Donnerstag, 31 Oktober 2002 | 38.44.304

Angela Merkel ... - Gerhard Schröder ...

Wir sind, quantitativ, ein so kleines und überschaubares Land, und, qualitativ, ein so großes und hervorragendes Land

- geistig gesehen eigentlich ein Land, wenn nicht 'das' Land der unbegrenzeten Möglichkeiten ... -

daß einfach nicht einzusehen ist, warum wir uns nicht unserer Verfassung gemäß verhalten, in unserem eigenen Interesse wie im Interesse anderer ...,

Nachbarn und Freunde, von denen wir uns umzingelt sind, wie auch sonstiges Dritter - der Rest der Welt dürfte uns als Weltmeister im Reisen ja zumindest nicht ganz unbekannt sein;

es kann objektiv kein Zweifel daran bestehen, wenn man jetzt aktuell wieder das Erlebnis der Regierungs- bzw. der Oppositions-Erklärung nimmt,

daß Gerhard Schröder und Angela Merkel, in diesem Sinne also gewissermaßen unser aller Vater und Mutter,

nicht das bringen, was Vater und Mutter in einer so genannten 'intakten Familie' leisten,

und auch weder die neue Familien-Ministerin noch ihr altes Äquivalent bei der Opposition dazu einen innovativen Beitrag schaffen.


'ceterum censeo ...'

ich weigere mich, mich von Geisteskranken und/oder Kriminellen regieren zu lassen ... - ich leiste Widerstand !


'Der Schwachsinn des Tages ist ...'

wenn der Bundeskanzler sagt: 'Wir lassen nicht rütteln am Primat der Politik ...'

obwohl doch objektiv kein Zweiel daran bestehen kann, daß Politik gar nicht stattfindet bzw. das was da gemacht wird, gar keine Politik ist,

zumindest keine adäquate, sinnvolle, professionelle und verfassungsgemäße Politik,

sondern irgend welcher hirnverbrannter ideo-logischer und/oder völlig un-logischer Schwachsinn, Fun, Show, Jux und Dollerei - wenn nicht Ausdruck völlig verantwortungsloser, krimineller Energie.
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Mittwoch, 30 Oktober 2002 | 38.44.303

Angela Merkel ... vs. Angela Ermakowa ...

Wie es kommt, daß Gerhard Schröder die Regierung erklärt, das versteht man ja noch;

aber warum muß Angela Merkel die Opposition erklären ?? fand sich da niemand mehr, mit dem sich das bei einem gemütlichen Frühstück nochmal hätte bereden lassen ??

Parteivorsitzende ist doch so ein schöner und wichtiger Job;
warum will sie nun unbedingt auch noch Fraktionsvorsitzende spielen ??

nun hat sie also zugeschlagen und vollmundig Gift und Galle gespuckt, und es drängt sich die Frage auf:

Was haben Angela Ermakowa und Angela Merkel gemeinsam, abgesehen vom Vornamen natürlich, bzw.: wo sind die Unterschiede ??

Beide hatten den Mund voll, aber :
Ermakowa hat was daraus gemacht, was lebt und wächst und blüht und gedeiht ...,
Merkel verbreitet nur leere Luftblasen, nicht mal blühende Landschaften ...;

die Union ist in dieser Form nicht mal oppositionsfähig, geschweige denn regierungsfähig;


'ceterum censeo ...'

ich weigere mich, mich von Geisteskranken und/oder Kriminellen regieren zu lassen - ich leiste Widerstand;

ich weigere mich, das einfach so hinzunehmen, daß es mit diesem Riesenapparat an politischer Führung sowie administrativer bzw. bürokratischer und speziell auch ministerial-bürokratischer Verwaltung nicht möglich sein soll,

Land und Volk adäquat, sinnvoll, professionell und verfassungsgemäß, d.h. insbesondere demokratisch zu regieren.
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Dienstag, 29 Oktober 2002 | 38.44.302

Regierungserklärung ... - Politischer Offenbarungseid ...

Der Gipfel des Schwachsinns ist ... ,

wenn per Regierungserklärung praktisch die verfassungsmäßige Ordnung beseitigt wird,

und der Kanzler dann sagt: wir werden das aber sozial gerecht gestalten;

diese so genannte Regierungserklärung ist so ziemlich das Hirnverbrannteste und/oder Kriminellste, was die deutsche Politik seit 1949 gesehen bzw. gehört hat,

das ist nicht nur rhetorisch in Worte gefaßter, sondern de facto in (geistigen) Beton gegossener, hirnverbrannter ideologischer Dilettantismus,

das ist Staatsterror wie beim Geiseldrama in Moskau,

die Regierung hält das eigene Volk als Geiseln und versucht, die selbst verursachten und verschuldeten Probleme mit brachialer Gewalt zu lösen

und vergast mehr oder weniger das ganze Land nach dem Prinzip: 'die meisten werden's wohl überleben, die anderen konnten wir nicht retten ...';

es ist, als würden wir uns endgültig selbst für Auschwitz bestrafen und amtlich verordneten, kollektiven Selbstmord begehen,

nicht zuletzt, weil auch die Opposition offensichtlich nicht in der Lage ist, diesem unsinnigen Treiben Einhalt zu gebieten und die Alternativen aufzugreifen bzw. zu praktizieren;

es ist einfach grauenhaft.


'ceterum censeo ...'

ich weigere mich, zu akzeptieren, daß es mit diesem Riesenapparat an politischer Führung und bürokratischer Verwaltung nicht möglich sein soll, das Land professionell und verfassungsgemäß zu regieren;

ich leiste Widerstand !
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Sonntag, 27 Oktober 2002 | 38.43.300

Terror ... - Demokratie ...

Mit dem Terror bzw. den Terroristen ist es, entsprechend relativiert, wie mit Behinderungen bzw. Behinderten :

es ist inzwischen anerkannt: Behinderte 'sind' nicht behindert, sondern sie 'werden' behindert;

entsprechend ... sind auch Terroristen eben nicht einfach Terroristen, sondern sie werden, und zwar auch nicht einfach so, sondern mit aller Kraft und Macht, ganz bewußt und gezielt und ebenso absichtlich wie absichtsvoll zu Terroristen gemacht;

es ist doch grotesk, daß ausgerechnet diejenigen, die glauben, sie hätten die Demokratie erfunden oder zumindest gepachtet,

einem zunehmenden, eskalierenden, globalen Terrorismus gegenübersehen;

objektiv kann kein Zweifel daran bestehen, daß sich darin ein grandioses Mißverständnis, wenn eben nicht ein vorsätzlicher Mißbrauch der Demokratie offenbart;

die entscheidende Ursache für den Terrorismus liegt darin,
daß die Machthaber der so genannten Demokratien, also der Länder, in denen doch eigentlich und angeblich das Volk herrschen soll,

über eine eigenwillige Definition des Begriffes 'Volk' bestimmte Teile dieses Volks von der Herrschaft ausschließen wollen

- und das ist, in der ganzen Menschheitsgeschichte, noch nie gut gegangen.
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ALDI , BILD , Christiansen , Gottschalk etc.

Was haben die miteinander gemeinsam ??
- also, das ist ungefähr so :

wenn ALDI immer höhere Umsätze und auch Gewinne dabei macht, dann beweist das nur, daß immer mehr Menschen derart (materiell) verarmen, daß sie sich die besseren Läden bzw. die höherpreisigen Produkte nicht mehr leisten können;

wenn (und soweit) Thomas Gottschalk als Deutschlands bester Entertainer gilt, dann beweist das nur, daß immer mehr Menschen derart geistig verarmen, daß sie sich auf diesem Niveau gut unterhalten fühlen;

naja, und BILD bzw. Sabine Christiansen liegen irgendwo dazwischen.


Es geht nun mal in der Politik nicht um die Sache, sondern es geht, wie eh und je, um die Macht, soweit es nur irgend geht versteckt hinter fun & show,

und es geht nicht um eine sinnvolle, sachliche Diskussion
mit dem Ziel, Probleme zu lösen, Mißstände zu beseitigen ...,

sondern es geht um den so genannten politischen Streit, also um den Streit an und für sich, zur Selbst-Beschäftigung wenn nicht Selbst-Therapie, l'art pour l'art;

kein Wunder, daß die Minister für Kunst und Kultur bei dieser schizophrenen Situation da immer wieder passen.
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Donnerstag, 24 Oktober 2002 | 38.43.297

AIDS ... - Demokratie ...

Wieso wird eigentlich dauernd wie wild Politik gemacht, angeblich ..., for fun ..., for show ... - und trotzdem wird dauernd alles immer schlimmer ?

das ist so aehnlich wie mit AIDS - when the body's defenses are missing ..., Acquired Immuno Deficiency Syndrom;

uns im westlichen Deutschland wurde ja die Demokratie noch mehr oder weniger geschenkt, eigentlich mehr aufgedrueckt, aufgestempelt, aufgezwungen ...,

so etwa wie: also Ihr nehmt das jetzt, und wir bleiben so lange, bis wir den Eindruck haben, dass Ihr das gefressen habt ...

waehrend, unsere Schwestern und Brueder im Osten, die haben sich die Demokratie ja richtig geholt, 'erworben', akquiriert;

fuer den Osten koennte man AIDS also eigentlich auch uebersetzen mit 'Acquired InGerman Democracy System, oder so;

aber prompt, also spontan, hat sich der Osten dann auch gleich infiziert an dem seinerzeit im Westen bereits grassierenden Immuno Deficiency Syndrom;

wir hatten ja bereits die Demokratie ..., aber mit der Souveraenitaet haben uns dann erst die Amis ... verlassen, dann alle guten Geister und inzwischen anscheinend auch der Liebe Gott;

es gibt einerseits, offensichtlich, objektiv, keinerlei positive Demokratie-Stabilisierungskraefte,

waehrend andererseits nicht nur mit aller Kraft, sondern mit allen Kraeften, von allen Seiten ... unsere Demokratie de-stabilisiert, die verfassungsmaessige Ordnung beseitigt

bzw. mit aller Gewalt versucht wird, sie gar nicht erst herzustellen ...,

d.h., die Kontrollmechanismen funktionieren nicht, die Abwehrmechanismen sind nicht intakt, und zwar eben die koerpereigenen (!),

Gefahr droht nicht von links oder rechts, geschweige denn von unten ...,

die Gefahr droht, wiedermal (!!) von oben, die politische Fuehrung selbst macht uns, dem Volk, wie im ersten, zweiten und dritten Reich das Leben schwer, die Demokratie kaputt, die Wirtschaft bankrott.


'ceterum censeo ...'
ich weigere mich, mich von Geisteskranken und Kriminellen regieren zu lassen; ich leiste Widerstand.
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Der Schwachsinn des Tages ...

Allein offiziell hat Möllemann der FDP mehrere hundert-tausend Mark (...) gespendet:
da wird allmählich klar, warum der Mann mit den allerfeinsten Glacé-Handschuhen angefaßt wird.
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Mittwoch, 23 Oktober 2002 | 38.43.296

Liebe ist ... - Demokratie ...

Liebe ist ..., was eine Familie so zusammenhält, daß alle halbwegs glücklich und zufrieden sind;

Demokratie ist ..., was eine Gesellschaft zusammenhält auf einem Niveau, das objektiv in seinen Ansätzen, Bemühungen und Strukturen der verfassungsmäßigen Ordnung entspricht

und nicht irgend einer beliebigen Ordnung, wie sie sich irgend eine Partei vorstellt, die gerade an der Regierung ist,

geschweige denn, was mehrere Parteien in Abhängigkeit von einander sich da so zusammenkochen

und was in seiner Beliebigkeit auch kaum noch zu variieren, geschweige denn zu übertreffen ist, je nachdem, ob und wo diese Partei im Einzelfall mit den Grünen, den Liberalen, den Sozialisten oder gar den Konservativen und Christen koaliert - soweit sie sich selbst als mehr oder weniger unchristlich präsentiert.


'ceterum censeo ...'

ich weigere mich, mich von Geisteskranken und/oder Kriminellen regieren zu lassen.


Schwachsinn des Tages ist ...,

wenn dauernd wie wild Politik gemacht wird, das heißt, eigentlich 'für' Wirtschaft und Gesellschaft adäquate Arbeits- und Lebensbedingungen werden sollen

und dann das Nachlassen des Wirtschafts- und Bevölkerungs-wachstums

und das Steigen der Arbeitslosigkeit und der Probleme für das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben

nur noch Gegenstand von Hoch-und-immer-Höher-Rechnungen ist

und niemand es wahrhaben will, daß das nur an dieser hirnverbrannten Art und Weise liegt, wie Politik gemacht wird.
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Dienstag, 22 Oktober 2002 | 38.43.295

Die neue Bundesregierung - der alte Schlamassel

Für einen Moment wurde der Atem angehalten, vielleicht (!!) nicht gerade der Weltgeschichte, aber doch zumindest unserer deutschen wie auch der europäischen Geschichte,

inlusive unserer Beziehungen zu den USA und über diesen link dann eben doch praktisch die ganze Welt, von den Anstrengungen und Bemühungen um die so genannte Globalisierung also ganz abgesehen;

jetzt nimmt der Supertanker wieder Fahrt auf, volle Kraft voraus, auf dem falschen Kurs, mit dem falschen Fahrplan, mit der bereits bestehenden Schlagseite,

mit dieser von allen guten Geistern und dem Lieben Gott verlassenen Regierungs-Mannschaft einerseits,

aber auch einer völlig desorientierten und praktisch neben sich stehenden Opposition andererseits;

jetzt haben sie sich erstmal alle wieder darauf geeinigt, die verfassungsmäßige Ordnung zu beseitigen bzw. sie 'mit aller Kraft' gar nicht erst herzustellen,

weil, dann hat man die Beseitigung schon mal gespart, wo doch jetzt an allem und überall gespart werden muß und niemand und nichts davon verschont bleiben soll;

jetzt beginnt die Show wieder von vorn, diese 'Schauen wir mal, dann werden wir's schon sehen Show',

statt 'denken - dann wird uns sicher auch was Vernünftiges einfallen'

oder 'hingucken - dann geht uns sicher auch ein Licht auf'

oder wirklich einfach handeln, statt endlos zu diskutieren und zu streiten und aneinander vorbei zu reden, weil kaum einer noch alle Tassen im Schrank hat.


'ceterum censeo ...'

ich weigere mich, mich von Geisteskranken regieren zu lassen, von Perversen oder sonst in ihren inneren, sexuellen und äußeren, sozialen Beziehungen Gestörten,

die ihre Minderwertigkeitskomplexe unbedingt in der Politik
und/oder im Showgeschäft austoben wollen.


Der Schwachsinn des Tages:

'Wir richten uns auf eine vierjährige Oppositionszeit ein';
- das waren noch Zeiten, als es (wenigstens) noch hieß: wir werden die Regierung jagen'
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FDP und Grüne, Möllemann, Roth, Kuhn

Jetzt hat sich angeblich der Möllemann selbst in die Luft gesprengt, und die Grünen haben angeblich eine Krise;

realistisch gesehen ist es jedoch so, daß das Phänomen Möllemann eben kein Einzelfall ist, sondern ein gruppendynamischer Effekt;

d.h.: nicht (nur) Möllemann, sondern die (gesamte) FDP ist in der Krise, und es ist Ausdruck dieses unbeschreiblichen Realitätsdefizits bzw. Verlustes,

daß man glaubt, nun alle Schuld auf Möllemann schieben zu können - und im übrigen sei alles in Ordnung;

demgegenüber ist es bei den Grünen genau umgekehrt: die Partei als solche ist völlig in Ordnung, aber ein paar Leute an der Spitze wollen das nicht wahrhaben

und wollen partout, wie bei der SPD, diese Schwanz-wackelt -mit-dem-Hund-Attitude durchziehen;

d.h.: nicht die Partei, sondern die paar Leute an der Spitze sind in der Krise und es ist Ausdruck dieses unbeschreiblichen Defizits/Verlustes an Demokratie-Verständnis ,

daß man immer wieder glaubt, die Partei als Wahlverein mißbrauchen zu können,

und wenn das Wahlergebnis nicht stimmt, der Partei dafür die Schuld zuschieben zu können,

wie, konsequenterweise, bei den allgemeinen Wahlen, dem sogenannten 'Wähler'.
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Montag, 21 Oktober 2002 | 38.43.294

Soziale Gerechtigkeit

Schwachsinn ist ...

wenn einer antritt, um für soziale Gerechtigkeit Politik zu machen ..., und dann sagt: Ihr wißt ja, wir müssen 'sparen' (?) und wir müssen dabei auch diejenigen 'belasten' (?), die es nicht so dicke haben.
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Samstag, 19 Oktober 2002 | 38.42.292

Parteitag der Grünen / Manfred Stolpe / Widerstand

Weiter Trennung von (Partei)Amt und (demokratischem) Mandat ?
Wenn's drauf ankommt, lieber das Mandat als das Amt ...!!

Das zeigt doch auch gerade wieder nur, wie schizophren und/oder völlig hirnverbrannt diese Leute sind, daß es ihnen eben nicht um die Sache geht, sondern nur um den Job;

wo soll da jemals sinnvolle und verantwortliche, professionelle und verfassungsgemäße Politik herkommen ??

es war schon immer so, daß diejenigen, die an der Macht waren, den Sinn im Kampf um diese Macht darin gesehen haben,
das Volk für dumm verkaufen, ausbeuten und ausnutzen,

eine natürliche Entwicklung durch ihre eigene Borniertheit verhindern, für sich selbst sorgen und andere unterwerfen zu können,

und haben, im Kampf um diese Macht und mangels anderer wirksamer Methoden ihre Gegner nach Möglichkeit einfach umgebracht;

entsprechend wurden sie vom Volk gehaßt und lebten gefährlich;

inzwischen haben genau diese Leute ein effizienteres Mittel entdeckt, eben die Demokratie !

das heißt: das Volk wird heutzutage nicht mehr einfach nur für dumm verkauft, ausgebeutet und ausgenutzt,

sondern es soll jetzt auch noch diejenigen selbst 'wählen',
die sie für dumm verkaufen, ausbeuten und ausnutzen, neudeutsch 'Verarschung';

im übrigen werden diese Leute aber auch nach wie vor vom Volk gehaßt, neudeutsch 'Politikverdrossenheit', und leben entsprechend gefährlich; es geht nicht ohne Bodyguards;

eine seltsame Auffassung von Demokratie ist das !


'Der Schwachsinn des Tages'
wenn einer antritt 'für' den Aufbau Ost .. und dann sagt:
aber wenn gespart werden muß, wird sich auch der Osten dem nicht verschließen.


'ceterum censeo ...'
ich weigere mich, mich von Geisteskranken regieren zu lassen; ich leiste Widerstand !
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Freitag, 18 Oktober 2002 | 38.42.291

Ausstellungs-Tipps

'Der Akt in der Kunst des 20. Jahrhunderts'
ab 26. Oktober bis 26. Januar 2003
Kunsthalle in Bremen

wer nicht ganz so weit fahren will: ein paar interessante Akte gibt es, u.a., auch in der 'Galerie der 100 gerahmten Objekte' - 10119 Berlin, Tor-Straße 40 IV - Besichtigung jederzeit nach Vereinbarung - Telefon 0175 24 46 486
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23.42.291

Jede Menge Abgeordnete ziehen jetzt ganz neu zum erstenmal in den Bundestag ein und setzen sich dann erstmal ganz brav auf die Hinterbänke,

d.h. Abgeordnete, die nicht nur 'bar jeder Vernunft' sind, sondern vor allem auch völlig frei und unbelastet von irgendwelcher politischen Bildung,

die noch völlig unverbildet wie Kanonenfutter den Fraktionszwängen zum seit Jahrzehnten eingeübten und praktizierten Mißbrauch in die Hände und zum Opfer fallen,

und die nun auch alles Mögliche im Sinn haben, insbesondere natürlich den Kampf ums eigene Dasein,

auf keinen Fall aber, professionell und verfassungsgemäß
Politik zu machen.

* * *

Der Schwachsinn des Tages ist ...

wenn der Abgeordnete Michael Glos, nach der Wahl und zum so genannten Wahlbetrug der alten bzw. neuen Regierung z.B. sagt: 'Der Wähler müsse sich das merken' - bis zur nächsten Wahl, in vier Jahren, ...;

'Der Wähler' - wer oder was ist das eigentlich, dieses dauernd zitierte und bemühte Phantom aus der Phantasie der Gewählten, das es sonst nirgendwo gibt, jedenfalls nicht in der Verfassung.
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Donnerstag, 17 Oktober 2002 | 38.42.290

23.42.290

Das soll nun also ein adäquates, zeitgemäßes Regierungsprogramm sein und die optimale Mannschaft, das Staats-Schiff zu steuern;

ich weigere mich demgegenüber schlicht und einfach, mich von Geisteskranken regieren zu lassen nach einem Programm, das nicht mal pro forma über das Niveau eines völlig untauglichen Versuchs hinaus kommt;

es darf doch irgendwie nicht wahr sein, daß die Parteien bzw. im Grunde genommen nur einige wenige Führungsfiguren glauben, sie könnten grad tun und lassen, was sie wollen;

obwohl permanent wie wild Politik gemacht wird, kommen wir in den Sachfragen nicht nur nicht weiter, sondern fallen immer weiter zurück;

es gibt also objektiv weder sinnvolle, kontinuierliche Sacharbeit noch Personalentwicklung, keine brauchbaren Assistenten, Stellvertreter, Ersatzleute, Nachfolger ...,

nur Kindergarten, Sandkasten, Spielwiese, Show und Irrenhaus.
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Mittwoch, 16 Oktober 2002 | 38.42.289

23.42.289

Koalitionsvertrag ... - nun ist es wiedermal vollbracht,

diese Körperverletzung, diese Paralysierung des Volkes, der Gesellschaft im allgemeinen und der Wirtschaft, des Arbeitsmarktes im besonderen,

dieser glatte Rechtsbruch, diese Verhinderung und Beseitigung der verfassungsmäßigen Ordnung,

dieses Verbrechen der faktisch Herrschenden an der Bevölkerung, an der Demokratie, an der Verfassung,

dieser Ausdruck und Beweis nicht nur völliger Unfähigkeit, sondern hochgradigen Schwachsinns ...;

also z.B. der wahrscheinlich dickste Brocken, dieser so genannte Super-Minister: Wirtschaft bzw. Unter-nehmer
und Beschäftigung bzw. Arbeit-nehmer sind in ihrer Struktur zwei völlig unterschiedliche Persönlichkeiten,

die jede für sich eigenständige Interessen haben, die aber zusammen zu einer (Wert)'Schöpfung' in der Lage sind, wie eine Frau und ein Mann, wenn sie Kinder machen;

Wirtschafts- und Arbeits-Ministerium zusammenzulegen ist also ungefähr genauso hirnrissig, wie eine Frau und einen Mann zusammenklonen zu wollen,

und auf diese Art und Weise die Wirtschaft beleben und die Arbeitslosigkeit beseitigen zu wollen, dürfte noch unmöglicher sein, als die Quadratur des Kreises.
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23.42.288

CDU, CSU und FDP wollen das so genannte Pairing-Abkommen aufkündigen, und die SPD nennt das prompt unkollegial und unfair;

es kann dahingestellt bleiben, aus welchen edlen oder wahrscheinlich doch eher unedlen Motiven heraus sich die Opposition zu einem solchen Vorgehen entschließen könnte

- so ganz hat man sich ja noch nicht festgelegt, weil man noch nicht sicher ist, ob man damit nicht mehr riskiert als man gewinnen könnte;

objektiv kann jedoch kein Zweifel daran bestehen, daß dieses Pairing-Abkommen glatt verfassungswidrig ist,

daß es Teil jener Bemühungen ist, mit denen es die Parteien im allgemeinen und die Führungsgremien im besonderen 'unternehmen, die verfassungsmäßige Ordnung zu beseitigen'

bzw., sie nach Möglichkeit gar nicht erst herzustellen, sie 'mit aller Kraft' zu verhindern

und regelrecht abgehoben, wie auf einer Umlaufbahn um die Erde bzw. also um das Volk herum ein eigenständiges Leben zu führen, nach eigenen Regeln ein Spiel zu treiben ...,

egal wie dreckig es dem Volk auf der Erde geht;

laut Verfassung soll das Volk, im Gegensatz zu anderen Herrschaftsformen, seine Interessen selbst wahrnehmen bzw. eben diese Staatsgewalt durch Wahlen ... 'ausüben';

statt dessen mißbrauchen die Parteien diese Wahlen als eine durch nichts belegte sogenannte demokratische Legitimation,
im eigenen Interesse tun und lassen zu können, was ihnen in ihrer ideologischen Borniertheit alles so einfällt;

es wäre daher zu wünschen, daß mit dem freiwilligen Verzicht auf dieses Pairing-Abkommen zu einem wirklich demokratischen Verfassungsverständnis übergeleitet wird,

dem dann die Kündigung ähnlicher, noch weitaus gravierender
'Abkommen' unverzüglich folgen sollten, wie u.a. z.B. der Unions-Vertrag bzw., last but not least, der gerade anstehende Koalitions-Vertrag.
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23.42.287

Bei der PDS ist z.Z. alles möglich: die einfache, sogenannte innere Kündigung, die qualifizierte Aufkündigung der Zusammenarbeit mit der Vorsitzenden, der gezielte Rausschmiß, der freiwillige Parteiaustritt, der Übertritt zu anderen Parteien, die Gründung einer neuen Partei links von der SPD, wenn nicht gar die Auflösung der alten ganz linken PDS;

das Problem an diesen Selbstauflösungstendenzen der PDS ist nicht, daß die führenden Leute offensichtlich nicht in der Lage sind, Parteiarbeit und Aufbau nach innen zu leisten, der Partei halbwegs sinnvolle Strukturen, Inhalte und Ziele zu geben,

sondern, daß die anderen Parteien offensichtlich wiederum nicht in der Lage sind, dieses Potential an unternehmungslustigen politischen Talenten wie an Ausdruck und Teil der politischen Willensbildung in ihre eigenen Reihen zu integrieren

und damit den Fall PDS von dieser Seite her zu lösen bw. einen nenneswerten Beitrag zur nach wie vor mehr oder weniger hilflos angestrebten Einheit zu leisten, dem Ziel 'Wir sind ein Volk'.
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Dienstag, 15 Oktober 2002 | 38.42.288

23.41.285

Die meisten Vorurteile, die wir Deutsche gegenüber anderen Völkern haben, sind inzwischen vielfach widerlegt oder überholt;
weder widerlegt, geschweige denn überholt sind dagegen weitverbreitete Vorurteile der anderen gegenüber uns, im Gegenteil,
bestimmte Vorurteile werden, gewissermaßen passend dazu, eher mehr denn je bestätigt und bekräftigt, z.B. wir würden uns mit bürokratischer Gründlichkeit und provinzieller Borniertheit letztlich immer wieder selbst im Wege stehen:

während die Veranlagung, grundsätzlich qualitativ hochwertige, originelle und kreative Leistungen zu erbringen, im Volke nach wie vor durchaus drinsteckt,

werden wir mit der gleichen, fast kriegsfolgenähnlichen Konsequenz von unserer politischen Führung wiedermal mit aller Kraft à la 'Made in Germany' gegen die Wand gefahren,

wobei ausgerechnet diese Führung dann bei passenden Gelegenheiten immer wieder ihrem Erstaunen darüber Ausdruck gibt, was trotz allem alles noch drinsteckt in diesem unserem Volk:
'ach, die sind ja gar nicht so politikverdrossen, so unsolidarisch, so faul ... wie wir immer dachten' - und prompt wird die Schraube beim Volk noch weiter angezogen, wird das Volk mißbraucht und ausgequetscht,

statt sich selbst auf professionellere, verfassungsgemäßere, demokratischere Art und Weise des politischen Handelns zu besinnen.
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Samstag, 12 Oktober 2002 | 38.41.285

23.41.284

Die Koalitionsverhandlungen, aber auch das Unionsgeplänkel
als quasi-Oppositionsformierung - von der FDP spricht man ja schon fast nicht mehr, und von der PDS schon gar nicht -
findet statt, als wären das reine Sandkasten- oder Planspiele, als gäbe es das alles in Wirklichkeit gar nicht, die Arbeitslosigkeit, die Bildungsmisere, den Bevölkerungsrückgang, den Börsencrash etc. bis hin zu den Verteidigungs-, Wirtschafts- und Zuwanderungsproblemen,

als habe das alles nur den einen Zweck: die Stichworte abzugeben für die Diskussionsforen und Streitgespräche

bzw. für die Kampf-, Macht- und Proporz- etc. Spielchen
von Leuten, die zwar 'in die Politik gehen', aber gar nicht daran denken,

dann auch wirklich professionell und verfassungsgemäß Politik zu machen.
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Donnerstag, 10 Oktober 2002 | 38.41.283

23.41.283

Michel Friedman soll jetzt die Interessen der europäischen Juden wahrnehmen;
es könnte sein, daß wir u.a. deshalb nicht weiterkommen, weil Interessen immer nur 'wahrgenommen' werden, aber niemand den Interessen wirklich dient.
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23.41.282

Wann hört dieser Kinderkram bloß mal auf ? Immer wieder Politik nach der Art, wie sich das kleine Fritzchen die große Politik vorstellt :

je mehr von einem modernen Deutschland, von einem modernen Staat, von moderner Politik die Rede ist, desto mehr werden die Koalitionsverhandlungen bestimmt von ideologischer Borniertheit, bürokratischer Verklemmtheit, von provinzieller Beschränkung, wenn nicht von geistiger Verwirrung; vorwärts - in die Steinzeit !

die verfassungsmäßigen, orgnisatorischen und finanziellen
Strukturen , die dazu dienen sollen, die Wünsche und Interessen des Volkes, der Bürger politisch zu gestalten,

werden mißbraucht für das kleinliche Gerangel um Pöstchen, um Beschäftigung, um Versorgung von Leuten, die im Grunde genommen auch nur deswegen 'in die olitik gehen';

der Bürger als Kunde existiert nicht, und der Bürger als Inhaber von Macht und Gewalt, als Herrscher, vor dem sich Politik und Bürokratie verbeugen, schon gar nicht;

daß wir in unserer Zeit alles, was wir tun, über Wirtschaft definieren müssen, wird einfach nicht wahrgenommen,

daß wir, obwohl und nachdem wir nur noch von Freunden umzingelt sind, uns zunehmend nicht nur einer Verteidigungssituation, sondern einer geradezu existenziellen Bedrohung gegenübersehen, wird einfach ignoriert;

statt dessen wird zu einem der Hauptziele erklärt, daß wir unseren Kindern eine intakte Umwelt hinterlassen müßten

und dabei völlig übersehen, daß das nur Sinn macht, wenn wir noch dazu kommen, auch tatsächlich Kinder zu hinterlassen;

de facto wird aber Politik derart hirnverbrannt gemacht,
daß die Wirtschaft die Arbeitsplätze wegrationalisiert,
die Bürokratie den Bürger, die Kirchen die Gläubigen etc.
- und alle zusammen den Menschen als solchen,

von völlig idiotischen Kriegen und dem Hunger in der Welt also ganz zu schweigen,

aber: wir sind ja soo modern !
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Dienstag, 08 Oktober 2002 | 38.41.281

23.41.281

Wolfgang Clement soll Super-Minister für Wirtschaft und Arbeit werden ! das schlägt wiedermal dem Faß den Boden in die Krone !

nach dem 'deutschen Weg' eine weitere 'Lösung', die für nichts anderes gut ist, als vom eigentlichen Problem abzulenken;

und eine typische SPD-Lösung: statt ein altes Loch zu schließen, wird irgendwo anders ein neues Loch, um eben nicht zu sagen 'ein Faß aufgemacht', damit das mit dem alten Loch nicht mehr so auffällt;

diese Variante sozialdemokratischer Hilflosigkeit ist weder von der Sache her noch von der Person her akzeptabel, geschweige denn vom Preis;

damit wird die Herstellung, der Betrieb eines adäquaten Arbeitsmarktes sowie die Entwicklung und Implementierung einer sinnvollen eigenständigen Politik 'für' diesen 'Markt' praktisch von vornherein schon wieder für vier Jahre weiter blockiert, wenn nichts passiert,

bzw., schlimmer noch: der Riesentanker wird, volle Kraft voraus und von einem sogenannten 'knallharten Macher' wieder und weiter in die falsche Richtung geschickt;

und was dabei an sinnvoller, professioneller, verfassungsgemäßer Wirtschaftspolitik herauskommen soll, steht irgendwo in den Sternen.
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Montag, 07 Oktober 2002 | 38.41.280

23.41.280

Gerade nochmal die Kurve gekriegt mit dem Oktoberfest; der Vollständigkeit halber muß man die Wirtschaftspolitik auch mal aus der Perspektive eines Bierzeltes studieren,



inclusive natürlich der Wein- und Sekt-Zelte, der Café-und Mineralwaser-Zelte sowie der Enten, Fisch, Hähnchen, Hammel, Käfer, Ochsen, Schotten und Schützen- etc. Bratereien (so ungefähr jedenfalls);

nicht mehr die Kurve gekriegt hat jetzt Jürgen W. Möllemann;
nun sind Herz-Rhythmus-Störungen eine ernste Sache; deshalb soll hier auch nicht gescherzt oder gar spekuliert werden darüber, ob das nun vielleicht auch wieder nur Theater bzw. evtl. welche Art von Theater ist; also wirklich Gute Besserung, lieber Herr Möllemann;

das Problem sind ja auch nicht die 99% Show, die uns da nun möglicherweise erspart bleiben, sondern dieses eine Körnchen Wahrheit, das in jeder Sache steckt und das uns nun, zumindest vorläufig, vorenthalten bleibt; nicht nur der Person, sondern auch der Sache wegen sollte man also hoffen.
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Sonntag, 06 Oktober 2002 | 38.40.279

23.40.279

Bundespräsident Johannes Rau
Bundestagspräsident Wolfgang Thierse
Bundeskanzler Gerhard Schröder
Bundesverfassungsgerichtspräsident Hans-Jürgen Papier
Bundesratspräsident Klaus Wowereit

Sehr geehrte Herren,

für die Kapitäne von Schiffen oder Flugzeugen wie für die 'Kapitäne der Landstraße' etc. gelten ganz bestimmte
Betriebs- und Bedienungs-Anweisungen bzw. Verhaltens- und Verkehrs-Regeln;

das ist im Prinzip für die Führung unseres Staats-Schiffs nicht anders; die diesbezüglichen Regeln und Anweisungen ergeben sich aus unserer Verfassung;

'Der Aufschwung läßt auf sich warten - So geht's nicht weiter - Warum versagt der Staat ?' - das sind nur einige der Schlagzeilen und Schlagworte aus den Zeitungen und Reden der letzten Tage, auch aus Ihren eigenen;

ich gehe daher davon aus, daß die dem zugrunde liegende Situation von Ihnen auch nicht bestritten wird;

seit 1994 mache ich allgemein durch meine journalistischen und publizistischen Aktivitäten, insbesondere aber auch Sie persönlich in Gesprächen bzw. schriftlich und vor allem auch in mehreren Verfassungsbeschwerden darauf aufmerksam,

daß wir in diese Situation nicht deshalb geraten sind, weil irgendwelche Rezepte und/oder Konzepte etc. fehlten oder dieses besser oder schlechter sei als jenes,

sondern weil Sie ganz persönlich,
sehr geehrte Herren 'Kapitäne',
sich nicht an die spezifischen Anweisungen und Regeln unserer Verfassung halten

- ohne daß Sie bisher auf meine Hinweise und Vorschläge, meine Angebote zur Beratung und Hilfe etc. eingegangen wären,

obwohl meine Einschätzung und Bewertung der Lage durch die Entwicklung in mehrfacher Hinsicht bereits bestätigt wurde

und obwohl Sie doch selbst bei jeder passenden Gelegenheit auch dazu aufrufen: wer was weiß, soll sich melden, wer mitwirken will, soll kommen, etc.;


für die bevorstehende Regierungsbildung biete ich meine Kenntnisse und Erfahrungen daher unverdrossen und gern erneut an;


ich kündige hierdurch aber auch ausdrücklich den nach Artikel 20 des Grundgesetzes vorgesehenen Widerstand an,


wenn Sie es weiterhin offensichtlich als Ihre vornehmste politische Aufgabe ansehen, die Herstellung der verfassungsmäßigen Ordnung bzw. eines verfassungsgemäßen Zustandes in diesem unserem Lande nach besten Kräften zu hintertreiben

bzw. es weiterhin 'unternehmen', das bißchen, das sich trotzdem immer mal wieder ergibt, das sich das Volk, sowohl als Träger wie als Gegenstand von Verfassung und Demokratie, mehr oder weniger gegen Ihren Willen immer mal wieder erkämpft, konsequent zu beseitigen,

en gros wie en detail, d.h. bezogen auf Gesamtdeutschland und seine Einbindung in auswärtige, europäische, internationale bzw. globale Gegebenheiten und Verpflichtungen

wie unter besonderer Berücksichtigung auch der inneren Angelegenheiten, z.B. des sog. 'Aufbau Ost' sowie anderer pflege- und entwicklungsbedürftiger, innenpolitischer Aspekte,


wenn der Bundeskanzler wiederum die Kabinettsbildungskompetenz in nicht verfassungsgemäßer, d.h. dem Sinn und Inhalt der Verfassung entsprechender Form wahrnimmt und wiederum Minister zur Ernennung vorschlägt, die ihre Unfähigkeit, die elementarsten Angelegenheiten und Interessen, geschweige denn Wünsche des Volkes, der Gesellschaft, der Wirtschaft, des Staates ... zu regeln, bereits über Gebühr dargelegt und bewiesen haben,


wenn der Bundespräsident wiederum und widerspruchslos bereits erwiesenermaßen unqualifizierte und gleichwohl vorgeschlagene Minister einfach wieder so ernennt,


wenn der Bundestagspräsident wiederum und widerspruchslos solcherart vorgeschlagene und ernannte Minister einfach wieder so vereidigt,


wenn der Bundesverfassungsgerichtspräsident wiederum und widerspruchslos diesem rechts- und verfassungswidrigen Treiben einfach so zusieht,

statt sich auch mal darauf zu besinnen, daß in seinem Amt, in seiner Funktion als Bewahrer, Hüter und Treuhänder der Verfassung

die Aufgabe nicht nur ist, die Verfassung, gewissermaßen negativ, quantitativ, ständig auf ihre formale und bürokratische Belastbarkeit und Einschränkungen bzw. Begrenzungen hin zu prüfen,

sondern auch sicherzustellen, daß positive, qualitative Interpretationen und Entwicklungsmöglichkeiten erkannt und genutzt werden, bereits erreichte Standards weiter verbessert und kultiviert werden und wir vor allem nicht hinter bereits erreichte Standards wieder zurückgeworfen werden,


wenn der Bundesratspräsident wiederum und widerspruchslos
diesem nicht nur rechts- und verfassungswidrigen, sondern auch unprofessionellen, unernsten und unseriösen Treiben einfach so zusieht,

statt sich, in seinem Amt, in seiner Doppel-Funktion als eine Art geschäftsführender Aufsichtsrat dieses Staates auch mal darauf zu besinnen,

daß der Fisch zwar vom Kopf her stinkt, aber nur von seiner Basis her wachsen, blühen und gedeihen, sich entwickeln bzw. gegebenfalls auch wieder gesunden und stärken kann,

daß also ohne verfassungsgemäße und professionelle Arbeit in den Ländern und Kommunen auch im Bund oder gar darüber hinaus nichts wachsen, blühen und gedeihen ... kann,

nicht mal Landschaften, wie sich jetzt gerade ebenso leidvoll wie katastrophal gezeigt hat, und obwohl die doch der Liebe Gott von allein wachsen, blühen und gedeihen läßt,


wenn die bevorstehende Regierungs-Erklärung wiederum sich nicht nur als 'Unternehmung zur Beseitigung ...' bzw. als völlig untaugliches Mittel zur Herstellung einer verfassungsmäßigen Ordnung herausstellt,

sondern als regelrechter Angriff, als 'Kriegs-Erklärung' (!) an Verfassung und Demokratie und in diesem Sinne an das Volk;

ich grüße Sie herzlich
und in aller Hochachtung,

Eugen Möller-Vogt
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Samstag, 05 Oktober 2002 | 38.40.278

23.40.278

'Der Aufschwung läßt auf sich warten' - (fast) keine Rede eines Politikers ohne diesen Satz, kein Produkt der Medien ohne diese Schlagzeile;

in ihrem Glauben an den Aufschwung will sich die Politik offensichtlich auf keinen Fall irre machen lassen; es geht nicht mehr darum, irgend etwas Sinnvolles zu unternehmen, sondern nur noch darum, ganz fest zu glauben,

wie jener Mann, der mit seinem Koffer an der Straßenecke steht und auf die Frage 'Wohin des Wegs ?' antwortet : ich will nach Amsterdam ! - Ja, wie denn, mit Auto, Zug oder Flug ? - Nö, sagt der Mann, ich glaube ganz fest daran, daß die Erde sich dreht, und nun warte ich, bis Amsterdam hier vorbeikommt.

Entsprechend : 'Warum versagt der Staat ?' - Und wenn das noch so oft wiederholt und damit das Volk für dumm verkauft wird und anscheinend ebenso absichtlich wie absichtsvoll in die Niederungen völliger Verblödung gezogen werden soll,

ändert das nichts daran, daß es nicht 'der Staat' ist, der versagt, sondern eben die gewaltengeteilte politische Führung, inclusive jener sogenannten 'Vierten Gewalt', die diesen Unsinn pausenlos verbreitet.

Und noch 'Das Wort zum Sonntag' :

Seit kurzem gibt es zwei neue Bibel-TV-Sender; damit wird sich das Angebot an Talk-Shows, durch die unsere Spitzenpolitiker mit der Zeit immer wieder durchgeschleust werden, nochmals um rund 10% erhöhen;

wir haben also praktisch eine neue Dreieinigkeit oder eine dreifache Einfaltigkeit, denn alle drei sind sich ja darin einig: there's no business like show-business; ersetzte bisher die Show nur die Politik, durchdringt sie jetzt zunehmend auch den Glauben. Wer glaubt, wird selig.
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Freitag, 04 Oktober 2002 | 38.40.277

23.40.277

Leben ist schön ! - Ich habe gerade Blut gespendet;
Spenden Sie doch auch mal, z.B. beim Deutschen Roten Kreuz;
Termine, Informationen ... unter www.DRK.de
Telefon 0800-11-949-11
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Donnerstag, 03 Oktober 2002 | 38.40.276

23.40.276

Tag der Deutschen Einheit - das ist wie Muttertag !
das ganze Jahr über wäre Gelegenheit bzw. wäre es eben auch nötig, wäre es unbedingt notwendig, an der Einheit zu arbeiten bzw. Politik für diese Einheit zu machen,

aber: wo kämen wir denn da hin ? da müßte man sich ja an die Verfassung halten oder zumindest an bestimmte Versprechen ...

und wozu das Alles, wenn das Volk bzw. wenn Mutter auch so das ganze Jahr über arbeitet und schuftet und sich abrackert ...,

wozu das alles, wenn es anscheinend reicht, daß man einmal im Jahr alles das aufzählt oder auch einfach endlos wiederholt, was man eigentlich im abgelaufenen Jahr tun wollte und warum das nun wieder nicht geklappt hat

und wenn es anscheinend reicht, daß man immer wieder und immer dreister einfach nur irgendwelche Versprechen abgibt

oder einfach aufzählt und auflistet, was man in der kommenden Zeit nun aber wirklich tun will und auch tun werde, weil es ja getan werden muß ...,

wenn es anscheinend reicht, daß statt sinnvoller, professioneller und verfassungsgemäßer Politik

die offizielle und die offiziöse Staatsmacht sich selbst feiert, daß es ihr wiederum ein Jahr lang gelungen ist,

an Verfassung und Demokratie vorbei das Volk nach allen Regeln der Kunst für dumm zu verkaufen und an der Nase herum zu führen und auszubeuten ..., und sich selbst eine schöne Zeit zu machen, die Lust auf immer noch mehr von diesem Unsinn macht;

der Tag der Deutschen Einheit wird zunehmend zum Tag von immer mehr und immer größerer Unterschiede, zum Tag der Traurigkeit und Verzweiflung, zum Tag des sozialen, geistigen und kulturellen Zusammenbruchs, wenn nicht der Katastrophe

und das läßt sich auf Dauer auch nicht durch immer wieder neue und spektakulärere Show-Veranstaltungen und, zudem noch mehr oder weniger bezahlte Festredner überspielen
oder verdecken.
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Mittwoch, 02 Oktober 2002 | 38.40.275

23.40.275

Aus die Maus bzw. der Traum, die Trauben zu hoch, der 'nach oben offene' Himmel zu weit - das Treppchen zu kurz - oder doch der Kandidat selbst ? entscheidend dürfte doch sein, daß CDU/CSU selbst zu kurz gedacht haben bzw. immer noch denken:

das einzige und eigentliche Problem ist doch, daß diese Leute - zwei Seiten einer Medaille - sich immer wieder selbst im Wege stehen und/oder sich gegenseitig blockieren,

anscheinend völlig blind sind und/oder sich nicht sehen wollen und auch die Realitäten nicht sehen geschweige denn ihnen ins Auge sehen wollen

und dabei als personifizierte Introvertiertheit immer nur an sich selbst denken, sich selbst der Nächste sind, den es angeblich zu lieben gilt;

wem und/oder was nützt es, wenn Helmut Markwort immer sagt: 'Fakten, Fakten, Fakten - und an die Leser denken', wenn es offensichtlich niemand gibt, der an Politik denkt,
an Verfassung, Demokratie und Menschenrechte ... (?) - es sei denn wiederum nur nach 'Methode Papagai';

das nützt möglicherweise dem Focus, aber wo bleiben 'Wohl des Volkes, Schaden wenden, Nutzen mehren, Grundgesetz wahren ...' (?) - s. Artikel 56 Grundgesetz;

unter Helmut Kohl wäre die historische Chance gewesen, CDU und CSU zu vereinen und daraus eine sinnvolle, professionelle Regierungspartei zu entwickeln,

ganz davon abgesehen, daß dieser Unionsvertrag eben nicht nur politisch unprofessionell, sondern vor allem auch objektiv verfassungswidrig ist;

aber auf diesem Ohr war seinerzeit Helmut Kohl und ist bis heute das Bundesverfassungsgericht völlig taub;

und inzwischen sieht es so aus, als würde, umgekehrt, eher die CSU die CDU übernehmen; das kann doch einfach nicht gut gehen;

das heißt: politische Führung ist bei uns so eine Mischung aus blind, taub, schwachsinnig und kriminell, aber sie hat, wie alle sonstigen Autokraten, die Macht, die Gewalt, sie hat gewissermaßen eine Pistole in der Hand - und da muß man dann schon ganz schön vorsichtig sein.
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Dienstag, 01 Oktober 2002 | 38.40.274

23.40.273

Am 11. September 2001 stand praktisch sofort fest, welche unmittelbare Katastrophe das für die USA bedeutete, auch wenn sich die Ereignisse als halbwegs überschaubar und berechenbar darstellen ließen,

vor allem aber auch, welche unmittelbare Bedrohung das für die gesamte sogenannte westliche Welt bedeutete, inclusive einer zu erwartenden, absehbaren Eigendynamik, einer zunehmenden, völlig unkalkulierbaren Eskalation;



unabhängig von weiteren Zusammenhängen und tieferen Ursachen
war und bleibt dies ein Angriff bzw. eine Bedrohung von außen, eine Katastrophe, die die USA innerlich gestärkt, gefestigt hat.

Am 22. September 2002 hat uns demgegenüber eine weitaus größere Katastrophe getroffen, die wie der Wolf im Schafspelz daherkommt, wie der Geier im Federkleid der Friedenstaube;

das Weiterregieren von Rot-Grün ist, zusätzlich zur völlig unbestimmten und unbefristeten Bedrohung von außen, mehr als eine möglicherweise zeitlich, durch die Legislaturperiode befristete Bedrohung, es ist ein Angriff, die zu erwartende Regierungserklärung wird ein unmittelbarer Angriff sein auf die innere Stabilität und Substanz dieses unseres Landes;

die neue Begeisterung, gar jetzt erst richtig Lust, ist eine völlig verantwortungslose Lust am Untergang, die der Hitlers, entsprechend relativiert, in nichts nachsteht, daran kommen wir einfach nicht vorbei; SPD und Grüne brennen die Kerze von Volk und Verfassung an beiden Enden an, und das sowohl außenpolitisch als auch innenpolitisch.
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