und schon gar nicht in allem -

aber vielleicht das Gleiche
- zumindest in Teilen (?)

Hitler missbrauchte das Volk mit der Frage:
Wollt Ihr den totalen Krieg ?
- koste es, was es wolle -

Schroeder missbraucht das Volk mit der Frage:
Wollt Ihr den totalen Frieden ?
- koste es, was es wolle -
lieber rot als tot ?
oder was ?

Hitler sprach dauernd vom totalen Sieg und vom Endsieg, und so
- selbst als, oder gerade deswegen, laengst absehbar war, dass das mit totaler Niederlage und Zusammenbruch enden wuerde -

Schroeder spricht dauernd vom 'Umbau des Sozialstaates, um ihn in seiner Substanz zu retten ...'
- obwohl laengst absehbar ist, dass fuer die deutsche Demokratie schon fast nichts mehr zu retten ist,

weil de facto nicht nur der Sozialstaat abgeschafft wird,
sondern die gesamte verfassungsmaessige Ordnung

inclusive einer sinnvollen und effizienten wirtschaftlichen Ordnung;

also, wie gesagt:
man soll das ja nicht machen,
diese Vergleiche mit dem Nationalsozialismus;

man soll ja auch nicht vergleichen z.B. Rechtsstaat mit Gerechtigkeit

oder Aepfel mit Birnen, oder so,
weil, das hat ja alles nichts miteinander zu tun,

und ueberhaupt ist es doch so: alle Vergleiche hinken,

ergo 'hinkt' auch der Schroeder, ich meine: der Vergleich.
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Sonntag, 06 April 2003 | 38.14.096

Zur Nachkriegsordnung im Irak

Das Einfachste wäre doch eine entsprechende Erweiterung der Europäischen Union,
das heißt: im Süd-Osten hätten wir dann Türken, Kurden, Irak und Kuwait;

das könnte dann wie eine ausgestreckte Hand wirken auf die angrenzende, nähere
und weitere Umgebung,

über die sich dann alles weitere transportieren ließe: Frieden und Sicherheit und jenes Minimum an elementaren Menschenrechten, Freiheit und Selbstbestimmung und, vielleicht, sogar, wenigstens andeutungsweise, so wie bei uns: Demokratie,

das wir dann, bei (Wahrung) aller Unterschiedlichkeit,
in unseren Religionen und Traditionen eventuell doch entdecken können.

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Samstag, 05 April 2003 | 38.14.095

Die UNO und der Irak nach dem Krieg

Welche Rolle wird die UNO in dem neuen Irak spielen ?

auf diese Frage gibt es die unterschiedlichsten Antworten, je nachdem, wie man differenziert !

man könnte sagen, dieselbe wie während des Krieges: nämlich gar keine;

man könnte auch sagen, dieselbe wie vor dem Krieg: sie wird sich weiter an der Nase herumführen lassen;

etc.;

dann wäre noch die Frage, in Bezug worauf will denn die UNO überhaupt eine Rolle spielen ?

in die Sicherheits-, Wirtschafts- und Macht-politischen Interessen werden sich insbesondere George W. Bush, wahrscheinlich aber auch Tony Blair doch nicht reinreden lassen;

was bleibt denn dann noch ?

Lebensmittel und Medikamente verteilen können und wollen das Rote Kreuz etc. allein;

Frankreich und Rußland hätten zwar gern die UN, aber eigentlich nur, um ihre eigenen Interessen dadurch besser kaschieren zu können;

in Deutschland überbieten sich inzwischen unsere Superpolitiker Schröder, Fischer und Struck in ihrer Naivität und Unfähigkeit,

und belasten nach wie vor, immer mehr und völlig unnötigerweise das Verhältnis zu den USA;

andererseits ist aber auch die Opposition, wo auch immer, völlig hilflos:

alle bzw. zumindest eine Mehrheit war und ist gegen den Krieg, und nun führt er ihn doch,
der George W. Bush;

oder, wozu in die Ferne schweifen: alle bzw. zumindest eine Mehrheit war und ist gegen Sozialismus, und dennoch ist er Kanzler, der Gerhard Schröder;

also, welche Rolle wird die UNO spielen ? voraussichtlich keine, man wird sich untereinander und gegeneinander streiten und bekämpfen wie die Kesselflicker,

bis, vielleicht, je nach Entwicklung und Situation, sich dann doch wieder jemand zur Führung herausgefordert sieht,

und (nur) wenn wir Glück haben, ist es dann vielleicht wieder George W. Bush.
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Freitag, 04 April 2003 | 38.14.094

Kriegsordnung, Nachkriegsordnung ... - welche, wann und wo ... ?

Jetzt wird schon wieder rumgejammert, Fischer (mit wichtiger Miene), Thierse (mit wichtigem Bart), de Villepin (mit wichtigem Händedruck) et al, wer und was auch immer sonst noch alles wichtig ist,

noch bevor überhaupt etwas entschieden ist,

die Politik müsse wieder die Führung übernehmen ...
und ohne die Legitimation der Vereinten Nationen dürfe nichts unternommen werden;

das hatten wir doch nun all die Jahre, im Großen, also auf der Ebene der Vereinten Nationen

- und wenn wir nicht höllisch aufpassen, dann läuft uns auch die Europäische Union
noch aus dem Ruder;

dieser Unsinn vom Primat der Politik bzw. Krieg sei die Fortsetzung von Politik mit Mitteln,
die nicht sein dürften ... wird auch nicht wahrer, je öfter er wiederholt wird;

angesichts der Entwicklung der letzten Jahre ist die Frage nicht, ob Krieg die 'Fortsetzung'
der Politik ist, mit was für Mitteln auch immer,

sondern ob nicht Krieg dort wieder etwas in Bewegung bringt und Politik überhaupt erst wieder möglich macht, Politik überhaupt erst wieder zur Besinnung bringt,

wo sie, die (bisherige) Politik und das Warten auf irgendwelche Legitimation oder gar die göttliche Eingebung ...

sich durch ihre Unfähigkeit und Untätigkeit völlig festgefahren und objektiv versagt hat;

es ist doch gerade diese bisherige Art und Weise, Politik zu machen, plus Bürokratie, Diplomatie, Sozialismus, und diese perverse grüne Ideologie, jedenfalls da, wo sie über ihre eigentlichen, ursprünglichen und berechtigten Anliegen und Interessen hinausgeht,

die, obwohl Gott weiß wo überall aufgebaut werden könnte und müßte, auch ohne Krieg,
vom Aufbau Ost z.B. mal ganz zu schweigen,

es fertig gebracht haben, die Weltwirtschaft regelrecht zum Erliegen zu bringen;
kaum noch etwas bewegt sich, geschweige denn irgend ein kleines Konjunktürchen;

mit der Folge, daß, in der globalisierten Welt, es auch für die Gesellschaften, die Völker als solche ... entsprechend schwieriger wird, eben mangels Politik für kulturelle Zusammenarbeit, friedlich aufeinander zuzugehen - und sich zu entwickeln.
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Donnerstag, 03 April 2003 | 38.14.093

Deutschland / Amerika - quo vadis (...) ?

Das kann ja wirklich noch heiter werden mit der deutsch-amerikanischen Freundschaft,

wenn allmählich die gesamte rot-grüne politische Führung, angefangen vom Bundespräsidenten bis hin zu den Kirchenpräsidenten und Gewerkschaftspräsidenten ...

auf unserem Freund George W. Bush rumhackt,

und das nur um engstirniger persönlicher Vorteile bzw. entsprechenden Stimmenfangs und vermeintlicher Sympathiewerte willen;

es ist absehbar, daß diese Rechnung nicht aufgehen wird.
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Mittwoch, 02 April 2003 | 38.14.092

Totgesagte leben länger

... zumindest könnten manche länger leben;
viele Totgesagte sind jedenfalls gar nicht so tot, wie sie vielleicht aussehen:

sie sind, im wahrsten Sinne des Wortes, nur 'Schein'-tot,

d.h., sie werden für tot 'erklärt'
dadurch, daß der behandelnde Arzt beschließt, die Behandlung als abgeschlossen anzusehen,

als aussichtslos, zwecklos, nicht mehr sinnvoll, nicht mehr ökonomisch oder was auch immer,

vielleicht, weil sie ihm einfach unbequem ist, weil er sie einfach nicht fortsetzen fortsetzen will

- und als Ausdruck dessen eben den Toten-Schein ausstellt,

sich mit diesem Akt gewissermaßen selbst von einem eventuell möglichen Vorwurf der unterlassenen Hilfeleistung befreit, etc.,

und das widerspricht im Grunde genommen nicht nur der ärztlichen Ethik, sondern auch der juristischen Logik:

selbstverständlich sollte ein 'behandelnder' Arzt seine gesamte Tätigkeit darauf konzentrieren, das Leben des Patienten zu erhalten

und ein'nicht'-behandelnder Arzt (...) diejenigen Feststellungen treffen, die den Tod eines Menschen verifizieren;

es gibt eine durchaus hohe Dunkelziffer von Menschen, die Ärzte 'sterben lassen',

es gibt nicht nur leben, und leben lassen, sondern auch sterben, und sterben lassen !

aus grundsätzlichen Erwägungen und um dieses Verfahren im Interesse der Betroffenen
wie der Behandelnden zu objektivieren

wäre es daher dringend erforderlich, das Verfahren um die Ausstellung von Totenscheinen dahingehend zu modifizieren,

daß der Tod nur noch von halbwegs neutralen, unbeteiligten, unabhängigen ... Ärzten untersucht und festgestellt wird,

oder sonst entsprechend Fachkundigen, eventuell speziell dafür zugelassenen Wissenschaftlern oder Praktikern, Medizinern, Gerichtsmedizinern, Pathologen, BioMedizinern, BioChemikern ...





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Dienstag, 01 April 2003 | 38.14.091

Zum Verhältnis Deutsche und Amerikaner

Das Problem ist doch nicht, daß der Kanzler erklärt, wir beteiligen uns nicht an diesem Krieg, ob er nun mit geschweige denn ohne Legitimation von wem auch immer geführt wird,

sondern daß er glaubt, sich mit einer solchen Erklärung der verfassungsmäßigen Verantwortung dem deutschen Volk gegenüber entziehen zu können,

unabhängig von der Verpflichtung dem amerikanischen Volk und dessen Regierung gegenüber, wie sie sich speziell u.a. nochmals aus dem Versprechen zu uneingeschränkter Solidarität ergeben hatte

- und dies auch wiederum unabhängig davon, wie dieses Versprechen praktisch widerrufen wurde, nämlich so nach Art von Naddel an Ralph Siegel oder noch nicht mal per SMS, sondern einfach so nebenbei, irgendwie, irgendwo, tut mir leid, ich hab's mir anders überlegt;

die eigentliche bzw. entscheidende Frage ist doch nicht, muß dieser Krieg geführt werden

bzw. ist das überhaupt ein Krieg, also ein Angriffskrieg, oder verteidigen wir uns nur, wehren wir uns, weil 'wir' angegriffen wurden

bzw. wäre dieser Krieg, wenn wir ihn also wie und warum auch immer führen würden,
ein 'gerechter' (?) Krieg

- weil es irgend eine Gerechtigkeit für diesen und jeden anderen Krieg naturgemäß gar nicht geben kann ...,

sondern, die eigentliche bzw. entscheidende Frage ist :
wie verhält man sich jemandem gegenüber, dem man praktisch sein Leben, seine Existenz verdankt,

vor allem dann, wenn er sich in einer, ob nun nicht ganz unschuldig oder nicht schwierigen Situation befindet, und sich auch nicht gerade gegen einen selbst richtet ?

und wenn man damit durch die allgemein veränderte Friedens- und Sicherheitslage in der Welt letztlich auch die Interessen des eigenen Volkes wahren muß,

von den wirtschafts- und gesellschafts-politischen Problemen ganz zu schweigen,

und unabhängig von der Frage, ob man bei dieser Gelegenheit auch gleich etwas für die Verbreitung und Wahrung von Frieden, Freiheit, Demokratie und Menschenrechten oder gar des Christentums tun kann,

angesichts der Tatsache, daß wir als Demokraten wie als Christen doch eh z.Z. noch die Minderheit sind in dieser unserer großen weiten Welt;

was wollten wir denn tun, wenn alle Diktatoren dieser Welt sich zusammenschlössen
und zu uns sagten :

also streng genommen und im Sinne Eurer Demokratie sind 'wir' doch eigentlich die Mehrheit ! was wollt Ihr eigentlich ? Ihr macht jetzt mal schön, was 'wir' sagen !

der Vorwurf an diese sozialistische, so genannt sozial-demokratisch-grüne Bundesregierung ist kein geringerer als der,

daß sie die sich aus dieser Situation ergebenden Pflichten nicht übernimmt,
die sich aus ihrem Amt ergebende Verantwortung nicht trägt,

daß sie, im Gegenteil, systematisch das Volk nicht nur verarmt und verdummt,
sondern es auch völlig hilflos und schutzlos aussetzt, regelrecht verkommen läßt,

nicht mal wenigstens in einer behüteten Babyklappe reinschiebt.

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Irak - USA - und die deutsche BundesRegierung

Die Bundesregierung hat den USA praktisch die Freundschaft gekündigt, weil :
das Verhalten der US-Regierung z.B. im Zusammenhang mit ihren Aktivitäten bezüglich des Diktators Saddam Hussein sei rechtswidrig, völkerrechtswidrig;

unabhängig davon, daß man das aus anderen, besseren Gründen auch schon früher hätte tun können, theoretisch,

ist das Verhalten der Bundesregierung, z.B. im Zusammenhang mit ihrem Tun und insbesondere Unterlassen bezüglich einer sinnvollen und professionellen Wirtschafts- und Gesellschafts-Politik ... mindestens genau so rechtswidrig, verfassungswidrig,

inclusive eines Außenministers Joschka Fischer, der im Grunde genommen auch nichts anderes, geschweige denn etwas Besseres ist als, um in der neuesten Terminologie zu sprechen,

ein 'embedded Terrorist' ..., Steinewerfer, Polizistenprügler ...,

der dafür, daß er vorne mit dabei sein darf, seine ganzen Anliegen, Ideale, Prinzipien, Werte, Ziele ... verrät und, wenn's sein muß, auch seine Großmutter verkauft;

daran ändert, wie beim Kanzler et al, im Grundsätzlichen nichts, daß er hin und wieder auch ganz vernünftige Sätze sagt und sich überhaupt und an sich doch als ganz netter Typ und umgänglicher Mensch erweist,

im Gegenteil, das ist ja gerade der Trick, mit dem über diese Unberechenbarkeit und Gefährlichkeit hinweggetäuscht werden soll.


Paradox ist ...,

wenn ein Volk mit grünen Demokraten nicht auf einen grünen Zweig kommt

wenn ein Volk mit christlichen Demokraten nichts von der Nächstenliebe spürt

wenn ein Volk mit sozialen Demokraten belogen, betrogen und hintergangen wird

wenn ein Volk mit freien, liberalen Demokraten nach allen Regeln der Kunst
ver(spaß)gesellschaftet wird
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