Samstag, 30 November 2002 | 38.48.334

Anti-Semitismus - Philo-Semitismus

Dies ist eine m.E. richtige und wichtige Anmerkung unter Freunden:

die Frage ist doch, wie kann man halbwegs friedlich über die hier anstehenden Probleme diskutieren, ob nun mit Kritik oder ohne (?)

und wie kann man Lösungsansätze oder gar ganze Konzepte und Strategien etc. halbwegs sinnvoll und erfolgreich in Tun und Taten umsetzen (?)

die Diskussion kommt deshalb nicht voran, weil sie in vieler Hinsicht an Begriffsverwirrung leidet,

und die Aktivitäten zur Lösung des Problems an einer Verwechslung der adäquaten Mittel bzw. der Handhabe des adäquaten Werkzeugs;

Paul Spiegel sagt z.B. ebenso unbekümmert wie eben falsch,
die Angriffe auf Juden seien Angriffe auf unsere demokratische Ordnung;

Demokratie ist ein Prinzip, aber (noch) keine 'Ordnung' bzw., man könnte auch umgekehrt sagen: Demokratie, konsequent praktiziert, braucht doch gar keine (weitere)Ordnung, das ist doch gerade der Witz an der Sache !

andererseits haben wir eine Verfassung und eine sich daraus ergebende verfassungsmäßige Ordnung;

diese wiederum wird aber nicht mal von unserer eigenen Regierung bzw. von den sie im wesentlichen tragenden Parteien, also speziell von CDU und/oder SPD hergestellt

und auch der FDP, obwohl sie sich doch bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit als so genannte Rechtsstaatspartei und Hüterin der Verfassung apostrophiert,

ist die verfassungsmäßige Ordnung in diesem unserem Lande völlig schnuppe, sie will immer nur bestimmte Ziele für die Partei durchsetzen, je nachdem, was gerade aktuell ist ...,

- Besser verdienen, Steuern senken, 18%, ein Kanzlerkandidat oder so -

aber nie für die Verfassung oder gar für's Volk, geschweige denn für die Demokratie eintreten;

und tatsächlich haben aber auch die Juden, obwohl gerade die doch ein eigenständiges Interesse daran hätten, dazu bisher keinerlei Beitrag geleistet;


entsprechend verhält es sich mit der Verwechslung der Mittel und Wege und Werkzeuge etc.:

die Bibel, genauer gesagt das Alte Testament gibt es bekanntlich schon sehr lange;

aber spätestens seit es Medaillen gibt, weiß man, daß jede Medaille zwei Seiten hat, d.h. daß es zu allem, zu jeder Verhaltensweise ... auch eine Alternative gibt;

obwohl dieses 'den Feind bekämpfen und sich selbst schützen ...' immer groteskere und immer selbstzerstörerische Züge annimmt

- erstaunlicherweise gibt es selbst dazu eine Alternative, denn wir Deutsche beseitigen uns ja auch allmählich mehr oder weniger selbst bzw. sterben aus dadurch, daß Homosexualität inzwischen über die Gleichberechtigung hinaus regelrecht zum Kult wird und deshalb immer weniger Kinder gezeugt und geboren werden -

tun also speziell die Juden so, als gäbe es (dazu) keine Alternative;

mindestens so alt wie die Erkenntnis von den zwei Seiten der Medaille ist die Weisheit : wenn man einen Feind nicht besiegen kann, sollte man sich mit ihm verbünden;

m.a.W.: wenn man mit der Kriegserklärung offensichtlich nicht weiter kommt, und erst recht, wenn das als Negativ-Spirale immer weiter eskaliert und eine unbeherrschbare Eigendynamik entwickelt,

bleibt doch sinnvollerweise gar nichts anderes übrig, so lange es irgend wo noch einen Rest von Selbsterhaltungstrieb gibt,

es mal mit Waffenstillstand und Friedensangeboten zu versuchen;

es kann objektiv kein Zweifel daran bestehen, daß, wenn alles so weiter geht wie bisher, der Terrorismus nicht die einzige Bedrohung dieser globalen Gesellschaft bleiben wird.







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Freitag, 29 November 2002 | 38.48.333

Möllemann-Volks-Partei

Zwar keine 18%, aber immerhin 12% der Bundesbürger könnten sich jetzt schon vorstellen, eine von Möllemann geführte Partei zu wählen;

und dann könnte sich der Möllemann endlich (!) zum Bundeskanzlerkandidaten aufstellen lassen und es dem Westerwelle mal so richtig zeigen;

also im Ernst: es kann doch zunächst mal völlig dahingestellt bleiben, was aus Jürgen W. wird und/oder was der noch alles macht, wenn nicht gar anstellt, so lange man nicht weiß, ob er wirklich alle Tassen im Schrank hat - weil er das Problem nicht ist;

das Problem als solches ist doch die FDP als solche, die seit den Tagen, als sie das Abonnement auf die Regierungsbeteiligung verlor,

immer noch nicht begriffen hat, daß sie längst ihre (alte) Idendität verloren und auch seit dem keine sinnvolle neue
aufgebaut hat;

erklärt, aber eher gerade nicht entschuldigt wird das - geradezu unverzeihlich ist das - damit, daß auch die anderen Parteien mit der Abwendung von bzw. dem Mißbrauch der Verfassung

und der Hinwendung zum reinen Machtpoker nicht nur ihre Idendität zumindest verändert, sondern auch ihr Verhältnis zur Demokratie völlig verschoben haben;

wir stecken heute deshalb so tief in der Krise, weil unsere Parteien inzwischen weder klare Werte repräsentieren, seien sie nun christlich oder sozial oder liberal oder ökologisch,

noch die Absicht haben, eine demokratische bzw. verfassungsmäßige Ordnung in diesem unserem Lande herzustellen;

in diesem Sinne müßten also doch alle Parteien an sich arbeiten

- und ob speziell aus der FDP nochmal was wird, hängt weniger davon ab, wie groß der Beutel von Mölli ist und welche Sprünge er damit noch macht,

sondern wie lange Guido Westerwelle noch Parteivorsitzender ist und so lange eine Rückbesinnung der Partei auf die eigentlichen liberalen Werte

wie ein Heranarbeiten der Partei an die eigentlichen demokratischen Prinzipien blockiert.


' DER SCHWACHSINN DES TAGES IST ... '

mal wieder diese Veranstaltung im Bundesrat, als Beweis dafür, daß die Parteien eben nicht an der politischen Willensbildung 'mitwirken' ,

sondern sie mit allen nur möglichen Tricks gerade verhindern und immer nur ihre eigene Ordnung durchsetzen wollen.


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Donnerstag, 28 November 2002 | 38.48.332

Figaro Jürgen W. Möllemann

Obwohl er doch eigentlich gar nicht da ist,
ist er dennoch überall ..., hier ..., da ...;

man stelle sich das nur mal vor, daß dieser Kelch mit dem Flyer gerade so nochmal an der FDP vorüber gegangen wäre,

dann hätte Schwarz-Gelb die Wahl gewonnen und Mümmelmann wäre heute wirklich der Größte,

und wie der Westerwelle dann heute darüber reden würde ...;

statt dessen eiert er heute genau so rum wie seinerzeit, als es auf der Hand lag, als alle das gesehen und gesagt haben, daß das nicht gutgehen kann,

als es nötig gewesen wäre, als es noch rechtzeitig gewesen wäre,
den Möllemann in die Schranken zu weisen;

d.h.: der Mangel an Konsequenz im Programm wie im Verhalten, in der Führung der Partei, Art und Umfang der Führungsschwäche ... sind heute dieselben wie damals;

es hat sich nichts geändert, geschweige denn gebessert.


'DER SCHWACHSINN DES TAGES IST ...

daß dem deutschen Außenminister - der Innenminister ist auch nicht besser - angesichts des Anschlags in Mombasa immer wieder nur derselbe Standardsatz, diese ewig leere Worthülse einfällt:

'Das ist ein menschenverachtender Anschlag auf das friedliche Zusammenleben, wir verurteilen diesen Anschlag auf das Schärfste,
die Täter müssen zur Rechenschaft gezogen werden'

erstens hängen die Nürnberger keinen, sie hätten ihn denn,

und zweitens, und das ist doch das eigentlich Entscheidende:
wann versucht man denn mal mit Politik und mit Demokratie die Globalisierung auf eine Basis zu stellen, mit der alle wenigstens halbwegs leben können ?


'CETERUM CENSEO ...'

na, Sie wissen schon; carthaginem esse delendam; und mehr als zweitausend Jahre später treten wir immer noch auf derselben Stelle.



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Mittwoch, 27 November 2002 | 38.48.331

Das Paradoxe ..., das Schizophrene ... in der Politik

Jeden Tag geht es sichtbar in praktisch allen Politikbereichen ein Stück bergab, nimmt die Hilflosigkeit und Verzweiflung der gewissermaßen schweigenden Mehrheit zu,

die sich ebenso gutgläubig wie gutwillig an sich regieren lassen möchte, wenn es denn nur halbwegs professionell und verfassungsgemäß zugehen würde,

und zwar unabhängig von der Schicht, egal ob bescheidener Bürger bzw. Arbeit-Nehmer oder wohlhabender Manager bzw. Unter-Nehmer;

umgekehrt nimmt die Lust am Untergang jener Minderheit, die uns unbedingt politisch regieren und führen will, also jener ebenso hirnverbrannten wie kriminellen so genannten politischen Klasse, praktisch jeden Tag ein Stückchen zu,

und das erst recht, wo es jetzt ohnehin auf die Feste-und-Feiern-reiche Zeit zugeht mit Advent und Weihnachten, Jahresabschluß, Jahreswechsel, Jahresanfang ... und natürlich mit Fasching und Galas und Jubiläen
und was es sonst nicht alles noch zu feiern gibt;

kein Tag ohne große Reden, Preise verleihen, durch alle möglichen und unmöglichen Talkshows ziehen, Interviews geben, Party feiern ...
- bloß : Politik findet nicht statt;

das Paradoxe, das Schizophrene ... ist, daß, wie jetzt wieder bei der Staatsaktsparty in Hamburg, sich alle einig sind darin,

wie professionell, in diesem Falle also, aber ja nur beispielgebend, Rudolf Augstein seine Sache gemacht hat und was für ein großer Demokrat er war,

daß aber keiner derjenigen, die sich getroffen fühlen müßten, auch nur daran denkt, sich davon eventuell mal eine Scheibe abzuschneiden.


'Der Schwachsinn des Tages ist ...'

wenn der Sigmar Gabriel zur Vermögenssteuer z.B. sagt:
nein, ach iwo, wir wollen doch keine Steuern erheben,
wir wollen die Reichen nur 'bitten', absolut und selbstverständlich völlig freiwillig ... mehr zu zahlen.


'ceterum censeo ...'

ich weigere mich, mich von Schwachsinnigen und Kriminellen regieren zu lassen

und ich leiste Widerstand gegen diejenigen,

die es unternehmen, die verfassungsmäßige Ordnung zu beseitigen bzw.
- und das ist ja der eigentliche Trick der politischen Führung -

die gar nicht die Absicht haben, sie überhaupt erst mal herzustellen,

die den persönlichen Willen gar nicht haben, vielleicht nicht mal das dazu erforderliche Bewußtsein, so eine Art politischer Zurechnungsfähigkeit ...,

der politischen Willensbildung entsprechend das Land zu regieren, d.h. entsprechend der erkennbaren, durch Mitwirkung ausgedrückten oder sonst wohlverstandenen Interessenlage der (einzelnen) Bürger wie des (ganzen) Staates.
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Dienstag, 26 November 2002 | 38.48.330

STEP 21 - Jugend fordert - 'fairnetz' - 'fairlink'
'Die' Jugendinitiative für Toleranz und Verantwortung im Internet

Fast hört man die berufsmäßigen Schönredner in Politik und Verbänden wie üblich mit mehr oder weniger Überraschung in der Stimme schon wieder sagen:

'Die Jugend ist ja gar nicht so schlecht, wie immer angenommen oder gar behauptet wird'

- aber selbst das wäre in diesem Fall weit untertrieben: die sind richtig gut, die Mädels und Jungs, mit ihrem beispielhaften gesellschaftlichen Engagement;

in einer seit Anfang 2001 laufenden Aktion haben Jugendliche aus der ganzen Bundesrepublik regelrechte Pionierarbeit geleistet und die unterschiedlichsten Projektideen entwickelt,

die sich mit Fairness, Respekt, Toleranz und überhaupt dem verantwortlichen Umgang mit dem Medium Internet auseinander setzen,

unter spezieller Berücksichtigung der rechtsextremistischen Problematik, Rassismus, Antisemitismus, Gleichgültigkeit, Gewalt, Intoleranz, Menschenverachtung ... - bis hin zur Auseinandersetzung mit den so genannten 'Hass'-Seiten;

getragen, gefördert, flankiert und unterstützt ... wurden die Projekte von einer ganzen Reihe von Coaches und Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft, Kultur und Medien

sowie zahlreichen prominenten Persönlichkeiten wie insbesondere dem Schirmherrn der Initiative, Bundespräsident Johannes Rau,

dem die Ergebnisse dieser Arbeiten heute im Bellevue präsentiert und übergeben wurden, der dann auch den Klick zur feierlichen Online-Schaltung übernommen hat;

nach dieser gelungenen Vorstellung fragt man sich wieder mal umso mehr, warum diese in der Anlage des Menschen von seiner Geburt her offenbar vorhandenen positiven Eigenschaften wie die Begeisterung und das Engagement für 'das Wahre, Schöne, Gute ...' offensichtlich verloren gehen, sobald ein Mensch die politische Bühne betritt,

wieso immer wieder der Eindruck entsteht und sich hartnäckig hält, daß Politiker spätestens mit der Übernahme eines Mandats oder gar eines Amtes alle positiven Eigenschaften, soweit nicht anscheinend auch ihren Verstand an der Garderobe abgeben;

anders ausgedrückt: wenn es ganz normalen bzw. sogar jugendlichen Mitgliedern der Gesellschaft möglich ist, gewissermaßen als Amateure gesellschaftliche Aufgaben zu lösen,

warum ist es dann Politikern nicht möglich, politische Aufgaben professionell und verfassungsgemäß zu lösen, Schwierigkeiten zu meistern, Probleme zu knacken,

bzw., und abgesehen davon, daß Bürger, die aus eigener Initiative oder Zivilcourage, aus Begeisterung oder Unmut, vielleicht auch mit dem Mute der Verzweiflung etwas unternehmen, gelegentlich einen Preis erhalten

- soweit nicht gerade diejenigen auch noch die Preise bekommen, deren Aufgabe und Verpflichtung die Bearbeitung und Lösung bestimmter Angelegenheiten ohnehin wäre und die gerade dafür auch bezahlt werden -

warum also werden im politischen Tagesgeschäft

negative Entwicklungen, in diesem Falle also die Zunahme fremdenfeindlicher und gewaltverherrlichender oder gar terroristischer etc. Internetseiten, immer nur beklagt,

obwohl sie im Grunde genommen nur die Folge mangelnder positiver politisch gestalteter Anstöße, Bewegungen und Entwicklungen sind,

warum wird immer wieder praktisch nur allgemein darüber geredet, daß da etwas getan werden müßte bzw. daß also geächtet, verboten, bekämpft werden müßte,

obwohl doch durch die Menschheitsgeschichte inzwischen hinreichend bewiesen ist, daß Ächten, Verbieten, Bekämpfen etc. allein gar nichts bringt,

wenn man sich nicht mit denen, die sowas (aktiv) betreiben, irgendwie auseinandersetzt bzw. denen, die sich (passiv) dafür interessieren, ein besseres Angebot macht;

warum ist es gerade die politische Führung, die immer wieder nur beklagt und redet und appelliert und aufruft etc. zu allen möglichen Bündnissen und Pakten etc.,

und es bedürfe der Anstrengung aller Beteiligten etc.,

obwohl dann doch über konkrete Hilfsangebote elegant hinweg gesehen wird und Lösungsvorschläge behandelt werden, als sähe man vor lauter Bäumen den Wald nicht

und obwohl dank eines kaum noch zu überbietenden Nachrichten-, Informations- und Medienangebots weder über die Interessenlage und Wünsche des Volkes noch hinsichtlich der politischen Willensbildung irgend welche Zweifel bestehen können;

warum werden die so genannten Feinde der Freiheit, der Demokratie und der Menschenrechte bzw. -Würde zwar immer wieder beschworen,

wird aber nicht mal im eigenen Lande das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben an diesen Ansprüchen gemessen, diesem Standard entsprechend gestaltet, geschweige denn in europäischen oder gar globalen Dimensionen ?

der Festvortrag des Bundespräsidenten ließ diese Fragen wiederum völlig offen.
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Montag, 25 November 2002 | 38.48.329

Vermögenssteuer ?
oder Steuer des politischen Un-Vermögens ??

Die Wirtschaft läuft schlecht, und deshalb kommen zu wenig Steuern rein, um, u.a., den so genannten Sozialstaat zu finanzieren;

es ist einfach idiotisch, daß nun dauernd überlegt wird, wo kriegen wir das Geld für die Finanzierung des Sozialstaates her,

dieses schon für sich gesehen ebenso idiotischen wie, zumindest in der Interpretation der Sozialisten schlicht und einfach verfassungswidrigen Sozialstaates ...,

statt daß überlegt wird, was müssen wir tun, damit die Wirtschaft wieder läuft, bevor sie, angesichts der bereits angekündigten bzw. sich ankündigenden Streikwarnungen völlig lahmgelegt wird oder einfach zusammenbricht,

soweit sie sich nicht, angesichts der bereits angekündigten bzw. sich ankündigenden Abwanderungen und Pleiten einfach in Luft auflöst;

und die politische Elite bzw. Führung redet und redet und redet,

beim Jubiläum der Bundeszentrale für Politische Bildung,
bei der Talkshow von Sabine Christiansen
beim Staatsakt für Rudolf Augstein
bei der Bertelsmann-Stiftung

über große Demokraten ..., über starke Demokratie ... -

nur tun tut dann keiner was ! es ist grauenhaft !!
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Sonntag, 24 November 2002 | 38.47.328

Das Wort zum Sonntag

... oder das Wort zum Ende des Kirchenjahres bzw.: jetzt haben wir wirklich die Zeit 'zwischen den Jahren', denn das nächste Kirchenjahr fängt erst am kommenden Sonntag an;

wir leben in einem so genannten und aus unserer Sicht 'freien' Land;

Gott sei Dank, könnte man fast sagen, wenn man eben nicht gerade den Eindruck hätte, daß das dem Lieben Gott letztlich genau so egal zu sein scheint, wie vieles andere auch, wozu die BILD-Zeitung dann immer wieder schreibt:

wo ist oder wo war Gott ??

also z.B., daß nach wie vor immer weniger Leute, Gläubige, Suchende ... in die Kirche gehen bzw. immer mehr mit ihrer Kirche hadern und keine Steuern mehr zahlen wollen

und aus der Kirche austreten, was ja irgendwie auch wiederum paradox ist, jedenfalls, das scheint dem Lieben Gott völlig wurscht zu sein;

und erst recht natürlich, daß immer mehr Bürger mit der politischen Führung hadern und keine Steuern mehr zahlen und nicht mehr zur Wahl gehen

und am liebsten auswandern würden bzw. das nach Möglichkeit ja auch tun, was ja irgendwie wiederum auch verständlich ist,

und erst recht natürlich ein ähnliches Verhalten bei den Gewerkschaften ...;

Kirche, Parteien, Gewerkschaften ... bieten heutzutage dem allgemein interessierten Publikum nichts mehr, weswegen man aus Überzeugung eintreten könnte

und diejenigen, die heutzutage eintreten oder drin sind, oder in oder on etc. sind, tun/sind das aus völlig anderen Beweggründen,

weswegen die (Politik-) Verdrossenheit steigt, die (Wahl-) Beteiligung fällt, die (kirchliche, solidarische, gewerkschaftliche ...) Verbundenheit nimmt ab, wird immer geringer,

bei den (über vier Millionen Arbeitslosen ist sowas schon gar nicht erst vorhanden;

immerhin sagt ja nun auch Oskar Lafontaine, daß die politische Führung nicht nur völlig schwachsinnig ist, sondern uns geraden Wegs ins Verderben 'führt';

Vergleiche, ob nun historisch oder unhistorisch, liegen immer irgendwie und mehr oder weniger 'daneben', deswegen sind sie ja gerade nur das 'Gleiche' und nicht 'dasselbe';

und immer wenn Du denkst, es geht nicht mehr, dann kommt von irgendwo, nein, nicht ein Lichtlein her, sondern, in der modernen Geschichte, um nicht zu sagen Historie,

ein nicht auf den Kopf gefallenes Fräulein Köpf, und sagt: werft ihn raus, gebt ihm kein Stück Brot mehr, und so;

vielleicht sollte sie doch besser Köpf-Schröder heißen, bzw. das auch tun, oder so;

daß diese Eva damals, mit oder ohne Apfel, aber auch ausgerechnet 'Braun' heißen mußte, seine Liebingsfarbe, wenn nicht sein Lebenselexier; am Ende hat er sie nur deswegen, wie man so sagt, geliebt bzw. letztlich (auch) geheiratet.
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Samstag, 23 November 2002 | 38.47.327

Die Bundeszentrale für Politische Bildung wird 50

Selbstverständlich darf man da artige Komplimente machen, daran soll hier nicht das Geringste geschmälert werden;

die Frage ist nur, ob man's dabei belassen darf, ob man jetzt nicht sagen darf, gewissermaßen als höchstes Lob:

o.k., Ziel erreicht, was nun, wie geht's weiter; davon war aber in den Festansprachen natürlich nicht die Rede;

der Bundeszentrale für politische Bildung geht es im Grunde genommen umgekehrt wie der Bundesanstalt für Arbeit;

insbesondere der Herr Jagoda hatte vor nichts mehr Angst, als daß die Arbeitslosigkeit wirklich zurückgeht oder gar völlig beseitigt würde,

denn dann hätte er ja konsequenterweise selbst Leute entlassen, seine Behörde auflösen, seinen schönen Job aufgeben müssen;

genau das, was der Bundesanstalt (...) versagt bzw. also erspart blieb, hat die Bundeszentrale (...) aber erreicht:

der Bürger, das Volk ist in der Demokratie angekommen - ob allein durch die segensreiche Tätigkeit der Bundeszentrale (...) bleibe hier mal dahingestellt;

inzwischen haben wir praktisch eine massive, gegenteilige Entwicklung:

die politische 'Führung' selbst ver-hin-dert die weitere Demokratisierung unseres Gemeinwesens

und diejenigen, die sich die politische 'Bildung' (des Volkes) auf die Fahnen geschrieben haben,

tragen konsequent zur Ver-bil-dung des Volkes bei,

überbrücken dadurch die Legitimations- und Rechtfertigungs-Defizite derjenigen, denen es selbst unter den Bedingungen der Demokratie und einer der besten Verfassungen dieser Welt gelingt,

dem Volk die Herrschaft zu nehmen, die Macht an sich zu reißen und sie völlig verantwortungslos im Interesse ihres Machtrausches und Machtwahns zu nutzen,

dem Volk die Herstellung einer halbwegs verfassungsgemäßen Ordnung vorzuenthalten.

was fehlt, wäre also, daß die Bundeszentrale (...), die sich ihrer Unabhängigkeit rühmt,

endlich auch die politische Klasse und insbesondere die politische Führung lehrt:

Was ist Politik - und wie macht man das ? - bzw.:

Was ist Demokratie - und wie macht man das ?

Bürgerpreise und/oder Einheitspreise etc., deren eigenständiger Wert hier ebenfalls durch nichts geschmälert werden soll,

gehören dabei gleichwohl zu den Verlegenheitslösungen wie die Nebenjobs, die die Bundesanstalt für Arbeit mit der Zeit zunehmend an sich gezogen hatte, um über den Mißerfolg bei ihrer eigentlichen Aufgabe hinwegzutäuschen.
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Freitag, 22 November 2002 | 38.47.326

Deutsches Theater unter Denkmalschutz

Es müssen ja immer wieder neue Nebenkriegsschauplätze gefunden und erfunden werden, damit man vom Versagen in der Hauptsache, also insbesondere einer sinnvollen Wirtschafts- und Arbeitsmarkt-Politik, mit der ja alle Probleme ohne weiteres gelöst werden könnten, wirksam ablenken kann;

nach den Vorstellungen entsprechend interessierter Kreise soll also jetzt das deutsche Theater Weltkulturerbe der Menschheit werden, unter dem Schutz der UNESCO;

der Bundes-Presse-Ball betreut dann schon mal das Staatstheater, der CSU-Parteitag das Kasperle-Theater, usw.;

andererseits warnt Oskar Lafontaine vor dem National-Theater, die Globalisierungsgegner vor dem großen Welt-Theater, usw.;

aber: die SPD sperrt Herrn Lafontaine jetzt endgültig aus, wegen dessen Kritik an Herrn Schröder, was wiederum nur beweist, daß die SPD nicht nur völlig politik-unfähig, sondern auch kritik-unfähig ist;

wie schön ist es demgegenüber, mit irgendwelchen alten Tankern unbekümmert über die Weltmeere zu schippern, bis die Dinger irgendwann und irgendwo auseinanderbrechen, möglichst natürlich in der Nähe von wirtschaftlich und touristisch wertvollen Küsten;

da können Autofahrer, die, egal ob sie fahren oder parken, praktisch permanent überwacht und verfolgt werden, richtig neidisch werden.
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Donnerstag, 21 November 2002 | 38.47.325

TV-Verbot für Stefan Raab

Wieso denn nun wieder der Stefan ? ohne diese Art von Unterhaltung damit rechtfertigen zu wollen, aber: Verbote sind und bleiben nun mal der falsche Ansatzpunkt,

wenn man den generellen Niedergang der Kultur aufhalten und Mängel ausbessern oder ganze Defizite des politischen Handelns ausgleichen will;

Stefan Raab mag doch sein, wie er will, genau so wie die Damen und Herren Kollegen, aber die sind doch nicht das Problem;

das Problem sind, im Fernsehen ... wie im Sport ..., wie in der Politik (!!!) die Verantwortlichen, die glauben, mit solchen Veranstaltungen 'Quote machen' zu können

und sich regelrecht daran aufgeilen und glauben, immer auf einen Schelmen noch anderthalbe setzen zu können,

und selbst bei den größten Flops dann gerade erst richtig Lust bekommen ..., und gar nicht daran denken, sich auf verantwortliches politisches Handeln zu besinnen.
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Mittwoch, 20 November 2002 | 38.47.324

Wunderwaffe ? - oder 'einen an der Waffel' ??

Bei Clementine war's mal so, dass nicht nur alles sauber wurde, sondern 'rein',

das heisst: Sauberkeit bekam zusaetzlich eine qualitative Komponente;

bei der Superwunderwaffe Clement laeuft's jetzt genau umgekehrt:

aus dem, was bisher noch halbwegs verfassungsgemaess laeuft, werden jetzt die Reste von Demokratie und Menschenrechten herausgewaschen,

das heisst, es tritt sowohl qualitativ als auch quantitativ eine Verschlechterung ein;

wir, das Volk, die Demokratie, die Wirtschaft, der 'soziale (!) Staat' (und nicht der Sozialstaat !!) brauchen professionelle und verfassungsgemaesse politische Fuehrung !!!

was wir nicht brauchen, sind Allianzen, Buendnisse, (public/private) Partnerschaften, Staatsvertraege und/oder was auch immer sich der politische Schwachsinn einfallen laesst, um seine Haut und seine Pfruende etc. zu retten,

weil das letztlich alles Vertraege zu Lasten Dritter sind,

zu Lasten des Volks, der Demokratie, der Wirtschaft, des ... Staates,

das heisst, zu Lasten derer, 'fuer' die das angeblich immer gemacht wird

und gegen die die Politik immer ruecksichtloser und verantwortungsloser vorgeht.
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Dienstag, 19 November 2002 | 38.47.323

Deutscher Arbeitgebertag 2002

Eine fuer sich gesehen voellig klare und brauchbare Veranstaltung, aber,

es ist zum junge Hund(t)e kriegen:

was nuetzen denn aller gute Wille und alle guten Vorschlaege (u.a.) aus der Wirtschaft ...,

wenn die politische Fuehrung schlicht und einfach zu bloed ist, das ueberhaupt zu verstehen, zu begreifen, worum es eigentlich geht ...,

geschweige denn, das auch praktisch umzusetzen.
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Montag, 18 November 2002 | 38.47.322

Qualität ... in der Politik

Unsere Ärzte wie überhaupt das gesamte im Gesundheits- bzw. Krankheits- und Pflegedienst, in Forschung und Lehre etc. tätige Personal

übertreffen sich immer wieder selbst, in ihren Leistungen wie in ihrem Engagement und in ihrem guten Willen,

unangemessene und ungerechte Bezahlung zu ertragen sowie die Unfähigkeit der Politik, diesen nicht enden wollenden Unsinn speziell in der Gesundheitspolitik,

dieses weder marktwirtschaftlich noch sozialpolitisch vertretbare (Volks)Gesundheitsmanagement,

und all das immer wieder durch Begeisterung für den Job und für die Aufgabe auszugleichen, das Beste daraus zu machen,

und dann kommt Ulla Schmidt und sagt:
unser Problem ist nicht das Geld, sondern die Qualität !??

'wenn' es irgendwo mit der Qualität nicht stimmt, dann ist das geradezu ausschließlich in der Politik der Fall, in der politischen Klasse bzw. beim politischen Personal,

und es ist gerade heute wiedermal praktisch unfaßbar, wie doch eigentlich so gestandene Leute wie die Mitglieder der Bundespressekonferenz immer wieder so hingebungsvoll

den Worten von Kanzler und Finanzminister einerseits und der Reaktion der Oppositionsführung andererseits lauschen - es sei denn, man geht davon aus, daß die auch nicht alle Tassen im Schrank haben;

auch Untersuchungsausschüsse ersetzen keine Politik, keine politische Führung und schon gar nicht politisches Controlling.
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Sonntag, 17 November 2002 | 38.46.321

'Das' Angebot ... zur Legislaturperiode

Es kommt ja immer wieder vor: jemand sieht, z.B. - obwohl er 'nicht' Medizin studiert, sich aber irgendwie und irgend wo eine abgeschlossene Halbbildung zugelegt hat -

seine große Berufung darin, Arzt zu spielen, läßt sich, z.B., eine chicque Praxis einrichten und legt los ...;

objekiv ist das bisher noch selten lange gut gegangen, und subjektiv ist das strafbar;

die spannende Frage ist nur: warum gilt das, was im Grunde genommen für jeden halbwegs vernünftigen Beruf gilt,

u.a. also für Ärzte, die im Schnitt nur in begrenztem Umfang (Krankheiten bzw. Gesundheit ...) für eine begrenzte Anzahl von Patienten bzw. Bürgern ... verantwortlich sind,

nicht auch und erst recht für Politiker, die im Grunde genommen für alles und für alle verantwortlich sind, alle Bürger und Mitbürger, das ganze Volk, die ganze Bevölkerung,

inclusive seiner touristischen, nachbarschaftlichen, europäischen, globalen ... Beziehungen, eben 'politisch' verantwortlich ???

wieso kann jeder Abiturient - bzw.: nicht mal das ist ja erforderlich - 'beschließen' Politiker zu werden und wird dann uneingeschränkt und ungehindert, soweit nicht gar noch gefördert, ohne gefordert zu werden, auf die Menschheit losgelassen ???

um die hier offensichtlich bestehende Lücke zu füllen, biete ich für unsere obersten Verfassungsorgane Seminare an, u.a. zu den Themen:

Was ist Politik - und wie macht man das ?
Was ist Demokratie - und wie macht man das ?

sowie, speziell für George W. Bush, Wladimir Putin und Ariel Sharon in Bezug auf Irak, Tschetschenien, Palästina ... - die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit:

Was ist Friede - und wie macht man das ?

sowie, speziell für unsere katholischen und evangelischen Kirchenfürsten:

Was ist eigentlich Glaube und Religion ... unter den Bedingungen einer Verfassung ?

weitere Seminare und Einzelheiten auf Anfrage.
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Samstag, 16 November 2002 | 38.46.320

Diät für's Volk - Diäten für Politiker

Verdienen unsere Politiker zuviel ?

an dieser Frage zeigt sich, wie verquer und völlig an der Sache vorbei die politische Diskussion geführt wird, in dieser Sache wie auch ganz generell;

das 'Problem' (!) ist doch gar nicht, ob unsere Politiker zuviel verdienen, sondern daß sie nicht das leisten, wofür sie bezahlt werden;

höhere Diäten würden also das Mißverhältnis zwischen Bezahlung und Leistung nur noch vergrößern,

genauso wie 'deshalb' (!) nicht einzusehen ist, den Politikern mehr Steuergeld zur Verfügung zu stellen, weil das ebenfalls das Mißverhältnis zwischen der Lösung der Probleme und der (Ein)Lösung reiner Wahlversprechen nur noch vergrößern würde.
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Freitag, 15 November 2002 | 38.46.319

Eminem - Eminent - Eminenz

'Der Schwachsinn des Tages ist ...'

wenn der Bundespräsident, nebst Gattin (!), sowas wie die Kälte-Notübernachtung der Berliner Stadtmission besucht und Suppe austeilt,

statt seinem CEO die Kelle über'n Kopp zu hauen und darauf zu bestehen, daß der die Suppe auslöffelt, die er uns eingebrockt hat, daß er endlich professionell und verfassungsgemäß Politik macht;

das ist eben genau dieser scheinheilige, leutselige, infantile, vielleicht natürlich auch senile, einerseits sozialistische, andererseits aber auch angeblich christliche Schwachsinn,

der uns immer weiter ins Chaos treibt, wenn das nicht endlich gestoppt wird, z.B. mit Hilfe des Bundesverfassungsgerichts;

und dieses unsinnige Gerede von 'Krise' macht die Sache auch nicht besser;

wir, das Volk, haben doch keine Krise ! was für eine Krise soll denn das sein ?

wenn ein Auto im Graben landet oder um den Baum gewickelt wird, weil der hinter'm Steuer nicht fahren kann oder überhaupt völlig unter Drogen steht und fahruntüchtig ist, oder so, dann hat doch das Auto keine Krise !

wir haben laut Verfassung eine Demokratie, werden aber nicht von Demokraten regiert, sondern von einigen wenigen, ebenso machtbesessenen wie verantwortungslosen Geistes- und/oder Gemütskranken bzw. Kriminellen,

die sich hartnäckig weigern, professionell und verfassungsgemäß Politik zu machen bzw. politisch zu führen,

obwohl sie speziell dafür gewählt, ernannt, vereidigt und bezahlt werden,

und darin von einer kleinen Schicht von vergleichsweise starken und unabhängigen und auf ihre Weise ebenso selbst- wie machtbewußten und veratwortungslosen Leuten in den Medien und in der Wirtschaft - s. 'Vierte und Fünfte Gewalt' - getragen und gestützt bzw. 'gefördert und - in verfassungwidriger, systemwidriger Weise - gefordert' werden ;

wir kommen so lange nicht weiter, wie angebliche Herrschaftsrechte - s. diese so genannte 'demokratische Legitimation' ... - wenn's darauf ankommt dann doch immer wieder über die Menschenrechte gestellt werden.
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Donnerstag, 14 November 2002 | 38.46.318

Haushaltsdebatte im Bundestag

Himmel, Arsch und Zwirn, diese im Einzelfall mehr oder weniger Geisteskranken, Gemütskranken und/oder Kriminellen reden da wieder im Bundestag und reden, egal, ob Regierung oder Opposition, als wären sie auf einem anderen Stern, völlig abgehoben und weltfremd, fremd jedenfalls 'dieser' Welt und ihren Realitäten, die uns, das Volk, und das was uns zusammenhält, unsere Wirtschaft, also die Substanz unseres Staates, nach allen Regeln der Kunst aufreiben;

entsprechend relativiert besteht überhaupt kein Unterschied zwischen der Regierung Saddam Hussein und der Regierung Gerhard Schröder:

hier wie dort leidet ebenso unvertretbar wie unnötig das Volk und die Wirtschaft unter der politischen Führung, unter Borniertheit, Ignoranz, Arroganz, Ideologie und Größenwahn etc.,

weil die Lust am Untergang offensichtlich wieder mal größer ist, als Verpflichtung und Verantwortung, dem politischen Auftrag entsprechend eine verfassungsmäßige Ordnung herzustellen.
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Mittwoch, 13 November 2002 | 38.46.317

Zukunft Deutschland

Was für ein Tag !?

Sachverständigenrat, Steuerschätzung, Defizitverfahren etc.,

Regierung wie Opposition überbieten sich in ihren schwachsinnigen Kommentaren, Interpretationen, neuen Prognosen, Versprechungen ...

- und niemand bietet dem Einhalt; es ist grauenhaft;

ich weigere mich, mich von Geistes- und/oder GemütsKranken
regieren zu lassen, ich leiste Widerstand !
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Dienstag, 12 November 2002 | 38.46.316

USA ... Bush ... Freundschaft ...

Die Originalität unserer Politiker kennt vor allem dann keine Grenzen, wenn es darum geht, aus grundsätzlich falsch laufenden Vorgängen und Entwicklungen wenigstens all das herauszuquetschen, was sich noch irgendwie zu Showeffekten mißbrauchen läßt;

in diese Rubrik gehört z.B. der Vorschlag von Wolfgang Gerhardt, Johannes Rau möge den George Dabbelju Bush zum Staatsbesuch einladen;

aus den unterschiedlichsten Gründen wird Herr Rau das schon nicht tun, u.a., weil er seinem Parteifreund Gerhard mit Sicherheit weder in die Arme, geschweige denn in den Rücken fallen will

und eben gerade nichts dabei (emp)findet, ihm in die Hände zu fallen;

m.a.W.: auch hier ist der Bundespräsident Teil des Problems - und nicht der Lösung;

außerdem, man stelle sich das mal illustriert vor: George W. Bush sitzt mehr oder weniger bis an die Zähne bewaffnet in seinem Bunker und überlegt ...,

wie er mal wieder die Welt und nicht zuletzt gerade auch wieder uns von einem gewissen Saddam Hitler - oder heißt er Adolf Hussein ? - befreien kann, und wann er nun am besten 'Attacke!' ruft, und so,

da klingelt das Telefon und jemand fragt, ob er nicht sich doch lieber mal ein paar Tage in Deutschland erholen will von all dem Streß:

der Mann fällt ja rückwärts vom Hocker vor Lachen und bricht sich am Ende noch das Genick, und das fehlte uns jetzt gerade noch.

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Montag, 11 November 2002 | 38.46.315

C D U - Parteitag in Hannover

Unbegreiflich, diese Demonstration der Hilflosigkeit, der Einfallslosigkeit, der Dummheit, der Infantilität, der Naivität, des Schwachsinns ...;

wenn die CDU überhaupt jemals wieder auf einen 'grünen Zweig' kommen will, muß sie nicht nur analysieren, warum sie die Wahl 2002 verloren hat,

sondern und vor allem auch, warum sie die Wahl 1998 verloren
und daraus inzwischen nichts gelernt, geschweige den irgendwelche Konsequenzen gezogen hätte;

diese Art Veranstaltung ist jedenfalls nicht geeignet, an die so genannte Macht zu kommen, und schon gar nicht, wirklich bessere Politik zu machen;

objektiv besteht danach wiederum kein Zweifel daran, daß die Opposition noch unfähiger ist, als die Regierung.
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Donnerstag, 07 November 2002 | 38.45.311

ceterum censeo ... - z.B. Bundeswehr

Im Zusammenhang mit der Bundeswehr wird gerne die Anmerkung gemacht: 'bedingt einsatzbereit';

ohne diesen Spruch 'wie der Herr, so's Gescherr' nun gleich überstrapazieren zu wollen, aber:

genau so ist es eben mit dieser Bundesregierung im allgemeinen und dem Kanzler im besonderen auch,

und zwar nicht nur bedingt einsatzbereit, sondern und vor allem auch:

bedingt demokratisch bzw. generell verfassungsgemäß legitimiert !

wobei aus den unterschiedlichsten Gründen dahingestellt bleiben kann, ob oder inwieweit die Regierung quasi demokratisch eingesetzt worden, ins Amt gekommen ist:

das, wie sie jetzt tatsächlich regiert, entscheidet und handelt ..., hat jedenfalls mit ihrer verfassungsmäßigen Legitimation überhaupt nichts zu tun.
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Mittwoch, 06 November 2002 | 38.45.310

ceterum censeo ...

es ist grauenhaft, es schreit zum Himmel bzw.: ich schreie es also zum Himmel, to who it may hear, wenn nicht to whom it may concern :

diese politische Klasse und speziell die politische Führung, die sind noch zu blöd, um halbwegs intelligent kriminell zu sein, das sind schlicht und einfach nur 'Arschlöcher ...'; Verzeihung.
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Dienstag, 05 November 2002 | 38.45.309

Der Schwachsinn des Tages ...
- bzw. schlicht und einfach kriminell ist ...

wenn (z.B.) Franz Müntefering unter den gegebenen Umständen, d.h. wo wir so tief in der Scheiße stecken, wie es tiefer kaum noch gehen kann, wo wir hier insbesondere den geistigen Notstand ausrufen müßten und die Regierung praktisch nur noch mit Notverordnungen arbeitet,

der Opposition vorwirft, sie würde nur mit Prognosen bzw. Prophezeiungen arbeiten, und zwar mit pessimistischen,

dem dann als Argument aber auch nur Prognosen bzw. Prophezeiungen entgegenstellt, nur eben optimistische.


Regelrechter Schwachsinn pur ... sind dann Fragen wie:
'Ist der Sozialstaat noch zu retten ? oder ist er schon am Ende, ist gar das Modell Deutschland überhaupt am Ende ?'

eine sinnvolle (Weiter)Entwicklung des so genannten Sozialstaates kann doch nur sein, ihn zu überwinden,

d.h. nur das Streben nach Überwindung des Sozialstaates
kann zu dieser so genannten sozialen Gerechtigkeit führen;

unsere politische Führung hat Begriff und Inhalt dieses Sozialstaates inzwischen derart pervertiert, daß die zweifelhafte Bedeutung dieses Sozialstaates heutzutage nur noch darin besteht, denjenigen, die unbedingt an die Macht wollen, zum Mißbrauch einer so genannten demokratischen Legitimation zu dienen.
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Montag, 04 November 2002 | 38.45.308

Demokratie und ... Schwachsinn ...

'Der Schwachsinn des Tages ist ...'

daß die SPD praktisch die verfassungsmäßige Ordnung beseitigt - und dann sagt: das muß die Demokratie aushalten (???)

'ceterum censeo ...'

ich weigere mich, mich von Schwachsinnigen und/oder Kriminellen regieren zu lassen - ich leiste Widerstand !
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Freitag, 01 November 2002 | 38.44.305

Der Schwachsinn der Legislaturperiode ist ...

... wenn der Kanzler immer wieder sagt: 'Fragen wir uns, was jede und jeder Einzelne von uns dazu beitragen kann, daß was geht ...'

obwohl unser größtes und wahrscheinlich überhaupt einziges Problem doch gerade ist, daß die politische Führung nicht willens, bereit und in der Lage ist,

genau diesen allgemeinen Verfassungsgrundsatz, nämlich die Mitwirkung des Volkes bei der politischen Willensbildung anzuerkennen, zu registrieren und entsprechend zu handeln,

bzw. speziell und wenigstens, zumindest ... die Mitwirkung der (anderen) Parteien dabei in halbwegs sinnvoller und verfassungsgemäßer Art und Weise zuzulassen,

unabhängig davon, daß das für Angela et coll. nicht minder gilt als für Gerhard et coll.
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