Montag, 09 September 2002 | 38.37.252

23.37.252

es ist grotesk, welcher Aufwand betrieben wird, um ein paar Leute an die Spitze des Staates zu bringen, die, je mehr sie davon reden, mit Demokratie ..., Frieden ..., Freiheit ...
und Gerechtigkeit ... eigentlich gar nichts am Hut haben,
sondern im Grunde genommen nur an den Helm denken;



auf der Politischen Bühne nur Theater,
praktisch eigentlich nur Theater-Donner,
oder doch Theater - für Kanonen-Donner (?)

früher gab es Brot und Spiele,
    heute Currywurst und Talkshow;
früher wurde das Volk direkt ausgebeutet,
    heute bezahlt die Führung ihren Spaß aus Steuern;
früher wurde Gewalt unmittelbar und brutal von oben ausgeübt,
    heute wird sie praktisch im gleichen Maß und genauso unsin-nig indirekt und subtil ebenfalls von oben ausgeübt, aber die politische bzw., wie sie das nennt, demokratisch legitimierte Führung versucht hartnäckig und permanent dem Volk einzureden, sie ginge von unten, also vom Volke selbst aus;

der Primat der Politik vor dem Militär, der Primat des poli-tischen vor dem militärischen Handeln, macht doch nur Sinn, führt nur dann zu einem ‚sustainable development’ ...,
wenn diejenigen, die vordergründig dauernd den Primat der Politik beschwören, sich auch zu einem Primat des Geistes vor dem Schwachsinn bekennen, dem Primat seriöser politischer Absichten vor völlig unverantwortlicher Show.
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